Open Source · Plattform-Compliance

Welche Daten dürfen zu Copilot, welche nur in die eigene Plattform?

Kurz gesagt

Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Vertraulich und streng vertraulich nur über das eigene Gateway, ohne Websuche. Die Tabelle darunter ist die Regel, ein Policy-PDF ohne Gateway nicht. Pexon Consulting setzt die vier Klassen am Gateway der Open-Source-KI-Plattform durch, für Datenschutz und IT gemeinsam. Laut Bitkom Research 2025 fehlen rund 109.000 IT-Fachkräfte (855 Unternehmen in Deutschland, KW 20-27 2025).

Microsoft Partner
ISO 27001 zertifiziert
8x5 in Deutschland
Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner

Welche Daten dürfen zu Microsoft Copilot, welche nicht?

Vier Klassen, eine Regel. Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Vertraulich und streng vertraulich nur über das eigene Gateway, ohne Websuche. Das ist nicht die Policy-Matrix der Plattform-Compliance und nicht der Produktvergleich der Copilot-Hybrid-Seite. Markiert ist jeweils die sachlich zutreffende Zelle, nicht eine Werbespalte.

KriteriumÖffentlichInternVertraulichStreng vertraulich
BeispieleWebsite, Marketing, publizierte Docsinterne Prozesse, M365-AlltagKundenakten, Angebote, TicketsQuellcode, Schlüssel, Zertifizierungsunterlagen
Modell / Provideralle Wege, auch ConsumerEU-Cloud mit Zero-Data-Retention, Copilot-TenantEU-Modelle über eigenes Gateway, keine US-APIsnur selbst gehostete offene Modelle
OberflächeCopilot, Open WebUI, öffentliche ToolsCopilot (M365), Open WebUI am Gatewaynur Open WebUI am eigenen Gatewayabgeschottete UI am Gateway, kein Copilot
Copilot-TenantJaJaNeinNein
WebsucheJa, wenn Tenant-Policy es erlaubtJa, wenn Tenant-Policy es erlaubtNein, Gateway schaltet ausNein, Gateway schaltet aus
Passt, wennInhalt bereits öffentlich istnur interne, nicht vertrauliche VorgängeFachdaten mit Nachweispflichtkein externer Modellaufruf zulässig ist

Warum eine Richtlinie ohne Gateway die Klasse nicht hält

Für Datenschutz und IT gemeinsam im DACH-Mittelstand: welche Daten dürfen zu Copilot, steht oft nur im PDF. Ohne Gateway kopiert jemand vertrauliche Zeilen in den Tenant oder in die Websuche. Die Open-Source-KI-Plattform trennt die Klassen am Gateway. Laut Bitkom Research 2025 sehen 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland einen Mangel an IT-Fachkräften (855 Unternehmen). Dann prüft niemand die Richtlinie nach dem Rollout.

PDF ohne Durchsetzung
Vier Klassen auf Folie, ein Chat ohne Routing: intern und vertraulich landen im selben Tenant. Der ISB hat die Matrix, das Gateway kennt sie nicht. Ein Policy-PDF ohne Gateway ist Theater.
Websuche im Copilot-Tenant
Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Websuche sendet den Prompt nach außen, sobald sie an ist. Vertraulich und streng vertraulich brauchen deshalb das eigene Gateway mit Websuche aus.
Keys ohne Klasse
Ein Service-User ohne Datenklasse erbt jedes Modell. Die Key-Provisionierung hängt Budget und Modell an den Key. Ohne Klasse am Token bleibt die Tabelle ein Wunschzettel.

Was vier Klassen am Gateway erzwingen

Zahlen aus Branchenerhebungen und dem Pexon-Betriebsmodell, nicht aus erfundenen Projekt-KPIs: sie zeigen, warum vier Klassen am Gateway sitzen müssen, nicht nur im PDF.

