Open Source · Plattform-Compliance

EU AI Act auf der KI-Plattform: Rollen, Fristen, Nachweis

Kurz gesagt

Am Gateway entscheiden Rollen, Fristen und Modellnachweis, nicht die Legal-Folie allein. Anbieter und Betreiber müssen am Proxy sichtbar sein; Omnibus 2026/1744 verschiebt Hochrisiko, nicht alles. Whitelist geht an den Freigabeprozess. Verordnung (EU) 2024/1689; Fristen geändert durch Verordnung (EU) 2026/1744. Pexon Consulting setzt das im Plattform-Setup durch.

Microsoft Partner
ISO 27001 zertifiziert
8x5 in Deutschland
Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner

Anbieter, Betreiber oder Platform: was am Gateway sitzt

Drei Perspektiven. Legal prüft die Verordnung. Platform erzwingt den Call. Diese Tabelle ist Betriebszuordnung, keine Rechtsberatung. Framework-Dokumentation: EU-AI-Act-Compliance-Framework. Markiert ist die Platform-Spalte.

KriteriumLegal-FolieSeat-SaaSEigenes Gateway
RollenfrageAnbieter/Betreiber auf FolieTenant-Admin, oft unklarRollenbild am Proxy, schriftlich
FristenEin Datum für allesVendor-Roadmapgilt schon / gilt später (Omnibus)
ModellnachweisKatalog ohne HerkunftVendor-ListeWhitelist-Zeile je Modell
LoggingPolicy-PDFVendor-LogCall-Log mit Modell und Entscheidung
FreigabeMeeting-ProtokollSeat-FeatureÜbergabe Allowlist → Freigabeprozess
Passt, wennnur Awareness nötig istkein eigener Proxy existiertNachweis am eigenen Gateway gefordert ist

Warum ungeklärte Rollen und Fristen am Gateway den Nachweis brechen

Für IT-Leitung, Legal und CISO im DACH-Mittelstand: am Gateway ist oft unklar, ob Sie Anbieter oder Betreiber sind, welche Fristen der Omnibus verschiebt und welcher Modellnachweis schon heute sitzen muss. Die Open-Source-KI-Plattform macht Logging, Klassen und Rollenwechsel am Proxy sichtbar. Verordnung (EU) 2024/1689; Fristen geändert durch Verordnung (EU) 2026/1744.

Anbieter oder Betreiber?
Wer Modelle whitelisted, Keys vergibt und Logs speichert, kann in die Anbieterrolle rutschen, auch wenn der Fachbereich „nur Nutzer“ sagt. Ohne klare Zuordnung am Gateway fehlt der Nachweis, wer welche Pflicht trägt. Das ist keine Rechtsberatung, sondern die Betriebsfrage am Proxy.
Fristen ohne Systemnachweis
Hochrisiko-Pflichten nach Annex III gelten laut Omnibus ab 2. Dezember 2027, produktgebundene Hochrisiko-Systeme nach Annex I ab 2. August 2028 (Verordnung (EU) 2026/1744). Transparenzpflichten und Verbote laufen früher. Wer nur die Folie „alles verschoben“ hat, verpasst, was schon gilt.
Whitelist ohne Freigabe-Übergabe
Allowlists am Gateway ohne schriftliche Use-Case-Freigabe bleiben IT-Technik. CIO, CISO und Datenschutz brauchen denselben Übergabepunkt. Klassen und Maskierung stehen auf Datenklassifizierung und im Hub; hier zählt die Rolle am Call.

Was Rollen, Fristen und Bußgeldrahmen belegen

Zahlen aus Verordnung (EU) 2024/1689 und dem Omnibus 2026/1744 sowie dem Pexon-Betriebsmodell, keine erfundenen Sparprozente und keine Rechtsberatung.

