Kubernetes · Hosting und Betrieb

Kubernetes-Hosting, das den Betrieb gleich mit übernimmt

Kurz gesagt

Kubernetes-Hosting und Kubernetes-Betrieb sind zwei getrennte Ebenen. Die Plattform-Miete für drei Nodes liegt bei rund 60 EUR bei Hetzner, 110 EUR bei STACKIT und 166 EUR bei GKE im Monat (eigene Messung, 18.08.2026). Der Betrieb darüber kostet 2.500 bis 9.000 EUR im Monat. Pexon übernimmt diese zweite Ebene, ab 2.500 EUR im Monat, Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ.

ISO 27001 zertifiziert
Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ
Hetzner, STACKIT, GKE oder eure eigene Cloud
Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner

Warum der Blick nur auf die Node-Miete teuer wird

Kubernetes-Hosting ist die Plattform-Ebene unter einem Cluster: Worker-Nodes, Netzwerk, Speicher und, je nach Anbieter, eine verwaltete Control Plane. Abgerechnet wird Rechenleistung. Für drei Worker-Nodes liegt die Miete bei rund 60 EUR bei Hetzner, rund 110 EUR bei STACKIT und rund 166 EUR bei GKE im Monat (eigene Messung, 18.08.2026). Diese Ebene ist gut vergleichbar, weil jeder Anbieter sie öffentlich bepreist.

Kubernetes-Betrieb ist die Ebene darüber: Node-Images einspielen, Patch-Zyklen fahren, Versionswechsel planen und zurückrollen können, Backups zurückspielen statt sie nur laufen zu lassen, alarmieren, Runbooks schreiben und die Nachweise erzeugen, die eine Revision später sehen will. Das ist Arbeitszeit, keine Rechenleistung, und kostet 2.500 bis 9.000 EUR im Monat. Diese Ebene bepreist kein Hoster öffentlich.

Beide Ebenen stehen nicht auf derselben Rechnung. Der Plattformanbieter garantiert seine Control Plane, nicht euren Cluster. Wer nur Plattform-Preise vergleicht, verhandelt rund 106 EUR Unterschied im Monat und lässt den Posten unbeziffert, der ein Vielfaches davon ausmacht.

Das SLA endet an der Control Plane
Bei den 15 untersuchten Plattformanbietern endet das SLA an der Control Plane (Stichprobe, Stand 18.08.2026). Worker-Nodes, Patching und Upgrades bleiben bei euch, auch wenn die Rechnung nach Vollversorgung aussieht.
Der Preisvergleich vergleicht die falsche Ebene
60 EUR gegen 166 EUR im Monat sieht nach Faktor drei aus. Neben 2.500 bis 9.000 EUR für den Betrieb im Monat entscheidet die Node-Miete den Fall aber nicht mehr.
Ein Anbieterwechsel löst kein Betriebsproblem
Wer nach einem Ausfall den Hoster wechselt, nimmt fehlende Runbooks und ungetestete Backups mit. Die Ebene, auf der der Fehler entstand, zieht mit um.

Was Kubernetes-Hosting wirklich kostet

Vier Zahlen, zwei Ebenen: drei gemessene Plattform-Mieten und der Betrieb, der darüber liegt.

rund 60 EUR bei Hetzner, drei Nodes
Plattform-Miete im Monat für drei Worker-Nodes. Enthalten ist Infrastruktur, kein Betrieb und kein Support auf eure Anwendung. (eigene Messung, 18.08.2026)
rund 110 EUR bei STACKIT, drei Nodes
Plattform-Miete im Monat bei einem Anbieter mit Rechenzentren und Vertragssitz in Deutschland. (eigene Messung, 18.08.2026)
rund 166 EUR bei GKE, drei Nodes
Plattform-Miete im Monat inklusive verwalteter Control Plane. Das SLA endet genau dort. (eigene Messung, 18.08.2026)
2.500 bis 9.000 EUR für den Betrieb im Monat
Die zweite Ebene: Nodes, Patching, Upgrades, Day-2 und die Nachweise daraus. Kein Hoster weist sie getrennt aus. (Angebotsstufen Pexon, Stand 19.08.2026)

Plattform-Miete und Betrieb, getrennt gerechnet

Hosting-Angebote nennen einen Monatspreis für Nodes. Der Betrieb darüber taucht darin nicht auf, obwohl er das Vielfache kostet. Die Tabelle stellt beide Ebenen nebeneinander, gerechnet auf dieselben drei Worker-Nodes.

