Maschinen- und Anlagenbau · Plattform und Baukasten

Lastenheft gegen den eigenen Baukasten matchen, statt jedes Mal neu zu entwickeln

Kurz gesagt

Ein KI-Plattformkonfigurator liest ein neues Kundenlastenheft, extrahiert die Anforderungen und schlägt entlang Ihrer Produktstruktur die passenden Plattformkomponenten vor: Systemebene, Baugruppe, Variante, jeweils mit Belegstelle. In einem Erstgespräch mit einem Komponentenhersteller (rund 2.200 Mitarbeiter) dauerte diese Bewertung drei bis vier Monate. Pexon Consulting baut das für Maschinen-, Anlagen- und Komponentenbauer mit Baukastenstrategie: Festpreis-Pilot ab 30.000 Euro, on-premise oder im deutschen Rechenzentrum.

Microsoft Solutions Partner
ISO 27001
On-Premise oder deutsches Rechenzentrum
Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner

Warum der Plattformabgleich im Kopf teuer wird

In einem Erstgespräch mit einem Komponentenhersteller mit rund 2.200 Mitarbeitern dauert die Bewertung eines neuen Kundenlastenhefts drei bis vier Monate. Der Grund: Ein Entwickler liest jedes Lastenheft, gleicht es im Kopf gegen die bestehenden Plattformen ab und sucht vergleichbare Altprojekte auf Laufwerken und in Confluence. Kapazität, das zu ändern, hat er nicht. In der WSCAD-Studie 2026 geben 54 Prozent der befragten Elektrokonstrukteure an, keine Zeit für Innovationen oder die Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe zu haben.

Der Plattformanteil sinkt
Im Zweifel wird neu entwickelt statt wiederverwendet, weil niemand mit Sicherheit sagen kann, welche Baugruppe passt. Jede vermeidbare Neuentwicklung erhöht Variantenzahl, Ersatzteilbestand und Pflegeaufwand dauerhaft.
Lange Angebotszeit kostet Aufträge
Wer erst nach Monaten eine belastbare Aussage liefert, ist beim Kunden oft schon durch. Die Bewertung hängt an einzelnen Personen und deren Kalender, nicht am Prozess.
Der Baukasten liegt in vier Köpfen
Plattformdaten liegen fragmentiert in PLM, ERP, Confluence und auf Laufwerken. Wer weiß, welche Variante damals warum gewählt wurde, weiß es aus Erfahrung. Mit jedem Personalwechsel geht dieser Teil verloren.

Der Engpass in Zahlen

Der Engpass ist nicht das Konstruieren, sondern das Suchen und Abgleichen davor. Die folgenden Zahlen stammen aus veröffentlichten Studien und aus unseren eigenen Erstgesprächen, nicht aus abgeschlossenen Pexon-Projekten zu diesem Anwendungsfall.

40 % der Zeit gehen in Suche und Nacharbeit
So viel Zeit entfällt auf die Suche nach Komponenten, das Erstellen und Pflegen von Dokumentation und die Korrektur wiederkehrender Fehler. Gemessen wurde die Elektrokonstruktion, nicht die Lastenheft-Bewertung. Wir zitieren die Zahl als Größenordnung für den Suchaufwand im Engineering, nicht als Wert für Ihren Angebotsprozess. (WSCAD-Studie „Die Zukunft der Elektrokonstruktion“, 1.267 Fachleute aus 40 Ländern, 2026. Herausgeber ist die WSCAD GmbH, ein E-CAD-Softwarehersteller)
3 bis 4 Monate dauert die Bewertung heute
So lange braucht die Bewertung eines neuen Kundenlastenhefts gegen Plattform und Projekthistorie bei einem Komponentenhersteller mit rund 2.200 Mitarbeitern. Einzelfall aus einem Erstgespräch, kein Branchenmittelwert. (Erstgespräch, Pexon Consulting 2026, Kunde anonymisiert)
41 % der Unternehmen setzen KI ein
Der Anteil hat sich binnen eines Jahres von 17 auf 41 Prozent mehr als verdoppelt. Wer den Angebotsprozess jetzt nicht anfasst, verliert den Vorsprung, nicht nur Zeit. (Bitkom, Künstliche Intelligenz in Deutschland, Studienbericht 2026)
44 % nennen unbewiesenen ROI als KI-Hürde
Die größten Hürden für KI im Maschinenbau sind fehlende Personalressourcen (45 Prozent), unbewiesener ROI (44 Prozent) und unzureichende Datenqualität (42 Prozent). Deshalb endet unser Pilot nicht mit einem Eindruck, sondern mit einer gemessenen Trefferquote im Abnahmeprotokoll. (VDMA Software und Digitalisierung, KI-Umfrage, veröffentlicht Dezember 2025)