4 Klassen am Gateway
Öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich. Pro Klasse Modell, Oberfläche, Copilot ja oder nein, Websuche ja oder nein. (Pexon-Referenzarchitektur, Board-Papier Kap. 9.2)
0 Websuche auf vertraulich
Vertraulich und streng vertraulich nur über das eigene Gateway, ohne Websuche. Das Gateway schaltet die Suche aus, nicht der Nutzer per Ehrenwort. (Pexon-Klassifizierungsregel, Stand 2026)
109.000 unbesetzte IT-Stellen
Ohne Steward bleibt die Richtlinie ungeprüft. Das Gateway prüft Klasse und Modell auch dann, wenn niemand die Folie neu liest. (Bitkom Research 2025, 855 Unternehmen in Deutschland, KW 20-27 2025)
8x5 Betrieb statt Folie
Pexon Consulting betreibt das Gateway in der Servicezeit Mo-Fr. Kein 24-Stunden-Claim. 80 MA, ISO 27001, 400+ Projekte. (Pexon Betriebsmodell, MEZ)

Ab wann sich vier Klassen am Gateway lohnen

KI-Datenklassifizierung lohnt sich, sobald mehr als eine Datenklasse in denselben Chat darf oder sobald Fachbereich und ISB dieselbe Frage stellen: welche Daten dürfen zu Copilot. Die Schwelle liegt bei vier Klassen: öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich. Sie liegt bei einem Gateway, das Modell, Oberfläche und Websuche erzwingt, nicht bei einem PDF im Intranet. Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Vertraulich und streng vertraulich laufen nur über das eigene Gateway, ohne Websuche. Die Produktfrage Copilot parallel oder Cutover steht auf der Copilot-Hybrid-Seite, nicht hier. Der Mechanismus Logging, Region, Retention steht auf der Plattform-Compliance. Keys und Service-User erben die Klasse über die Key-Provisionierung. Der Fachbereich stuft den Vorgang ein, ISB und Datenschutz definieren die Klassen; das Gateway weist den Call ab, wenn Modell, Oberfläche oder Websuche nicht zur Klasse passen. Das Muster ist Teil der Open-Source-KI-Plattform. Pexon Consulting, 80 MA in Deutschland, Microsoft Partner, ISO 27001. Stand 31. August 2026. Betrieb 8x5, kein Rund-um-die-Uhr-Claim.
4 Klassen
öffentlich bis streng vertraulich
1 Gateway
erzwingt Modell und Websuche
0 PDF-only
ohne Routing keine Regel

Wer stuft ein, und was das Gateway daraus macht

Use Case 01

Fachbereich stuft den Vorgang ein

Der Fachbereich kennt den Inhalt: Angebot, Ticket, Quellcode. Er wählt die Klasse am Vorgang, nicht das Modell im Chat. Der ISB definiert die vier Klassen und die Ausnahmen.

1 Einstufung durch den Fachbereich, 4 Klassen vom ISB
Use Case 02

ISB prüft, Gateway routet

Datenschutz und ISB legen fest, welche Klasse in den Copilot-Tenant darf. Das Gateway mappt Klasse auf Modell, Region und Websuche. Der Policy-Mechanismus steht auf der Plattform-Compliance, die Tabelle hier.

1 Mapping-Tabelle am Gateway, keine zweite Matrix auf der Compliance-Seite
Use Case 03

Copilot für intern, Plattform für vertraulich

M365-Alltag bleibt im Copilot-Tenant, öffentlich und intern. Kundenakten und Quellcode laufen über Open WebUI am eigenen Gateway. Hybrid, kein Cutover: das steht auf der Copilot-Hybrid-Seite.

2 Pfade: Copilot-Tenant und eigenes Gateway
Use Case 04

Key erbt die Klasse

Der Virtual Key trägt Klasse, Modellliste und Budget. Ein Service-User ohne Klasse darf nicht jedes Modell. Self-Service ohne Provider-Key steht in der Key-Provisionierung.

1 Klasse pro Key, 0 Provider-Key in privaten Dateien

Copilot-Tenant oder eigenes Gateway: wohin dürfen welche Daten?

