Managed Kubernetes auf Azure

Managed Kubernetes auf Azure: Upgrades und Betrieb ohne euer Team

Azure Kubernetes Service trägt jede Kubernetes-Version zwölf Monate ab Verfügbarkeit, drei Versionen gleichzeitig. Danach fällt der Cluster in den Platform-Support: keine Security-Patches, keine Bugfixes, kein zugesagtes Verfügbarkeits-SLA. Wir übernehmen die Ebene unter der Control Plane: Worker-Nodes, Node-Images, Versionswechsel und die Protokolle darüber. Ab 2.500 EUR im Monat, Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ.

12 Monate
Support je AKS-Version, ab Verfügbarkeit
3 Versionen
trägt AKS gleichzeitig
ab 2.500 EUR
im Monat, Stufe L Operations
08:00-18:00
Servicezeit Mo-Fr, MEZ
Partnerschaften und Zertifizierungen von Pexon Consulting: Microsoft Solutions Partner, ISO/IEC 27001 zertifiziert, Google Cloud Partner, AWS Partner
Auf einen Blick

Pexon betreibt euren Azure Kubernetes Service mit Upgrade-Verantwortung: Worker-Nodes, Node-Images, geplante Versionswechsel und Day-2, dokumentiert für NIS2- und DORA-Nachweise. Der Cluster bleibt in eurem Azure-Abonnement und auf eurer Rechnung. Ab 2.500 EUR im Monat, Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ. Die Control Plane betreibt Microsoft, alles darunter übernehmen wir.

Kern-Themen: Was wir auf Azure übernehmen · Preise und Stufen · Supportfenster und Zuständigkeit · Ablauf der Übernahme · Was wir nicht machen · Häufige Fragen.

Zielgruppe
Teams mit mindestens einem produktiven AKS-Cluster, dessen Betrieb heute an einer einzelnen Person hängt, und die das nächste Pflicht-Upgrade nicht unter Zeitdruck fahren wollen
Abgrenzung
Microsoft betreibt die Control Plane. Wir übernehmen alles darunter: Worker-Nodes, Node-Pools, Betriebssystem-Images, Netzwerkmodus, Backups und die Nachweise. Euer Azure-Abonnement bleibt eures
Einstiegspreis
Ab 2.500 EUR im Monat für die Stufe L Operations. L Platform 6.000, XL 9.000 EUR im Monat, Day-2-Compliance-Retainer 4.500 bis 7.000 EUR im Monat obendrauf

Unsere Lösungen

Der Cluster bleibt, wo er ist: in eurem Azure-Abonnement, auf eurer Rechnung. Wir kommen mit Zugriff und Zuständigkeit dazu, nicht mit einer neuen Plattform. Die Tabelle zeigt, was das im AKS-Alltag konkret bedeutet und ab welcher Stufe es enthalten ist.

LeistungWas wir auf Azure übernehmenEnthalten in Stufe
Upgrade-KalenderVersionswechsel werden zwölf Monate im Voraus festgelegt, in einer Vorstufe getestet und mit eurem Release-Kalender abgestimmt. Ein geplanter Wechsel mit Rückfallplan statt einer NachtaktionL Operations und aufwärts
Worker-Nodes und Node-PoolsBereitstellung, Skalierung, Austausch defekter Knoten und die Betriebssystem-Images darunter, in festen Patch-Zyklen statt nach ZurufL Operations und aufwärts
Schwachstellen-BewertungNeue Schwachstellen werden auf euren Cluster bezogen eingeordnet: betroffen oder nicht, dringend oder planbar. Keine Werkzeugausgabe, sondern eine EntscheidungL Operations und aufwärts
Day-2-BetriebZertifikats-Rotation, Backups mit regelmäßigem Restore-Test, Observability, Alarmierung in eure Kanäle und gepflegte Runbooks. Wie das im Detail aussieht, steht unter Cluster und Workloads überwachen lassenL Operations und aufwärts
Netzwerkweg vor der WachstumsschwelleWir prüfen, ob euer Cluster mit dem Azure Network Policy Manager weiterläuft oder auf Cilium wechseln muss, bevor die Knotenzahl die Entscheidung erzwingtab L Platform
Plattform-Dienste und GitOpsIngress, Secrets-Verwaltung, Policies, Anbindung eurer CI/CD und ein GitOps-Repository als einzige Quelle des Soll-Zustandsab L Platform
Mehrere Cluster und UmgebungenBetrieb über mehrere Stages, Regionen oder Mandanten auf einem einheitlichen GitOps-Stand statt handgepflegter Einzelfälleab XL
Nachweis-DokumentationÄnderungshistorie aus dem GitOps-Repository, Upgrade- und Patch-Protokolle je Cluster, Zugriffsnachweise und ein monatlicher Bericht. Vertiefung: den Betrieb audit-fest machenDay-2-Compliance-Retainer
Security-PrüfungKonfigurations-Review von RBAC, Network Policies und Pod Security. Als eigenes Angebot buchbar: den Cluster gegen den CIS-Benchmark prüfenseparat, nicht im Retainer