Ab wann sich ein KI-Plattformkonfigurator lohnt

Ein KI-Plattformkonfigurator lohnt sich, sobald Sie mindestens 20 Kundenlastenhefte pro Jahr einzeln gegen den Baukasten bewerten, Ihre Plattform mindestens drei Ebenen von der Systemebene über die Baugruppe bis zur Variante hat und die Plattformdaten über zwei oder mehr Ablagesysteme verteilt liegen. Das ist unsere Faustregel aus Erstgesprächen, kein Branchenstandard. Zwei von drei Punkten genügen für ein sinnvolles Gespräch.
ab 20 Lastenheften
pro Jahr einzeln zu bewerten
ab 3 Plattformebenen
System, Baugruppe, Variante
ab 2 Ablagesystemen
PLM, ERP, Confluence, Laufwerke

Was der Plattformkonfigurator konkret leistet

Use Case 01

Plattformvorschlag zum neuen Lastenheft

Das System schlägt passende Plattformkomponenten aus Ihrem eigenen Baukasten hierarchisch vor. Es arbeitet entlang Ihrer Produktstruktur von der Systemebene über die Baugruppe bis zur konkreten Variante, statt irgendein ähnliches Teil zu liefern.

Der Plattformanteil steigt, weil die Wiederverwendung zum KI-Vorschlag wird statt zur Erinnerungsleistung.
Use Case 02

Anforderungen strukturiert einlesen

Aus dem Rohdokument wird eine prüfbare Anforderungsliste. Das System liest das Lastenheft als PDF oder Word inklusive Tabellen und extrahiert die Anforderungen mit Verweis auf die Fundstelle im Dokument.

Der Entwickler startet mit einer strukturierten Liste samt Fundstellen statt mit dem Rohdokument.
Use Case 03

Vergleichbare Altprojekte finden

Zu jeder neuen Anfrage liefert das System die vergleichbarsten früheren Projekte mit Quellenverweis, auch wenn diese unstrukturiert auf Laufwerken liegen und niemand mehr weiß, in welchem Ordner.

Ihr Team baut auf Bestehendem auf, statt eine gelöste Aufgabe erneut zu lösen.
Use Case 04

KVP und Lessons Learned mitauswerten

Änderungsmitteilungen, Reklamationen und KVP-Protokolle landen in derselben Wissensbasis und werden bei einer neuen Anfrage mit ausgewertet.

Ein bekannter Fehler taucht im Vorschlag auf, statt in der Erinnerung eines Einzelnen zu bleiben.

Integration in Ihre Umgebung

Pexon Consulting bindet den Plattformkonfigurator lesend an Ihre Bestandssysteme an, statt sie zu ersetzen. Ihr PLM bleibt Führungssystem, die Daten bleiben dort, wo sie heute liegen.

Quellsysteme

PLM und CAD · Teamcenter, Windchill oder Aras: Baugruppenstruktur, Zeichnungsstämme und Freigabestände werden lesend angebunden. Wo kein PLM existiert, dient das ERP als Struktur-Anker.
ERP und Confluence · Oracle, SAP oder AMS liefern Stücklisten und Artikelstämme, Confluence und Wikis das fragmentierte Plattformwissen daneben.
Laufwerke und Altprojekte · Unstrukturierte Projektordner, alte Lastenhefte, Angebote und Zeichnungen werden per Texterkennung und Layout-Analyse erschlossen, inklusive Tabellen.