EbeneHetznerSTACKITGKEMit Pexon
Plattform-Miete, drei Worker-Nodesrund 60 EUR im Monatrund 110 EUR im Monatrund 166 EUR im Monatbleibt eure Rechnung, ohne Aufschlag
Control Planeselbst betriebenvom Anbieter verwaltetvon Google verwaltetwir halten sie mit, wenn ihr sie selbst betreibt
Worker-Nodes, Node-Images, Patchingbei euchbei euchbei euchbei uns
Kubernetes-Upgrades mit Rückfallplanbei euchbei euchbei euchbei uns, geplant und terminiert
Backups mit Restore-Test, Runbooksbei euchbei euchbei euchbei uns
Nachweise für NIS2 oder DORAnicht enthaltennicht enthaltennicht enthaltenÄnderungshistorie, Upgrade- und Zugriffsnachweise
Preis für den Betrieb im Monatnicht angebotennicht angebotennicht angeboten2.500 bis 9.000 EUR

Plattform-Preise: eigene Messung vom 18.08.2026 für drei Worker-Nodes in vergleichbarer Größe. Die Zuordnung der Betriebsebenen folgt einer eigenen Stichprobe von 15 Plattformanbietern, Stand 18.08.2026, und ersetzt nicht die Prüfung eures konkreten Vertragswerks.

Ab wann sich Betrieb über dem Hosting lohnt

Kubernetes-Hosting mit Betrieb lohnt sich, sobald mindestens ein produktives Cluster mit echten Kunden darauf läuft, der Betrieb an weniger als zwei Personen hängt und ein Kunde Nachweise verlangt, die nur aus dem laufenden Betrieb entstehen können.
unter 2
Personen im Haus, die den Cluster wirklich kennen
15
untersuchte Plattform-SLAs enden an der Control Plane (Stichprobe, 18.08.2026)
30 bis 50
Cluster betreut ein Senior-Engineer mit GitOps

Hetzner, STACKIT, GKE oder euer Bestandscluster

Die ersten drei Beispiele beschreiben typische Ausgangslagen mit den gemessenen Plattform-Preisen vom 18.08.2026. Das vierte ist ein laufendes Projekt, anonymisiert.

Use Case 01

Günstige Nodes, Betrieb dazugekauft

Ein Team liefert seine Anwendung auf eigenen Hetzner-Nodes aus, weil die Plattform-Miete niedrig ist. Nodes, Patching und Upgrades darüber übernehmen wir, der Cluster bleibt, wo er ist.

rund 60 EUR Plattform-Miete im Monat für drei Nodes, der Betrieb kommt als eigene Position obendrauf.
Use Case 02

Deutscher Betreiber statt Hyperscaler

Ein Haus aus dem regulierten Mittelstand will Rechenzentren und Vertragssitz in Deutschland. STACKIT liefert die Plattform, wir liefern den Betrieb und die Protokolle darüber.

rund 110 EUR Plattform-Miete im Monat für drei Nodes, Betrieb und Nachweise getrennt ausgewiesen.
Use Case 03

Verwaltete Control Plane, ungedeckte Ebene darüber

Ein SaaS-Anbieter bleibt bei Google Kubernetes Engine, weil die Anwendung dort schon läuft. Wir übernehmen genau die Ebene, die das Plattform-SLA nicht abdeckt.

rund 166 EUR Plattform-Miete im Monat für drei Nodes, das SLA endet trotzdem an der Control Plane.
Use Case 04

Betriebsübernahme ohne Umzug

Ein SaaS-Anbieter aus dem DACH-Raum liefert sein Produkt auf einem eigenen Cluster aus. Der Cluster bleibt bei seinem Anbieter, die Betriebsverantwortung wechselt zu uns.

6.000 EUR im Monat, Stufe L Platform, Laufzeit 12 Monate (anonymisiert).

Auf welchen Plattformen wir Kubernetes betreiben

Der Cluster bleibt dort, wo er heute läuft. Wir richten uns nach eurer Plattform, nicht umgekehrt.