Nicht enthalten sind Leistungen, die wir bewusst nicht anbieten. Die Liste steht weiter unten unter Was wir nicht machen, damit ihr sie vor dem Gespräch kennt und nicht danach.

Warum der Azure-Kubernetes-Betrieb im zweiten Jahr teuer wird

Einen AKS-Cluster anzulegen ist der einfache Teil. Teuer wird das zweite Jahr: AKS trägt jede Kubernetes-Version zwölf Monate ab Verfügbarkeit, danach fällt der Cluster aus dem Support (Microsoft Learn, AKS Supported Versions, 2026). Wer das nicht einplant, macht es unter Zeitdruck.

12 Monate
Upgrade-Zwang im Jahrestakt

Kubernetes veröffentlicht etwa alle vier Monate eine Minor-Version, AKS trägt genau drei gleichzeitig. Ohne Long Term Support geht nur eine Minor-Version pro Schritt. Das ist kein Projekt, das ist ein Kalender.

1 Kopf
trägt das gesamte Cluster-Wissen

Meist kennt genau eine Person den Cluster. Geht sie, geht das Wissen mit. Zwei eigene Vollzeitstellen kosten rund 218.000 EUR im Jahr (Bitkom- und StepStone-Gehaltsdaten, Konfidenz mittel) und decken trotzdem keinen Urlaub ab.

Kein Protokoll
und damit kein Nachweis

Wer wann welches Node-Image getauscht und welches Upgrade gefahren hat, steht selten irgendwo. Fragt ein Kunde nach dem Betriebsnachweis, beginnt die Rekonstruktion aus Ticket-Verläufen.

83 Prozent
Leerlauf in den Containerkosten

Anteil ungenutzter Ressourcen im Branchenschnitt (Datadog State of Cloud Costs, 2024). Der Cluster-Anteil ist eine Architekturfrage, der größere Rest steckt in den Ressourcenanforderungen eurer Workloads und bleibt deshalb bei euren Entwicklern.

Azure Kubernetes Service ist der Kubernetes-Dienst von Microsoft Azure. Microsoft betreibt darin die Control Plane, also API-Server und Steuerungskomponenten, und hält sie verfügbar. Alles darunter bleibt bei euch: Worker-Nodes, Node-Pools, Betriebssystem-Images, Netzwerkmodus, Backups und die Anwendungen selbst.

Genau diese Trennung erzeugt die Arbeit. Verwaltet ist die Steuerungsebene, nicht der Betrieb. Azure Kubernetes betreiben zu lassen heißt deshalb, dass jemand die Ebene unterhalb der Control Plane dauerhaft und schriftlich übernimmt: den Versionsstand jedes Clusters, geplante Upgrades vor dem Ende des Supportfensters, Patch-Zyklen für Node-Images, die Bewertung neuer Schwachstellen auf euren Cluster bezogen, getestete Restores und die Protokolle, mit denen sich all das später belegen lässt.

Wer den AKS-Betrieb abgibt, kauft also keine neue Plattform, sondern Zuständigkeit für eine Ebene, die heute meist an einer einzelnen Person hängt. Der AKS-Betrieb im Retainer lohnt sich, sobald ein produktives Cluster an genau dieser einen Person hängt und das nächste Pflicht-Upgrade in zwölf Monaten ansteht.