Betrieb, Modelle und Datenhoheit

Zwei Betriebsmodelle, klar getrennt · On-Premise laufen offene Modelle auf Ihrer eigenen GPU-Hardware, es geht kein Dokument nach draußen. Im Cloud-Betrieb liegen die Modelle in EU-Regionen von Azure, AWS oder Google. Beides ist möglich, wir sagen Ihnen im Workshop, was es jeweils an Hardware und an Antwortqualität kostet.
Fremdes IP mitgedacht · Kundenlastenhefte sind fremdes IP unter NDA. Wenn Ihre Kunden eine Cloud-Verarbeitung ausschließen, ist der On-Premise-Betrieb die einzige Option, und wir bauen von vornherein dafür.
Austauschbare Architektur · LiteLLM als anbieterneutrale Modell-Schicht mit über 100 unterstützten Providern, Open WebUI als Oberfläche. Hinweis zur Lizenz: Open WebUI erlaubt eigenes Branding erst ab einer Enterprise-Lizenz des Herstellers, alternativ liefern wir eine eigene Oberfläche.

Wie das Plattform-Matching funktioniert

1
Produktstruktur als Baum modellieren
Der Baukasten wird hierarchisch abgebildet: Systemebene, Baugruppe, Variante. Das ist der Kern und zugleich der Teil, der am meisten Mitarbeit von Ihnen verlangt. Was nirgends dokumentiert ist, muss hier zum ersten Mal aufgeschrieben werden.
2
Wissensbasis aufbauen
Plattformdaten aus PLM und Confluence, Altprojekte von den Laufwerken und strukturierte Daten aus dem ERP werden lesend angebunden und in einer durchsuchbaren Basis zusammengeführt.
3
Lastenheft einlesen
Ein neues Lastenheft wird als PDF oder Word eingelesen, Tabellen per Texterkennung und Layout-Analyse erschlossen, die Anforderungen als prüfbare Liste extrahiert. Das Auswerten von Bemaßungen und Toleranzangaben in Zeichnungen ist ein eigener Ausbauschritt, nicht Teil des Piloten.
4
Gegen Baukasten und Historie matchen
Die Anforderungen werden gegen den Plattformbaum und gegen alle früheren Lastenhefte gematcht. Die Vektorsuche findet inhaltlich Vergleichbares, auch bei abweichender Benennung über Standorte hinweg.
5
Vorschlag mit Belegstelle
Zu jeder Anforderung schlägt das System die passende Plattformebene vor und verlinkt die Quelle in Ihrer eigenen Dokumentation. Reicht der Fund nicht aus, weist das System die Lücke aus und schlägt nichts vor, statt frei zu formulieren.
6
Erstbewertung als Entscheidungsvorlage
Anforderungsliste, Plattformvorschlag und vergleichbare Altprojekte ergeben eine Vorlage, keine Freigabe. Ihre Prüfschritte und Unterschriften im Angebotsprozess bleiben unverändert, die Entscheidung trifft weiterhin Ihr Entwickler.
Erfahren Sie mehr über Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Warum Pexon statt Inhouse oder Standardprodukt

Inhouse aufbauen
Ähnlichkeitssuche, hierarchisches Matching und Dokumenten-Aufbereitung sind eigene Disziplinen. Ihr Team lernt sie am laufenden Projekt, während der Angebotsstau bleibt.
Der Prototyp steht schnell. Danach bremst die Datenqualität, und genau die nennen 42 Prozent der Maschinenbauer als KI-Hürde.
Die Kapazität fehlt: Über die Hälfte der befragten Konstrukteure gibt an, keine Zeit für Prozessverbesserung zu haben.
CPQ-Software oder PLM-KI-Feature
Standard-Konfiguratoren und die angekündigten KI-Features Ihres PLM-Anbieters arbeiten auf dem, was sauber und strukturiert im jeweiligen System liegt.
Altprojekte auf Laufwerken und Plattformwissen in Confluence sind dort nie angekommen. Termin und Umfang bestimmt der Hersteller-Release, nicht Ihr Angebotsprozess.
Ehrlich: Liegt Ihr Baukasten vollständig gepflegt im PLM, warten Sie auf das Hersteller-Feature. Wir sind für den Fall gebaut, dass er das nicht tut.
Mit Pexon
Wir haben 30 Azure-Spezialisten im Haus und betreiben Retrieval-Systeme auf Kundendaten produktiv, on-premise wie in der Cloud.
Der Anforderungsworkshop läuft ohne Berechnung, danach ein Festpreis-Pilot in 3 bis 4 Wochen auf einem echten Anwendungsfall.
Der Pilot endet mit einer gemessenen Trefferquote im Abnahmeprotokoll, nicht mit unserem Eindruck. Passt das Ergebnis nicht, arbeiten wir zwei Wochen kostenlos weiter.