2024/1689 Rechtsrahmen EU AI Act
Die Verordnung (EU) 2024/1689 ist der EU AI Act. Diese Spoke setzt ihn am Gateway um: Logging, Modellliste, Rollenwechsel. Dokumentations-Framework bleibt auf dem EU-AI-Act-Compliance-Framework. (EUR-Lex, Verordnung (EU) 2024/1689)
2026/1744 Omnibus-Fristen
Hochrisiko Annex III: ab 2. Dezember 2027. Hochrisiko Annex I (produktgebunden): ab 2. August 2028. Verbote und Transparenz greifen früher; der Omnibus ist keine Blankoverschiebung. (EUR-Lex, Verordnung (EU) 2026/1744)
35 Mio / 7 % Obergrenze Art.-5-Verstöße
Bei verbotenen Praktiken bis 35 Mio. Euro oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, was höher ist (Art. 99 Abs. 3). Andere Betreiberverstöße bis 15 Mio. / 3 Prozent (Abs. 4). (EUR-Lex / AI Act Service Desk, Art. 99)
8x5 Betrieb statt Folie
Pexon Consulting betreibt Gateway-Logging und Allowlists Mo-Fr. Kein 24-Stunden-Claim. 80 MA, ISO 27001. (Pexon Betriebsmodell, MEZ)

Ab wann sich Rollenbild und Modellnachweis am Gateway lohnen

EU AI Act auf der KI-Plattform lohnt sich, sobald mehr als ein Modellpfad durchs Gateway läuft und Legal fragt, wer Anbieter und wer Betreiber ist. Die Schwelle liegt bei einem schriftlichen Rollenbild am Proxy und bei einer Modellliste mit Nachweiszeile, nicht bei einer Awareness-Folie. Hochrisiko-Fristen: Annex III ab 2. Dezember 2027, Annex I ab 2. August 2028 (Verordnung (EU) 2026/1744). Bußgeldrahmen Art. 99: bis 35 Mio. / 7 Prozent bzw. 15 Mio. / 3 Prozent. Dokumentation Hochrisiko: EU-AI-Act-Compliance-Framework. Logging und Retention: Plattform-Compliance. Awareness: CIO-Checkliste zum EU AI Act. Teil der Open-Source-KI-Plattform. Pexon Consulting, 80 MA in Deutschland, Microsoft Partner, ISO 27001. Stand 23. September 2026. Betrieb 8x5. Keine Rechtsberatung.
1 Rollenbild
Anbieter vs. Betreiber am Gateway
1 Modellliste
Whitelist mit Training-/Herkunftsnachweis
0 Folie-only
ohne Logging kein Nachweis

Wie Rollen, Fristen, Modelle und Freigabe zusammensitzen

Use Case 01

Rollen am Proxy festziehen

Platform und Legal legen fest, wer Modelle freigibt, wer Keys vergibt und wer Logs aufbewahrt. Der Fachbereich stuft den Use-Case ein, nicht die Rechtslage. Art. 25 (Rollenwechsel) prüft Legal; hier sitzt die Betriebszuordnung.

1 schriftliches Rollenbild je Gateway-Pfad
Use Case 02

Fristen kalibrieren, nicht verschieben

Was schon gilt (u. a. Verbote, Transparenz, GPAI-Pflichten wo einschlägig) steht getrennt von den verschobenen Hochrisiko-Abschnitten. Die CIO-Checkliste zum EU AI Act hält Awareness; diese Spoke hält den Plattform-Nachweis.

2 Kalender: gilt schon / gilt später
Use Case 03

Modellnachweis ohne Schein

Jede Whitelist-Zeile braucht Modell, Region, Anbieterstatus und was zum Training bekannt ist. Guardrails und Block-Logik stehen bei den Gateway-Guardrails.

1 Nachweiszeile je freigegebenem Modell
Use Case 04

Whitelist an Freigabe übergeben

Technik-Allowlist und Use-Case-Freigabe sind zwei Artefakte. Die Spoke übergibt die Liste an den Freigabeprozess (Schwesterseite in Planung). IP- und Codefragen gehören zu Code und IP.

