Kubernetes Readiness Check – Reifegradanalyse in 3 Minuten

12 Fragen, 6 Dimensionen — finden Sie in 3 Minuten heraus, ob Ihr Unternehmen bereit für Kubernetes ist. Infrastruktur, Containerisierung, CI/CD, Team-Skills, Security und Skalierung werden bewertet.

Unser kostenloser Readiness Check zeigt Ihren Kubernetes-Reifegrad und empfiehlt den optimalen Pfad: Managed Kubernetes, Self-Hosted oder Platform Engineering.

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Kubernetes Readiness Check

12 Fragen, 6 Dimensionen — finden Sie heraus, welcher Kubernetes-Pfad zu Ihrem Unternehmen passt.

Infrastruktur

Wie werden Ihre Anwendungen aktuell betrieben?

Denken Sie an Ihre produktiven Systeme.

Bare Metal Server / VMs ohne Automatisierung
VMs mit Konfigurationsmanagement (Ansible, Puppet, Terraform)
Container auf einzelnen Hosts (Docker Compose, Podman)
Bereits Container-Orchestrierung (K8s, Nomad, ECS)
Infrastruktur

Wie ist Ihre Cloud-Strategie?

Aktueller Stand, nicht Wunsch-Zustand.

100 % On-Premise, keine Cloud geplant
Hybrid Cloud wird evaluiert / erste Schritte
Aktive Hybrid- oder Multi-Cloud-Nutzung
Cloud-Native (AKS, EKS, GKE oder vergleichbar)
Containerisierung

Wie viele Ihrer Anwendungen sind containerisiert?

Anteil an produktiven Workloads.

Keine — wir haben noch keine Container
Pilotprojekte (unter 20 %)
Mehrere Anwendungen (20–60 %)
Großteil containerisiert (über 60 %)
Containerisierung

Wie werden Container-Images verwaltet?

Registry, Scanning, Signierung.

Manuell / keine standardisierte Verwaltung
Docker Hub oder öffentliche Registry
Private Registry (Harbor, ACR, ECR, Artifactory)
Private Registry mit Vulnerability Scanning und Signierung
CI/CD & Automatisierung

Wie werden Deployments aktuell durchgeführt?

Der Weg vom Code in Produktion.

Manuell per SSH / FTP / RDP
Skript-basiert mit manuellem Trigger
CI/CD Pipeline (Jenkins, GitLab CI, GitHub Actions)
GitOps mit ArgoCD, Flux oder vergleichbar
CI/CD & Automatisierung

Wie oft deployen Sie in Produktion?

Durchschnittliche Deployment-Frequenz.

Selten (quartalsweise oder seltener)
Monatlich
Wöchentlich
Täglich oder häufiger (Continuous Deployment)
Team & Skills

Wie ist das Kubernetes-Know-how in Ihrem Team?

Praktische Erfahrung, nicht theoretisches Wissen.

Keine Erfahrung mit Kubernetes
Grundwissen (Tutorials, Labs, Sandbox)
Praktische Erfahrung in Dev/Test-Umgebungen
Produktionserfahrung / CKA/CKAD-zertifiziert
Team & Skills

Wie ist die DevOps-Kultur in Ihrem Unternehmen?

Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb.

Strikt getrennte Dev- und Ops-Teams
Erste Annäherung, gemeinsame Meetings
Cross-funktionale Teams, Shared Responsibility
Volle DevOps-/Platform-Engineering-Kultur
Security & Compliance

Wie handhaben Sie Secrets und Zugangsdaten?

API-Keys, Datenbank-Passwörter, Zertifikate.

Hardcoded oder in Konfigurationsdateien
Umgebungsvariablen oder .env-Dateien
Vault, Key Vault oder Secrets Manager
Automatisierte Secret Rotation + Policy Enforcement
Security & Compliance

Wie werden Netzwerk- und Zugriffskontrolle umgesetzt?

Firewalls, Segmentierung, RBAC.

Flaches Netzwerk, minimale Zugangskontrolle
Basis-Firewall, einfache Benutzerrollen
Netzwerksegmentierung, RBAC, Audit-Logging
Zero Trust, Network Policies, OPA/Kyverno, Service Mesh
Skalierung & Betrieb

Wie skalieren Sie Ihre Anwendungen aktuell?

Reaktion auf steigende Last oder Traffic-Spitzen.

Manuell — neue Server bestellen und einrichten
Vertikale Skalierung (größere VMs)
Horizontale Skalierung mit Load Balancer
Auto-Scaling (HPA, KEDA oder Cloud-nativ)
Skalierung & Betrieb

Wie ist Ihr Monitoring und Observability aufgestellt?

Logs, Metriken, Tracing, Alerting.

Kein zentrales Monitoring — manuelle Log-Analyse
Basis-Monitoring (Nagios, Zabbix, CloudWatch Basics)
Prometheus/Grafana oder Datadog mit Alerting
Full Observability Stack (Metriken + Logs + Traces + SLOs)
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Warum ein Kubernetes Readiness Check?

Kubernetes ist nicht die Antwort auf jede Frage. Viele Unternehmen starten ihre Kubernetes-Migration ohne zu wissen, ob ihre Organisation, ihre Infrastruktur und ihre Teams dafür bereit sind. Das Ergebnis: gescheiterte PoCs, Frustration und verlorene Monate. Unser Readiness Check zeigt Ihnen in 3 Minuten, wo Sie stehen — und welcher Kubernetes-Pfad zu Ihrem Unternehmen passt.

Der Check bewertet 6 Schlüsseldimensionen, die über den Erfolg einer Kubernetes-Einführung entscheiden: Infrastruktur, Containerisierung, CI/CD, Team-Kompetenz, Security und Skalierungsfähigkeit. Auf Basis Ihres Scores erhalten Sie eine konkrete Empfehlung — Managed Kubernetes, Self-Hosted oder Platform Engineering.


