Bare-Metal Kubernetes: volle Kontrolle, den Betrieb übernehmen wir
Bare-Metal Kubernetes gibt euch volle Kontrolle über Hardware, Standort und Kosten, der Betrieb bleibt trotzdem bei euch. Diesen Betrieb übernehmen wir, auf eurer Hardware oder bei eurem Hoster: Knoten, Patching, Upgrades, Backups und Nachweise, ab 2.500 EUR im Monat, Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ. Laut Datadog 2024 sind 83 Prozent der Container-Ausgaben Leerlauf.
Was ist Bare-Metal Kubernetes?
Bare-Metal Kubernetes ist ein Kubernetes-Cluster, dessen Knoten direkt auf physischen Servern laufen, ohne Virtualisierungsschicht dazwischen. Ein Knoten ist dann eine echte Maschine in eurem Rechenzentrum oder ein gemieteter Server bei einem Hoster, nicht eine virtuelle Maschine, die sich die Hardware mit anderen teilt. Damit entfallen die Lizenzkosten der Virtualisierung und der Leistungsanteil, den sie kostet, und ihr entscheidet selbst über Hardware, Standort und Lebenszyklus.
Vom Cluster in der Public Cloud unterscheidet sich der Aufbau in drei Punkten. Erstens betreibt kein Anbieter die Control Plane für euch: Steuerungsebene und Arbeitsknoten liegen beide bei euch. Zweitens fehlen die Bausteine, die eine Cloud mitliefert, also Lastverteilung, Speicherklassen und Netzwerkdienste; sie laufen im Cluster selbst. Drittens liegen virtuelle Maschinen nicht in einem getrennten Dienst, sondern über KubeVirt als Kubernetes-Ressource auf demselben Cluster.
Was Bare Metal nicht mitliefert, ist der Betrieb. Knoten bereitstellen, Betriebssystem-Images patchen, Kubernetes-Versionen wechseln, Backups testen und Nachweise führen bleibt bei dem, der das Cluster besitzt. Genau diese Ebene übernehmen wir.
Warum Kubernetes in der Public Cloud teuer wird
Die Rechnung steigt an zwei Stellen gleichzeitig, bei der Cloud und bei der Virtualisierung darunter. Der Branchenverband CISPE nennt am 24.05.2025 Preisaufschläge von 800 bis 1.500 Prozent nach der VMware-Übernahme durch Broadcom.
Was Bare-Metal Kubernetes gegenüber der Cloud spart
Vier Zahlen für die Entscheidung: zwei aus dem Markt, zwei aus unserem Betrieb.
Lohnt sich Bare-Metal Kubernetes gegenüber der Cloud?
Bare Metal, Hoster oder Public Cloud im Vergleich
Die drei Wege unterscheiden sich weniger in der Technik als in der Frage, wer die Ebene über der Control Plane betreibt. Bei den 15 untersuchten Plattformanbietern endet das SLA dort (Stichprobe, Stand 18.08.2026). Wie Betrieb im regulierten Rechenzentrum aussieht, zeigt die Case Study zum On-Prem-Kubernetes bei einem Genossenschaftsversicherer; wie sich wiederkehrende Betriebsschritte automatisieren lassen, der Kubernetes-Operator für einen IT-Dienstleister des Bundes.
| Ebene | Managed Kubernetes in der Public Cloud | Bare Metal beim Hoster | Bare Metal im eigenen Rechenzentrum |
|---|---|---|---|
| Kostenmodell | Pro Stunde und Ressource, Leerlauf zahlt mit | Feste Monatsmiete je Server | Investition, danach Strom und Fläche |
| Hardware-Beschaffung | Entfällt, dafür kein Hardware-Zugriff | Der Hoster stellt, ihr mietet | Ihr kauft und plant den Lebenszyklus |
| Datenlage | Region zugesichert, Betreiber ist der Anbieter | Standort und Anbieter stehen im Vertrag | Vollständig bei euch |
| Virtuelle Maschinen | Getrennter Cloud-Dienst | KubeVirt im selben Cluster | KubeVirt im selben Cluster |
| GPU für KI-Inferenz | Pro GPU-Stunde, Verfügbarkeit schwankt | Feste GPU-Knoten mietbar | Eigene GPU-Knoten, volle Auslastung |
| Knoten, Patching, Upgrades | Bei euch, das SLA endet an der Control Plane | Bei euch, der Hoster stellt nur Hardware | Bei euch, wenn ihr nicht abgebt |
| Mit Pexon | Wir übernehmen die Ebene darüber | Betrieb ab 2.500 EUR im Monat | Betrieb ab 2.500 EUR im Monat |
Die Angaben zu den Fremdanbietern stammen aus einer eigenen Stichprobe von 15 Plattformanbietern, Stand 18.08.2026, und beschreiben nicht den gesamten Markt. Prüft im Zweifel euer Vertragswerk.
Wofür Bare-Metal Kubernetes eingesetzt wird
VMware ablösen, ohne jede Anwendung anzufassen
KubeVirt betreibt virtuelle Maschinen als Kubernetes-Ressource. Bestehende VMs laufen auf demselben Cluster wie die neuen Container und wandern in eurem Tempo, nicht im Takt eines Lizenzvertrags.
SaaS-Produkt auf eigenem Cluster ausliefern
Ein SaaS-Anbieter aus dem DACH-Raum liefert sein Produkt auf einem eigenen Cluster aus. Wo dieses Cluster steht, ändert am Betrieb wenig: er hing an einem sehr kleinen Team, wir haben ihn übernommen.
GPU-Knoten für eigene KI-Inferenz
Inferenz auf gemieteten GPU-Stunden wird teuer und verlässt eure Infrastruktur. Auf eigenen GPU-Knoten bleiben Modelle und Daten im Haus, der Cluster darunter braucht trotzdem Betrieb.
Kubernetes im regulierten Rechenzentrum
Für einen Genossenschaftsversicherer haben wir eine On-Premises-Plattform mit Rancher und Spinnaker aufgebaut, für ein beaufsichtigtes Haus ohne öffentliche Cloud.
Passt Bare-Metal in eure Landschaft?
Bare-Metal heißt nicht Insel. Der Cluster hängt an denselben Auslieferungsstrecken wie ein Cluster in der Cloud. Wie ein gemischter Aufbau mit Azure aussieht, steht auf der Seite zu Azure AKS aufbauen und betreiben lassen.
Hardware und Unterbau
Betrieb und Anbindung
Wie der Bare-Metal-Betrieb funktioniert
Selbst betreiben, Hoster oder Pexon?
In vier Phasen zum betriebenen Cluster
Was der Bare-Metal-Betrieb bei Pexon kostet
Der Betrieb beginnt bei 2.500 EUR im Monat für ein produktives Cluster. Die Hardware kauft oder mietet ihr selbst, wir schlagen nichts auf. Bis zur Abnahme vergehen 6 bis 10 Wochen.
Häufige Fragen zu Bare-Metal Kubernetes
Was unterscheidet Bare-Metal Kubernetes von Kubernetes auf virtuellen Maschinen?
Wie ersetzen wir VMware durch Kubernetes?
Was kostet Bare-Metal Kubernetes mit Betrieb?
Betreibt Pexon auch auf unserer eigenen Hardware?
Wann passt Bare-Metal Kubernetes nicht?
Können Bare-Metal-Cluster und Cloud-Cluster parallel laufen?
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