Betriebsverantwortung auf Azure heißt: eine Zuständigkeit für Node-Images, Versionswechsel, Day-2 und die Nachweise, die daraus entstehen. Nicht ein Werkzeug mehr, sondern eine Person weniger, die unersetzlich ist.
Upgrade-Kalender statt StichtagNode-Images in festen ZyklenBackups mit Restore-TestÄnderungshistorie über GitOpsBenannte Ansprechpartner

Preise und Stufen

Der Einstieg ist die Stufe L Operations für ein produktives Cluster. Alle Werte sind Orientierung für die Budgetplanung, kein verbindliches Angebot: verbindlich wird der Preis erst nach der Bestandsaufnahme, weil Clusterzahl, Versionsstand und Nachweisbedarf ihn bestimmen. Eure Azure-Rechnung bleibt davon unberührt.

Einstieg

L Operations

ab 2.500 EUR im Monat
  • Worker-Nodes, Node-Images, Patching
  • Geplante AKS-Upgrades mit Rückfallplan
  • Day-2 inklusive Backups und Restore-Test
  • Observability, Alarmierung, Runbooks
Einstieg besprechen
Plattform

L Platform

6.000 EUR im Monat
  • Alles aus L Operations
  • Ingress, Secrets, Policies
  • Netzwerkweg vor der 250-Knoten-Schwelle geklärt
  • GitOps-Repository als Soll-Zustand
Stufe prüfen lassen
Mehrere Umgebungen

XL

9.000 EUR im Monat
  • Alles aus L Platform
  • Mehrere Cluster und Umgebungen
  • Einheitlicher GitOps-Stand über alle Stages
  • Abgestimmter Upgrade-Kalender je Cluster
Umfang durchrechnen
Zusatzmodul

Day-2-Compliance-Retainer

Der Aufsatz für alle, die den AKS-Betrieb nicht nur stabil, sondern belegbar brauchen: wenn ein Bankkunde einen DORA-Fragebogen schickt, ein Wirtschaftsprüfer nachfragt oder NIS2 im Haus zum Thema wird. Der Retainer liefert die Unterlagen, die aus dem laufenden Betrieb ohnehin entstehen, in prüfbarer Form.

  • Änderungshistorie aus dem GitOps-Repository
  • Upgrade- und Patch-Protokolle je Cluster
  • Zugriffs- und Berechtigungsnachweise
  • Monatlicher Bericht für eure Revision
4.500 bis 7.000 EUR
im Monat, zusätzlich zur Betriebsstufe
Nachweisbedarf klärenden Betrieb audit-fest machen

Für die Einordnung braucht ihr keinen Termin. Der Konfigurator fragt fünf Dinge zu eurem Cluster ab und nennt Stufe und Preis sofort, ohne Mailadresse: den Preis für euren Cluster selbst ermitteln.

Alle Werte verstehen sich netto und je Monat. Abgenommen ist die Übernahme erst nach protokolliertem Versionswechsel und Restore. Außerhalb der Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ sagen wir keinen Dienst zu. Die verbindliche Zahl steht im Angebot, nach der Bestandsaufnahme.

Wie lange unterstützt AKS eine Kubernetes-Version?

Zwölf Monate ab allgemeiner Verfügbarkeit, drei Versionen parallel. Fünf Werte bestimmen, was der AKS-Betrieb über die Zeit kostet. Alle aus Herstellerdokumentation und Branchenstudie, abgerufen am 16.08.2026.

KennwertWertWas das im Betrieb heißtQuelle
Unterstützte Versionen3 gleichzeitigJede neue Minor-Version schiebt die älteste heraus. Kubernetes veröffentlicht etwa alle vier Monate eine.Microsoft Learn, AKS Supported Versions, 2026
Support je Version12 MonateAb allgemeiner Verfügbarkeit. Danach entfallen Security-Patches, Bugfixes und das zugesagte Verfügbarkeits-SLA.Microsoft Learn, AKS Supported Versions, 2026
Mit Long Term Support24 MonateNur im Premium-Tier. Verlängert das Supportfenster, nicht die zugesagte Verfügbarkeit.Microsoft Learn, AKS Long Term Support, 2026
Netzwerk-Schwelle250 KnotenBis dahin trägt der Azure Network Policy Manager auf Linux-Knoten, darüber empfiehlt Microsoft Cilium.Microsoft Learn, Netzwerkrichtlinien in AKS, 2026
Leerlauf in den Containerkosten83 ProzentAnteil ungenutzter Ressourcen. Der Cluster-Anteil ist eine Architekturfrage, der Rest steckt in den Anforderungen eurer Workloads.Datadog State of Cloud Costs, 2024