Die 6 Dimensionen im Überblick

🖥 Infrastruktur

Betriebsmodell, Cloud-Strategie und Infrastructure as Code — die technische Basis für Container-Orchestrierung.

📦 Containerisierung

Containerisierungsgrad, Image-Management und Registry-Strategie als Voraussetzung für Kubernetes.

🔄 CI/CD & Automatisierung

Deployment-Pipelines, GitOps-Reife und Deployment-Frequenz — ohne Automatisierung kein Kubernetes in Produktion.

👥 Team & Skills

Kubernetes-Know-how, DevOps-Kultur und organisatorische Bereitschaft für Cloud-Native.

🔒 Security & Compliance

Secrets Management, Netzwerksicherheit und Zero-Trust-Readiness — entscheidend für regulierte Branchen.

📈 Skalierung & Betrieb

Auto-Scaling, Monitoring und Observability — für zuverlässigen Produktionsbetrieb unter Last.


3 Kubernetes-Pfade — welcher passt zu Ihnen?

Pfad Ideal für Beispiele
Managed K8s Teams mit moderater Reife, Fokus auf Anwendungen statt Infrastruktur Azure AKS, AWS EKS, Google GKE
Self-Hosted Starke Infra-Teams, strenge Compliance, On-Premise-Anforderungen Rancher/RKE2, kubeadm, k3s
Platform Engineering Reife Organisationen, die Kubernetes abstrahieren wollen Backstage, Port, Crossplane

4 Reifestufen — wo steht Ihr Unternehmen?

Level Score Bedeutung
Level 1 — Traditionell 12–15 Punkte Klassische Infrastruktur. Erst Containerisierung und CI/CD aufbauen.
Level 2 — Modernisierungskandidat 16–27 Punkte Einzelne Bausteine vorhanden. Lücken schließen, dann migrieren.
Level 3 — Container Ready 28–39 Punkte Solide Basis. Kubernetes-Migration kann starten.
Level 4 — Kubernetes Expert 40–48 Punkte Hervorragend aufgestellt. Platform Engineering ist der nächste Schritt.

Kubernetes-Migration: Das richtige Vorgehen

Eine erfolgreiche Kubernetes-Einführung folgt einem bewährten Muster:

Phase 1: Assessment & Strategie (2–4 Wochen)

Readiness-Bewertung, Anwendungs-Inventar, Cloud-Strategie und Zielarchitektur definieren. Welche Workloads eignen sich für Migration — und welche nicht?

Phase 2: Proof of Concept (4–8 Wochen)

Eine Anwendung auf Kubernetes migrieren. CI/CD anbinden, Monitoring aufsetzen, Security-Baseline implementieren. Lessons Learned dokumentieren.

Phase 3: Production Rollout (3–6 Monate)

Schrittweise weitere Workloads migrieren. Platform-Standards etablieren, Team-Enablement durchführen, Operations-Playbooks aufbauen.


Managed vs. Self-Hosted: Die wichtigsten Unterschiede

Kriterium Managed (AKS/EKS/GKE) Self-Hosted
Setup-Zeit Minuten (Terraform/CLI) Tage bis Wochen
Control Plane Vom Provider verwaltet Eigene Verantwortung
Updates Automatisch / ein Klick Manuell geplant
Compliance Cloud-Provider Zertifizierungen Volle Kontrolle, Air-Gapped möglich
Team-Anforderung Moderates K8s-Wissen Tiefes Infra-Wissen nötig
Kosten Pay-per-Use + Management Fee Hardware + Personal

Häufig gestellte Fragen

Braucht jedes Unternehmen Kubernetes?

Nein. Kubernetes lohnt sich ab einer gewissen Komplexität — typischerweise ab 5+ Microservices, mehreren Teams oder hohen Skalierungsanforderungen. Für einfachere Setups sind Container-Services wie Azure Container Apps oder AWS App Runner oft die bessere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen AKS, EKS und GKE?

Alle drei sind Managed Kubernetes Services der großen Cloud-Provider: Azure (AKS), AWS (EKS) und Google Cloud (GKE). Die Kernfunktionalität ist identisch — die Unterschiede liegen in der Integration mit dem jeweiligen Cloud-Ökosystem, Preismodell und Zusatzfeatures.

Wie lange dauert eine Kubernetes-Migration?

Ein Proof of Concept dauert typischerweise 4–8 Wochen. Der vollständige Rollout hängt von der Anzahl der Anwendungen ab — rechnen Sie mit 3–12 Monaten für eine schrittweise Migration inklusive Team-Enablement.

Was ist Platform Engineering?

Platform Engineering abstrahiert Kubernetes hinter einer internen Developer Platform. Entwickler arbeiten mit Self-Service-Portalen und standardisierten Templates, ohne Kubernetes-Details kennen zu müssen. Tools wie Backstage, Port oder Crossplane sind typisch für diesen Ansatz.

Was kostet Kubernetes-Beratung?

Die Kosten variieren je nach Umfang: Ein Assessment dauert 2–4 Wochen, ein PoC 4–8 Wochen. Pexon bietet ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir Ihren Bedarf einschätzen und einen konkreten Vorschlag machen.

Können wir Kubernetes On-Premise betreiben?

Ja, mit Lösungen wie Rancher/RKE2, kubeadm oder k3s. Self-Hosted Kubernetes ist besonders relevant für Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen oder Air-Gapped-Umgebungen. Es erfordert allerdings mehr Infrastruktur-Know-how im Team.


Weiterführende Ressourcen


Kubernetes Beratung — Architektur, Migration & Betrieb


Kubernetes Cluster Review — Konfiguration & Compliance


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