1 Übergabe Technik → Freigabe, 0 Doppelmatrix

Anbieter, Betreiber, Platform: wer trägt was am Gateway?

Der EU AI Act sitzt am Gateway der offenen Plattform, nicht nur in der Legal-Folie. Plattform-Compliance trägt Logging, Region, Retention. EU-AI-Act-Compliance-Framework trägt die Hochrisiko-Dokumentation. Hier: Rollen, Fristenkalender, Modellnachweis.

Rollen und Pflichten

Anbieter · Stellt das System bereit oder verändert es wesentlich. Am Gateway oft: wer Modelle whitelisted und Releases steuert.
Betreiber · Nutzt das System unter eigener Verantwortung. Am Gateway: Fachbereich und Key-Owner mit klarer Use-Case-Grenze.
Platform · Pflegt Allowlists, Logs und Blockregeln. Ändert Routing, ersetzt keine Rechtsberatung.

Nachweis am Call

Logging · User, Modell, Zeit, Klasse, Entscheidung. Retention-Details auf der Plattform-Compliance.
Modellliste · Nur freigegebene Modelle. Herkunft und bekannte Trainingsangaben je Zeile. Kein Schattenmodell über Bypass.
Übergabe Freigabe · Whitelist wird an den Use-Case-Freigabeprozess übergeben. Ohne Freigabe bleibt die Liste eine IT-Datei.

Wie Rollen, Liste und Logging zusammensitzen

1
Rollenbild schreiben
Legal und Platform benennen Anbieter-, Betreiber- und Platform-Pflichten pro Gateway-Pfad. Keine stillschweigende Doppelrolle.
2
Fristenkalender bauen
Was gilt schon, was kommt 2027/2028. Omnibus 2026/1744 zitieren, nicht „alles später“ behaupten.
3
Modellliste pflegen
Jedes Modell mit Region, Anbieter und bekannten Trainingsangaben. Block und Policy: Gateway-Guardrails.
4
Logging scharf schalten
Jeder Call trägt die Nachweiszeile. Ohne Log kein Auditor-Gespräch.
5
Whitelist übergeben
Technik-Allowlist geht an CIO/CISO/DSB-Freigabe. Prozess und Whitelist: KI Use-Case Freigabe.
6
Ehrlich abgrenzen
Definition und TOFU: Glossar EU AI Act und CIO-Checkliste zum EU AI Act. Regulierte Money-Themen: KI KRITIS nach EU AI Act. Diese Spoke ist Conversion auf der Plattform.
Erfahren Sie mehr über KI Use-Case Freigabe

Wer den EU AI Act am Gateway trägt: Inhouse, Hyperscaler, Pexon

Inhouse-IT
-Schreibt eine AI-Act-Folie, hängt sie selten an Logs und Allowlists.
-Verwechselt Omnibus-Verschiebung mit „nichts gilt“.
-Kein 8x5-Steward für Modellliste und Rollenbild.
Hyperscaler-Consulting
-Richtet den Seat ein, nicht die Anbieter/Betreiber-Zuordnung am eigenen Gateway.
-Interesse am Tenant, nicht am Modellnachweis je Call.
-Keine Übergabe Whitelist → Freigabeprozess.
Mit Pexon
✓Rollenbild, Fristenkalender, Modellliste und Logging in einem Setup.
✓Spoke unter Plattform-Compliance, Blog behält den Head-Term.
✓Plattform-Check 45 Min, Paket Setup, Betrieb 8x5. Endpreis nach Scoping.