In vier Phasen zur produktiven Lösung

1
Woche 0
Anforderungsworkshop ohne Berechnung
Zwei Termine: einer mit dem Entwickler, der zeigt, wie Lastenhefte heute bewertet und in Produkte überführt werden. Einer mit dem Plattform-Verantwortlichen, der zeigt, wie der Baukasten strukturiert ist und was davon dokumentiert vorliegt.
2
Woche 1
Datenlage klären, Scope schneiden
Wir sichten Plattformdaten, Altprojekte und PLM- oder ERP-Struktur und schneiden den Piloten auf eine Produktlinie zu, die ohne Datenmigration belastbar ist.
3
Woche 2 bis 3
Pilot bauen
Quellen lesend anbinden, Dokumente aufbereiten, Plattformbaum für diese Linie modellieren, Matching und Vorschlagslogik implementieren, Oberfläche bereitstellen.
4
Woche 4
Abnahme mit gemessener Trefferquote
15 bis 20 reale Lastenhefte laufen durch. Ihr Entwickler bewertet jeden Vorschlag als brauchbar oder unbrauchbar. Die Trefferquote steht im Abnahmeprotokoll und ist die Zahl, gegen die Sie über den Ausbau entscheiden.

Pilot zum Festpreis

Der Anforderungsworkshop läuft ohne Berechnung und endet mit einer schriftlichen Aufwandsschätzung, die Ihnen gehört, auch wenn Sie nicht mit uns weitermachen. Ohne Blick auf Ihre echte Datenlage können wir keinen Festpreis nennen. Zu diesem Anwendungsfall zeigen wir keine Kundenlogos, die Projekte laufen und die Freigaben stehen aus. Was öffentlich belegt ist: In unserer Referenz im Motorenbau sanken die Antwortzeiten um 30 Prozent und die Erstlösungsquote stieg um 40 Prozent.

Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner
Ihre Investition
ab 30.000 Euro
Festpreis · 3 bis 4 Wochen · Anforderungsworkshop vorab ohne Berechnung
Enthält:

Enthalten · Lesende Anbindung der relevanten Quellen, Aufbereitung der Dokumente, Modellierung des Plattformbaums für eine Produktlinie, Matching- und Vorschlagslogik, Oberfläche für die Konstruktion, Abnahme an 15 bis 20 realen Lastenheften.

Was Sie leisten müssen, ehrlich gerechnet · Entwickler und Plattform-Verantwortlicher zusammen 3 bis 5 Personentage, wenn Ihr Baukasten für die Pilot-Linie dokumentiert vorliegt. Steckt er in Köpfen, kommt die Modellierung dazu, und das ist Ihre Arbeit, nicht unsere: rechnen Sie dann mit einem Vielfachen. Genau das klären wir im Workshop, bevor ein Festpreis genannt wird. Die IT-Freigabe inklusive Security-Review und Betriebsrat läuft parallel und braucht bei Konzernstrukturen realistisch 8 bis 12 Wochen Vorlauf.

Abgrenzung, Garantie und Ausbau · Nicht zu verwechseln mit zwei kleineren Angeboten: Wenn Sie Anforderungen nur extrahieren und nach ISO 29148 prüfen wollen, ist das unser Requirements-Engineering-Pilot ab 6.000 Euro. Geht es Ihnen allein um die Suche über die Projekthistorie, passt der Lessons-Learned-Bot. Hier geht es um den Abgleich gegen Ihren Baukasten, und der Aufwand steckt in Ihrer Produktstruktur, nicht im Dokument. Ein vollständiger Konfigurator über alle Produktlinien liegt erfahrungsgemäß bei 80.000 bis 150.000 Euro und wird erst nach dem Piloten geschätzt.
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Häufige Fragen

Welche Plattform passt zu diesem Lastenheft?