Wer verantwortet was auf Azure

Microsoft betreibt die Control Plane, alles darunter bleibt ohne Vereinbarung bei euch. Die Tabelle zeigt, welche Ebenen wir übernehmen und welche ausdrücklich nicht.

EbeneMicrosoftOhne VereinbarungMit Pexon
Control Planebetrieben und abgesichertnichts zu tunwir prüfen Konfiguration und Versionsstand, betreiben sie aber nicht selbst
Worker-Nodes und Node-Poolsnicht enthaltenbei euchbei uns, inklusive Skalierung und Austausch defekter Knoten
Node-Images und PatchingImages werden bereitgestelltEinspielen und Reboot-Fenster bei euchbei uns, in festen Zyklen mit angekündigtem Wartungsfenster
VersionswechselSupportfenster endet nach 12 Monatenbei euch, meist unter Zeitdruckbei uns, zwölf Monate im Voraus geplant, mit Test und Rückfallplan
Eure Anwendungausgeschlossenbei euren Entwicklernbleibt bei euren Entwicklern, wir alarmieren auf eure Anwendungs-Metriken
Azure-Rechnungstellt Microsofteuer Abonnement, euer Vertragbleibt unberührt, wir verkaufen keine Cloud-Kapazität weiter
Audit-NachweisZertifikate der Plattform, nicht eures Betriebsentsteht rückwirkend, wenn überhauptÄnderungshistorie, Upgrade- und Zugriffsnachweise aus eurem Betrieb

Servicezeit: Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ. In dieser Zeit sind benannte Ansprechpartner erreichbar, die euren Cluster kennen. Reaktionszeiten und Verfügbarkeitswerte stehen erst im unterschriebenen Servicevertrag, nicht auf dieser Seite: eine Zahl, die wir hier versprechen und dort einschränken müssten, wäre keine Zusage, sondern Werbung.

Was wir nicht machen

Die Control Plane, eure Anwendung, der Dienst nachts und am Wochenende, die Rechtsfrage. Wer eines davon braucht, ist bei uns falsch, und das früh zu wissen spart beiden Seiten Zeit.

Wir betreiben die Control Plane nicht

Die betreibt Microsoft, und das ist gut so. Wir prüfen Konfiguration und Versionsstand und planen den Wechsel, bevor das Supportfenster zuläuft. Die Managed-Komponenten selbst fassen wir nicht an, dafür gibt es den Azure-Support.

Keine Anwendungsentwicklung

Code, Ressourcenanforderungen und Release-Entscheidungen bleiben bei euren Entwicklerinnen und Entwicklern. Dort steckt auch der größere Teil der Kostenoptimierung: der Leerlauf sitzt meist in den Requests und Limits, nicht im Cluster-Zuschnitt.

Kein Dienst außerhalb der Servicezeit

Unsere Servicezeit ist Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ. Nacht- und Wochenendabdeckung sagen wir nicht zu, weil wir sie nicht dauerhaft besetzen können. Die Arbeit steckt stattdessen davor: Redundanz über Zonen, getestete Backups, Runbooks.

Kein Wiederverkauf und keine Rechtsberatung

Eure Azure-Rechnung bleibt eure Azure-Rechnung, wir schlagen nichts auf Infrastruktur auf. Und ob ihr unter NIS2 oder DORA fallt, beantwortet eure Rechtsabteilung. Wir liefern die technischen Nachweise, mit denen diese Prüfung geführt werden kann.

Wo wir das bereits betreiben

Ein laufendes Betriebsmandat, eine veröffentlichte AKS-Migration und die Zahl, an der ihr die Alternative messen könnt. Der erste Fall ist anonymisiert, weil die Freigabe des Kunden noch aussteht: lieber eine Referenz ohne Namen als einen Namen ohne Freigabe.