Hetzner, STACKIT und die Hyperscaler-Dienste

Hetzner · Worker-Nodes auf Cloud-Servern, die günstigste der drei gemessenen Plattform-Ebenen. Die Control Plane haltet ihr selbst oder wir halten sie mit.
STACKIT · Rechenzentren und Vertragssitz in Deutschland, verwaltetes Kubernetes als Plattform-Ebene. Häufige Wahl im regulierten Mittelstand.
GKE, AKS und EKS · Verwaltete Control Plane beim Hyperscaler. Wir übernehmen die Ebene darüber, ohne dass eure Anwendung umziehen muss.

Was wir an eure Strecke anschließen

GitOps-Repository · Der Soll-Zustand des Clusters liegt in eurem Git, nicht in unseren Köpfen. Jede Änderung ist nachlesbar und datiert.
Eure CI/CD-Strecke · Wir binden die Auslieferungsstrecke an, die ihr schon nutzt. Ein Werkzeugwechsel ist keine Voraussetzung für die Übernahme.
Observability und Alarmierung · Metriken, Logs und Alarme auf der Plattform-Ebene, abgestimmt auf die Signale eurer Anwendung und in eure Kanäle.

Wie der Betrieb über eurem Hosting funktioniert

1
Worker-Nodes
Bereitstellung, Skalierung, Austausch defekter Nodes und Betriebssystem-Updates der Node-Images, dazu die Beobachtung der Auslastung.
2
Patching und CVE-Behandlung
Feste Patch-Zyklen für Nodes und Cluster-Komponenten, Bewertung neuer Schwachstellen und Einordnung nach Dringlichkeit.
3
Kubernetes-Upgrades
Geplante Versionswechsel, Test in einer Vorstufe, Rückfallplan und ein Termin, der zu eurem Release-Kalender passt.
4
Backups mit Restore-Test
Sicherungen laufen nicht nur, sie werden regelmäßig zurückgespielt. Ein Backup ohne Restore-Test ist eine Annahme, kein Nachweis.
5
Observability und Runbooks
Alarmierung auf Plattform-Metriken und schriftliche Abläufe für die Fälle, die sonst an einer einzelnen Person hängen.
6
Nachweise aus dem Betrieb
Änderungshistorie über GitOps, Upgrade- und Patch-Protokolle, Zugriffsnachweise und ein monatlicher Bericht für eure Revision.
Azure AKS als Plattform-Ebene aufsetzen und implementieren

Wo Hosting aufhört und Betrieb anfängt

Beim Hoster
-SLA auf die Control Plane, nicht auf euren Cluster
-Node-Images bereitgestellt, das Einspielen bleibt bei euch
-Nachweise über die Plattform, nicht über euren Betrieb
Im eigenen Team
-Zwei Vollzeitstellen kosten rund 218.000 EUR im Jahr (Bitkom- und StepStone-Gehaltsdaten, Konfidenz mittel)
-Urlaub, Krankheit und Kündigung müssen abgedeckt sein
-Der Upgrade-Kalender konkurriert mit eurer Produkt-Roadmap
Mit Pexon
Betrieb ab 2.500 EUR im Monat, getrennt von eurer Plattform-Rechnung
Ein Senior-Engineer betreut 30 bis 50 Cluster mit GitOps
Änderungshistorie, Upgrade-Protokolle und Zugriffsnachweise fallen im Betrieb an

In vier Phasen zur Betriebsübernahme

1
60 Minuten
SLA-Gap-Analyse
Wir gehen euer bestehendes Hosting-Vertragswerk durch und markieren, welche Betriebsebenen darin nicht abgedeckt sind. Kostenlos und ohne Folgeverpflichtung.
2
1 Termin
Plattform-Entscheidung
Hetzner, STACKIT, GKE oder das, was ihr schon habt. Wir rechnen Plattform-Miete und Betrieb getrennt durch, bevor irgendetwas umzieht.
3
6 bis 10 Wochen
Betriebsübernahme
Bestandsaufnahme, Zugriffe, Soll-Zustand ins GitOps-Repository, Parallelbetrieb mit eurem Team. Abgenommen wird erst nach einem durchgelaufenen Upgrade und einem Restore.
4
ab dann monatlich
Laufender Betrieb
Fester Patch- und Upgrade-Kalender, Alarmierung in eure Kanäle, monatlicher Bericht. Der Betrieb ist ab hier eine Position auf der Rechnung.