Die Matrix sitzt am Gateway, nicht in der Chat-UI. LiteLLM hält Routing, Budgets und Zero-Data-Retention. Copilot bleibt für öffentlich und intern. Vertraulich braucht IdP, Key mit Klasse und Websuche aus.

Wer stuft ein

Fachbereich · Stuft den Vorgang ein: Inhalt, Zweck, Empfänger. Kennt die Datei, nicht das Modell.
ISB / Datenschutz · Definiert die vier Klassen und ob Copilot für intern offen bleibt. Keine Einzelfreigabe je Prompt.
Platform · Pflegt Allowlists am Gateway. Ändert Routing, nicht die Rechtslage.

Was das Gateway daraus macht

Copilot-Tenant · Nur öffentlich und intern. Vertraulich und streng vertraulich kommen dort nicht an.
Eigenes Gateway · Vertraulich: EU-Modelle mit Guardrails über LiteLLM, keine US-APIs. Streng vertraulich: selbst gehostete offene Modelle.
Websuche · An bei öffentlich und intern, wenn die Tenant-Policy das erlaubt. Aus bei vertraulich und streng vertraulich, erzwungen.

Wie Keys und Service-User die Datenklasse erben

1
Klassen festlegen
ISB und Datenschutz beschließen öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich. Beispiele kommen aus dem Fachbereich, nicht aus einem generischen Katalog.
2
Vorgang einstufen
Der Fachbereich wählt die Klasse am Use-Case. Zweifel nach oben, nicht nach unten. Streng vertraulich ist die Ausnahme, nicht der Default.
3
Gateway mappen
Klasse auf Modell, Region, Oberfläche, Copilot ja oder nein, Websuche ja oder nein. Das Gateway LiteLLM weist den Call ab, wenn die Klasse nicht passt.
4
Key erben lassen
Jeder Virtual Key und jeder Service-User trägt die Klasse. Ohne Klasse kein generate. Tiefe in der Key-Provisionierung.
5
Copilot begrenzen
Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Vertraulich bleibt in Open WebUI am eigenen Gateway. Kein Cutover: Copilot-Hybrid-Seite.
6
Audit lesen
Jeder Call trägt Klasse, Modell, User, Zeit. Retention und PII stehen auf der Plattform-Compliance, nicht in dieser Tabelle.
Erfahren Sie mehr über Key-Provisionierung

Wer die Matrix durchsetzt: Inhouse, Hyperscaler, Pexon

Inhouse-IT
-Schreibt die Matrix, hängt sie selten an Keys.
-Copilot ist an, Websuche bleibt an, weil niemand sie abschaltet.
-Nach sechs Monaten gilt intern = alles, was nicht geheim heißt.
Hyperscaler-Consulting
-Richtet den Copilot-Tenant ein, nicht die vier Klassen am eigenen Gateway.
-Interesse am Seat, nicht am Routing vertraulicher Prompts.
-Keine 8x5-Stewardschaft für Allowlists und Key-Klassen.
Mit Pexon
Vier Klassen, Tabelle, Gateway, Keys in einem Setup.
Copilot bleibt für öffentlich und intern. Vertraulich nur eigenes Gateway.
Plattform-Check 45 Min, Paket Setup, Betrieb 8x5. Endpreis nach Scoping.

Wie die Klassifizierung in vier Phasen sitzt

1
45 Min
Plattform-Check
Welche Klasse heute in Copilot landet, wo Websuche an ist, ob Keys eine Klasse tragen.
2
Phase 2
Klassen und Owner
ISB bestätigt die vier Klassen. Fachbereich liefert Beispiele. Keine zweite Matrix.
3
Phase 3
Gateway und Keys
Routing, Websuche aus auf vertraulich, Klasse am Virtual Key.
4
Phase 4
Übergabe
Tabelle gilt. Audit zeigt Klasse je Call. Betrieb 8x5.