SaaS-Anbieter · DACH-Raum

Betriebsübernahme für einen SaaS-Anbieter aus dem DACH-Raum

6.000 EUR
im Monat, Stufe L Platform
12 Monate
Laufzeit, seit August 2026

Ein Software-Anbieter aus dem DACH-Raum liefert sein Produkt auf einem eigenen Kubernetes-Cluster aus. Der Betrieb hing an einem sehr kleinen Team. Wir übernehmen den Cluster, überführen den Soll-Zustand nach GitOps und bringen den Upgrade- und Patch-Zyklus in einen festen Kalender. Die Übernahme läuft, sie ist nicht rückwirkend erzählt.

Ausgangslage vergleichen →
Versicherung · Migration auf AKS

Migration zu Azure Kubernetes Service in der Versicherungsbranche

AKS
Zielplattform, aus einer gewachsenen Umgebung
Veröffentlicht
als Case Study, nicht anonymisiert

Für einen Versicherer haben wir die Workloads auf Azure Kubernetes Service migriert. Der Fall zeigt den Schritt davor: erst entsteht die Plattform, danach braucht sie jemanden, der Versionswechsel, Node-Images und Nachweise dauerhaft verantwortet. Genau dieser zweite Schritt ist der Betrieb, den diese Seite beschreibt.

Zur Case Study →
Vergleichszahl · eigene Planstellen

Was die Alternative im eigenen Haus kostet

218.000 EUR
im Jahr für zwei Planstellen
6 bis 10 Wochen
bis zur Abnahme der Übernahme

Vollkosten für zwei Plattform-Engineers, die den Cluster im Wechsel tragen könnten, gerechnet auf Basis von Bitkom- und StepStone-Gehaltsdaten (Konfidenz mittel, keine Pexon-Kalkulation). Eine Stelle deckt keine Vertretung ab, zwei sind für ein Cluster schwer zu rechtfertigen. Suche und Einarbeitung liegen vor der ersten Entlastung, nicht danach.

Stufe und Preis selbst ermitteln →

So läuft die Übernahme

Von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme vergehen 6 bis 10 Wochen, abhängig davon, wie viel des heutigen Betriebs nur in Köpfen steht. Ihr behaltet in jeder Phase den vollen Zugriff auf euer Azure-Abonnement.

1

Bestandsaufnahme

Versionsstand jedes Clusters, Node-Pools, Netzwerkmodus, Backups und vorhandene Dokumentation. Ergebnis ist eine Lückenliste mit Reihenfolge, nicht ein Angebot mit Pauschale.

Woche 1
2

Zugriffe und GitOps

Rollen, Zugriffe und Eskalationswege werden festgelegt, der Soll-Zustand wandert in ein GitOps-Repository, die ersten Runbooks entstehen. Ab hier ist nachvollziehbar, wer welche Änderung ausgelöst hat.

Woche 2
3

Parallelbetrieb

Wir übernehmen den laufenden Betrieb, euer Team schaut mit. In dieser Phase laufen der erste geplante Versionswechsel und der erste Restore-Test, damit beides einmal unter Beobachtung passiert ist.

bis Woche 6
4

Abnahme

Abgenommen ist die Übernahme, wenn Versionswechsel und Restore ohne Zutun eures Teams durchgelaufen und protokolliert sind. Vorher endet der Parallelbetrieb nicht.

Woche 6 bis 10

Wie der Azure-Betrieb danach funktioniert

Sechs wiederkehrende Schritte, die nach der Abnahme den Alltag bestimmen.

1

Versionsstand führen

Für jedes Cluster ist festgehalten, wie viele Monate die laufende Version noch trägt. Der Upgrade-Termin steht, bevor das Supportfenster zuläuft.

laufend
2

Node-Images patchen

Betriebssystem-Images und Cluster-Komponenten laufen in festen Zyklen, mit angekündigten Wartungsfenstern statt Ad-hoc-Reboots im laufenden Geschäft.

fester Zyklus
3

Schwachstellen bewerten

Neue Schwachstellen werden auf euren Cluster bezogen eingeordnet: betroffen oder nicht, dringend oder planbar.

je Meldung
4

Restore testen

Ein Backup ist erst dann eins, wenn ein Restore durchgelaufen ist. Wir testen ihn regelmäßig und protokollieren das Ergebnis.

regelmäßig
5

Alarmieren und eskalieren

Alarme laufen in eure Kanäle, Eskalationswege sind schriftlich festgelegt. Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ, mit benannten Ansprechpartnern.