Was der Betrieb über eurem Hosting kostet

Die Plattform zahlt ihr weiter direkt an euren Hoster, ohne Aufschlag von uns. Abgerechnet wird nur die Ebene darüber, monatlich und getrennt ausgewiesen.

Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner
Euer Budget
ab 2.500 EUR im Monat
Stufe L Operations · Orientierung für die Budgetplanung, kein verbindliches Angebot
Enthält:
Worker-Nodes und Patching · Bereitstellung, Skalierung, Austausch defekter Nodes, Node-Images und feste Patch-Zyklen auf eurer Plattform.
Upgrades mit Rückfallplan · Geplante Kubernetes-Versionswechsel, Test in einer Vorstufe, Termin nach eurem Release-Kalender.
Servicezeit und Zuständigkeit · Benannte Ansprechpartner, Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ. Reaktionszeiten und Verfügbarkeitswerte stehen im unterschriebenen Servicevertrag, nicht auf dieser Seite.
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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kubernetes-Hosting und Managed Kubernetes?
Hosting ist die Plattform-Ebene: Nodes, Netzwerk und Speicher, bei drei Worker-Nodes rund 60 bis 166 EUR im Monat (eigene Messung, 18.08.2026). Managed Kubernetes meint bei den meisten Anbietern eine verwaltete Control Plane, nicht euren Betrieb. Worker-Nodes, Patching, Upgrades und Nachweise liegen weiter bei euch. Genau diese Ebene übernimmt Pexon.
Welche Hosting-Anbieter unterstützt Pexon?
Hetzner, STACKIT und die Kubernetes-Dienste der Hyperscaler, also GKE, AKS und EKS, dazu eigene Rechenzentren. Wir betreiben auf eurem Konto bei eurem Anbieter und verkaufen keine Cloud-Kapazität weiter. Die Wahl der Plattform verschiebt den Preis der ersten Ebene deutlich, den Aufwand für den Betrieb darüber kaum.
Was kostet Kubernetes-Hosting im Monat?
Es sind zwei Posten. Die Plattform-Miete für drei Worker-Nodes liegt bei rund 60 EUR bei Hetzner, rund 110 EUR bei STACKIT und rund 166 EUR bei GKE im Monat, gemessen am 18.08.2026. Der Betrieb darüber kostet 2.500 bis 9.000 EUR im Monat, bei Pexon ab 2.500 EUR für die Stufe L Operations. Verbindlich wird der Preis nach der Bestandsaufnahme.
Können wir Kubernetes auf unserer eigenen Hardware betreiben lassen?
Ja. Wir betreiben auch im eigenen Rechenzentrum, wenn eine öffentliche Cloud aus regulatorischen Gründen ausscheidet. Für einen Genossenschaftsversicherer haben wir dafür eine On-Premises-Plattform mit Rancher und Spinnaker aufgebaut. Der Betriebsaufwand bleibt derselbe, nur die Plattform-Miete wird durch eigene Hardware ersetzt.
Wo passt Kubernetes-Hosting mit Betrieb nicht?
Bei einem einzelnen Testcluster ohne produktive Last steht der Betriebspreis in keinem Verhältnis zur Plattform-Miete. Wer Unterstützung nachts und am Wochenende braucht, ist ebenfalls falsch: unsere Servicezeit ist Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ, eine Abdeckung darüber hinaus sagen wir nicht zu. Und wir schreiben keine Anwendungen, wir betreiben die Plattform darunter.
Ist Hetzner günstiger als GKE?
Auf der Plattform-Ebene ja: rund 60 gegen rund 166 EUR im Monat für drei Worker-Nodes (eigene Messung, 18.08.2026). Auf der Betriebsebene macht es kaum einen Unterschied, weil Nodes, Patching und Upgrades in beiden Fällen bei euch liegen. Wer nur die erste Zahl vergleicht, spart rund 106 EUR im Monat und übersieht den größeren Posten.

Rechnet die zwei Ebenen einmal getrennt durch

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Phillip Pham
Phillip Pham
CEO @ Pexon Consulting
Aktualisiert am 20. August 2026

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