Genau diese Frage beantwortet das System. Es gleicht die extrahierten Anforderungen gegen Ihren modellierten Baukasten ab und schlägt die passende Ebene vor: Systemebene, Baugruppe oder konkrete Variante. Zu jedem Vorschlag steht die Belegstelle in Ihrer eigenen Plattformdokumentation. Reicht der Fund nicht, weist das System die Lücke aus.
Wie kann KI ein Lastenheft automatisch analysieren?

Die KI liest das Lastenheft als PDF oder Word, erschließt Tabellen per Texterkennung und Layout-Analyse und extrahiert die Anforderungen als prüfbare Liste mit Fundstelle. Danach gleicht sie diese gegen Plattformbaum und Projekthistorie ab. Im Pilot testen wir das an 15 bis 20 realen Lastenheften Ihrer letzten zwei Jahre.
Was kostet ein KI-Plattformkonfigurator?

Der Anforderungsworkshop läuft ohne Berechnung. Der Festpreis-Pilot auf einer Produktlinie startet bei 30.000 Euro und dauert 3 bis 4 Wochen. Ein vollständiger Konfigurator über alle Produktlinien liegt erfahrungsgemäß bei 80.000 bis 150.000 Euro, geschätzt wird er erst nach dem Piloten. Nutzerlizenzen fallen keine an.
Was kostet der Betrieb nach dem Piloten?

Für den laufenden Betrieb fallen Infrastruktur-, Modell- und Wartungskosten an, dazu die Pflege des Plattformbaums bei neuen Baureihen. On-Premise brauchen Sie einen GPU-Server, im deutschen Rechenzentrum rechnen wir mit einem monatlichen Fixbetrag. Beides beziffern wir in der Aufwandsschätzung am Ende des Workshops, damit Sie Pilot und Dauerbetrieb getrennt kalkulieren können. Nutzerlizenzen fallen keine an.
Was passiert, wenn das System die falsche Plattform vorschlägt?

Es wird falsche Vorschläge geben, ein System ohne Fehlvorschläge gibt es nicht. Deshalb trägt jeder Vorschlag die Belegstelle, und ohne ausreichende Grundlage schlägt das System nichts vor. Es liefert eine Entscheidungsvorlage, keine Freigabe: Ihre Prüfschritte im Angebotsprozess und die Haftung gegenüber Ihrem Kunden bleiben unverändert.
Was kann ein KI-Plattformkonfigurator nicht?

Er kann Ihren Baukasten nicht erfinden. Ist die Produktstruktur nirgends dokumentiert, muss sie erst entstehen, und das ist Ihre Arbeit, nicht unsere. Bei reiner Einzelfertigung ohne wiederkehrende Muster lohnt sich der Aufwand nicht. Bemaßungen und Toleranzen aus Zeichnungen auszuwerten ist ein eigener Ausbauschritt, nicht Teil des Piloten.
Läuft das on-premise, und wo liegen unsere Kundenlastenhefte?

Im On-Premise-Betrieb laufen offene Modelle auf Ihrer eigenen GPU-Hardware, es verlässt kein Dokument das Haus. Alternativ liegen die Modelle in EU-Regionen. Da Kundenlastenhefte fremdes IP unter NDA sind, ist On-Premise für viele die einzig gangbare Variante. Wir sagen im Workshop, was das an Hardware und Antwortqualität kostet.
Funktioniert das, wenn dieselbe Baugruppe an jedem Standort anders heißt?

Ja, das ist der Grund für die semantische Suche statt einer Stichwortsuche. Uneinheitliche Benennungen, getrennte ERP-Mandanten und zugekaufte, nie harmonisierte Standorte sind der Normalfall. Das Matching arbeitet über die Bedeutung, nicht über die Bezeichnung. Im Pilot beginnen wir trotzdem mit einer Produktlinie, statt alle Standorte gleichzeitig anzufassen.

Anforderungsworkshop anfragen

Zwei Termine, einer mit Ihrem Entwickler, einer mit dem Plattform-Verantwortlichen. Ergebnis ist eine schriftliche Machbarkeits- und Aufwandsschätzung mit Scope-Vorschlag, die Ihnen gehört. Wir machen das nicht aus Großzügigkeit, sondern weil wir ohne Blick auf Ihre Datenlage keinen ehrlichen Festpreis nennen können.

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Aktualisiert am 4. August 2026

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