Servicezeit
6

Monatlich berichten

Ein Bericht je Monat: Änderungen, Upgrades, Patches, Zugriffe. Genau die Unterlage, nach der eure Revision sonst rückwirkend sucht.

monatlich

Wo ihr mit dem AKS-Betrieb anfangt

Fünf Wege von hier aus: drei benachbarte Betriebsformen, falls euer Cluster gar nicht auf Azure liegt, und zwei Einstiege, die nichts kosten.

Benachbarte Betriebsformen

Wenn der Cluster woanders läuft

Dieselbe Betriebsverantwortung, andere Unterlage. Welche der drei Seiten ihr braucht, entscheidet sich daran, wo euer Cluster heute steht.

Leistung

Managed Kubernetes im Überblick

Hub · alle Plattformen

Die Mutterseite zu dieser: Leistungsumfang je Stufe, Preise, Zuständigkeitsgrenze zu den Plattformanbietern und der Ablauf der Übernahme, unabhängig davon, auf welcher Infrastruktur euer Cluster läuft.

Managed Kubernetes im Überblick ansehen
Leistung

Kubernetes-Hosting mit Betrieb

Hetzner, STACKIT, GKE · eigene Messung

Hosting und Betrieb sind zwei getrennte Ebenen. Die Plattform-Miete für drei Nodes liegt bei rund 60 EUR bei Hetzner, 110 EUR bei STACKIT und 166 EUR bei GKE im Monat (eigene Messung, 18.08.2026). Die zweite Ebene deckt keine dieser Mieten ab.

Hosting und Betrieb aus einer Hand ansehen
Leistung

Bare-Metal Kubernetes

eigene Hardware oder euer Hoster

Für alle, die nicht in die Public Cloud wollen oder dürfen. Hardware, Standort und Kosten bleiben bei euch, den Betrieb darüber übernehmen wir: Knoten, Patching, Upgrades, Backups und Nachweise.

den Bare-Metal-Cluster betreiben lassen
Kostenlose Einstiege

Kostet euch nichts

Kein Vertrag, keine Rechnung, kein Vertriebsanruf hinterher. Der Konfigurator kostet nicht einmal einen Termin.

Kostenlos

SLA-Gap-Analyse

60 Minuten · mit einem Engineer

60 Minuten mit einem Kubernetes-Engineer, in denen wir euren bestehenden Vertrag gegen euren echten Betriebsbedarf prüfen. Danach habt ihr eine schriftliche Gap-Liste in der Hand, auch wenn ihr am Ende selbst weiterbetreibt.

prüfen lassen, was euer SLA nicht abdeckt
Kostenlos

Managed-Kubernetes-Konfigurator

fünf Fragen · zwei Minuten

Fünf Fragen zu eurem Cluster, dann stehen Stufe und Preis sofort auf dem Bildschirm: L Operations ab 2.500 EUR im Monat, L Platform 6.000 EUR im Monat, XL 9.000 EUR im Monat. Ohne Mailadresse, ohne Termin.

Stufe und Preis selbst ermitteln

Häufige Fragen zum AKS-Betrieb

Aus Erstgesprächen mit CTOs, Plattform-Verantwortlichen und IT-Leitungen im DACH-Raum.