Was der Plattform-Check zur Datenklassifizierung klärt

Die Klassifizierung ist Teil des Pakets Setup, nicht ein isolierter Festpreis. Der Plattform-Check klärt Klassen, Copilot-Grenze und Key-Vererbung. Endpreis nach Scoping, wenn IdP, Allowlists und Websuche dazukommen. Betrieb danach 8x5.

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Ihre Investition
Paket Setup nach Scoping
Teil des Plattform-Setups · Endpreis nach Scoping
Enthält:

Enthalten · Vier-Klassen-Tabelle, Gateway-Mapping, Klasse am Key, Übergabe an Platform.

Einstieg · Plattform-Check buchen (45 Min), bevor Copilot und eigenes Gateway parallel laufen.

Nicht enthalten · Rechtsberatung, Konzern-Compliance-Programm, 24-Stunden-Betrieb. Betrieb ist 8x5.
Plattform-Check buchen (45 Min)
Plattform-Check, 45 Minuten, ohne Verpflichtung

Mini-FAQ zur KI-Datenklassifizierung

Welche Daten dürfen zu Microsoft Copilot, welche nicht?

Öffentlich und intern dürfen in den Copilot-Tenant. Vertraulich und streng vertraulich nur über das eigene Gateway, ohne Websuche. Die vier Klassen sitzen am Gateway der Open-Source-KI-Plattform. Die Tabelle auf dieser Seite ist die Regel, ein Policy-PDF ohne Gateway nicht. Stand 31. August 2026.
Wer stuft ein, Fachbereich oder ISB?

Der Fachbereich stuft den Vorgang ein, weil er den Inhalt kennt. ISB und Datenschutz definieren die vier Klassen und die Copilot-Grenze. Das Gateway erzwingt Modell, Oberfläche und Websuche. Ohne diese Teilung bleibt die Matrix eine Folie. Das Paket Setup hängt die Tabelle an Keys und Routing.
Was kostet KI-Datenklassifizierung bei Pexon Consulting?

Die Klassifizierung ist Teil des Pakets Setup, nicht ein isolierter Festpreis. Der Plattform-Check dauert 45 Minuten und klärt Klassen, Copilot-Grenze und Keys. Den Endpreis nennt Pexon Consulting nach Scoping, wenn IdP und Allowlists festliegen. Betrieb läuft 8x5, nicht rund um die Uhr.
Erben Keys und Service-User die Datenklasse?

Ja. Der Virtual Key trägt Klasse, Modellliste und Budget. Ein Service-User ohne Klasse darf nicht jedes Modell. Self-Service ohne Provider-Key steht in der Key-Provisionierung. Ohne Klasse am Token prüft das Gateway die Tabelle nicht. Personen sehen den Provider-Schlüssel nicht.
Wo greift die Vier-Klassen-Tabelle nicht?

Sie ersetzt keine Rechtsberatung und nicht die Konzern-Seite Compliance. Ohne Gateway bleibt sie ein PDF. Sie klassifiziert Daten, sie vergleicht nicht Copilot als Produkt. Kein 24-Stunden-Betrieb, keine erfundenen Festpreise, kein GPU-Claim. Wer nur M365-Copilot ohne Fachdaten braucht, braucht diese Tabelle nicht.
Ist das dieselbe Matrix wie auf der Compliance-Seite?

Nein. Hier stehen die vier Klassen mit Modell, Oberfläche, Copilot und Websuche. Die Plattform-Compliance trägt Logging, Region, Retention. Die Copilot-Hybrid-Seite trägt Hybrid versus Cutover. Eine Prompt, eine URL. Dieselbe Matrix zweimal wäre Kannibalisierung, deshalb trägt nur diese Seite die Vier-Klassen-Tabelle.

Welche Klasse wohin darf, prüfen

Sobald intern und vertraulich denselben Chat teilen, fehlt das Gateway. 45 Minuten Plattform-Check: Klassen, Copilot-Grenze, Keys.

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Phillip Pham
CEO @ Pexon Consulting
Aktualisiert am 31. August 2026

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