Wie der EU AI Act in vier Phasen sitzt

1
45 Min
Plattform-Check
Rollen am Gateway, was schon gilt vs. Omnibus, ob Modellliste und Logs sitzen.
2
Phase 2
Rollen und Kalender
Schriftliches Rollenbild. Zwei Spalten: gilt schon / gilt später.
3
Phase 3
Liste und Logging
Whitelist mit Nachweiszeilen. Call-Logs mit Modell und Entscheidung.
4
Phase 4
Übergabe
Allowlist an Freigabeprozess. Betrieb 8x5. Kein 24/7-Claim.

Was der Plattform-Check zum EU AI Act klärt

EU AI Act auf der Plattform ist Teil des Pakets Setup, nicht ein isolierter Festpreis. Der Plattform-Check klärt Rollen, Fristenkalender und Modellnachweis. Endpreis nach Scoping. Betrieb danach 8x5.

Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner
Ihre Investition
Paket Setup nach Scoping
Teil des Plattform-Setups · Endpreis nach Scoping
Enthält:

Enthalten · Rollenbild, Fristenkalender, Modellliste, Logging-Übergabe an Platform.

Einstieg · Plattform-Check buchen (45 Min), bevor Allowlists ohne Freigabe laufen.

Nicht enthalten · Rechtsberatung, Konzern-Compliance-Programm, Hochrisiko-Zertifizierung, 24-Stunden-Betrieb. Framework-Dokumentation bleibt auf der Framework-Seite. Betrieb ist 8x5.
Plattform-Check buchen (45 Min)
Plattform-Check, 45 Minuten, ohne Verpflichtung

Mini-FAQ zum EU AI Act auf der KI-Plattform

Was ist der EU AI Act auf der KI-Plattform bei Pexon?

Die Spoke setzt Verordnung (EU) 2024/1689 am Gateway um: Rollenbild, Fristenkalender, Modellnachweis und Logging. Pexon Consulting liefert das im Paket Setup, Einstieg Plattform-Check 45 Min. Keine Rechtsberatung. Stand 23. September 2026.
Anbieter oder Betreiber - was entscheidet am Gateway?

Wer Modelle freigibt, Keys vergibt und Logs führt, trägt oft Anbieterpflichten mit, auch wenn der Fachbereich Betreiber meint. Legal prüft Art. 25; Platform schreibt die Zuordnung am Proxy. Ohne Rollenbild bleibt die Folie wirkungslos.
Was kostet EU AI Act auf der KI-Plattform bei Pexon Consulting?

Teil des Pakets Setup, kein isolierter Festpreis. Plattform-Check 45 Minuten klärt Rollen, Fristen und Modellliste. Endpreis nach Scoping. Betrieb 8x5, nicht rund um die Uhr.
Welche Fristen gelten nach dem Omnibus 2026/1744?

Hochrisiko Annex III ab 2. Dezember 2027, Annex I ab 2. August 2028. Verbote und Transparenz greifen früher. Quelle: Verordnung (EU) 2026/1744. Diese Seite ersetzt keine Einzelfallprüfung durch Legal.
Wo greift diese Spoke nicht?

Sie ersetzt keine Rechtsberatung und nicht das Hochrisiko-Framework. Definition und TOFU bleiben Blog und Framework-Seite. Kein 24-Stunden-Betrieb, keine erfundenen Festpreise, kein Kundennamen-Case. Wer nur eine Awareness-Folie braucht, braucht diese Spoke nicht.
Wie hängen Bußgelder und Plattform zusammen?

Art. 99: bis 35 Mio. Euro oder 7 Prozent bei verbotenen Praktiken; bis 15 Mio. / 3 Prozent bei vielen anderen Betreiberverstößen. Die Plattform liefert Nachweisartefakte, sie entscheidet nicht über Bußgeldhöhen. Quelle: Art. 99 der Verordnung (EU) 2024/1689.

Rollen und Fristen am Gateway prüfen

Sobald Allowlists ohne Rollenbild laufen oder der Omnibus als Blankoverschiebung gelesen wird, fehlt der Nachweis. 45 Minuten Plattform-Check.

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Aktualisiert am 23. September 2026

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