Was passiert, wenn unser AKS-Cluster aus dem Support fällt?
Der Cluster fällt in den Platform-Support: keine Security-Patches für Kubernetes-Komponenten, keine Bugfixes, kein zugesagtes Verfügbarkeits-SLA mehr. Der Azure-Infrastruktur-Support bleibt, neue Cluster dieser Version lassen sich nicht mehr anlegen. Microsoft behält sich vor, stark veraltete Cluster eigenständig zu aktualisieren (Microsoft Learn, AKS Supported Versions, 2026).
Wann lohnt sich AKS Long Term Support?
Wenn ihr eine Version länger als zwölf Monate halten müsst, etwa weil eine Anwendung an einer API-Version hängt. AKS Long Term Support streckt das Fenster auf 24 Monate, setzt aber das Premium-Tier voraus. Das SLA ist dort identisch zum Standard-Tier: Premium kauft man für den längeren Support, nicht für mehr Verfügbarkeit (Microsoft Learn, AKS Long Term Support, 2026).
Was kostet Managed Kubernetes auf Azure?
Der Betrieb beginnt bei 2.500 EUR im Monat für die Stufe L Operations mit einem produktiven Cluster. L Platform kostet 6.000 EUR im Monat, XL 9.000 EUR im Monat für mehrere Cluster und Umgebungen. Der Day-2-Compliance-Retainer für Nachweise liegt bei 4.500 bis 7.000 EUR im Monat zusätzlich. Eure Azure-Rechnung bleibt davon unberührt.
Bleibt unser Cluster in unserem Azure-Abonnement?
Ja. Wir betreiben in eurem Abonnement, mit eurem Vertrag und eurer Rechnung. Es gibt keinen Umzug, keinen Wiederverkauf von Cloud-Kapazität und keinen Aufschlag auf Infrastruktur. Beim Wechsel zurück bekommt ihr das GitOps-Repository und die Runbooks, mit denen wir betrieben haben.
Was übernehmt ihr auf Azure nicht?
Die Control Plane betreibt Microsoft, nicht wir. Eure Anwendung und ihre Ressourcenanforderungen bleiben bei euren Entwicklern, und dort steckt der größere Teil der Kostenoptimierung. Außerhalb der Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ sagen wir keinen Dienst zu, weil wir ihn nicht dauerhaft besetzen können. Rechtsfragen zu NIS2 oder DORA beantwortet eure Rechtsabteilung.
Brauchen wir ein AKS-Projekt oder den AKS-Betrieb?
Ein Projekt, wenn die Plattform erst entstehen muss: Architektur, Landing Zone, Migration. Dafür gibt es unsere Kubernetes-Beratung als zeitlich begrenztes Vorhaben. Den Betrieb, wenn der Cluster läuft und Upgrades, Patches und Nachweise dauerhaft jemanden brauchen. Diese Seite beschreibt den Betrieb, beides nacheinander ist der Normalfall.

Womit eure Revision arbeiten kann

Kein Vertrauensvorschuss, sondern Unterlagen. Nachweise fallen im Betrieb ohnehin an, wir halten sie so fest, dass sie einer Prüfung standhalten. Nebenbei, nicht rückwirkend.

Pexon als Dienstleister

  • ISO 27001 zertifiziert
  • Auftragsverarbeitung nach DSGVO
  • Microsoft Solutions Partner
  • Betrieb in eurem Azure-Abonnement, nicht in unserem
  • Vertrag, Rechnung und Ansprache auf Deutsch

Betriebsmodell auf Azure

  • Upgrade-Kalender zwölf Monate im Voraus
  • Test in einer Vorstufe, Rückfallplan je Versionswechsel
  • Feste Patch-Zyklen für Node-Images und Cluster-Komponenten
  • Backups mit regelmäßigem Restore-Test
  • Benannte Ansprechpartner statt Ticket-Tunnel
  • Servicezeit Mo-Fr 08:00-18:00 MEZ

Nachvollziehbarkeit

  • Änderungshistorie aus dem GitOps-Repository
  • Upgrade- und Patch-Protokolle je Cluster
  • Zugriffs- und Berechtigungsnachweise
  • Dokumentierte Eskalationswege
  • Monatlicher Betriebsbericht
  • Übergabefähige Runbooks, auch beim Wechsel zurück

Sagt uns euren Versionsstand, wir sagen euch den Aufwand

Ihr nennt Clusterzahl, Kubernetes-Version und Nachweisbedarf. Wir sagen euch in 60 Minuten, welche Ebenen heute niemand verantwortet und was die Übernahme kostet. Die Lückenliste nützt euch auch dann, wenn ihr selbst weiterbetreibt.

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CEO @ Pexon Consulting
Aktualisiert am 24. August 2026

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