Kubernetes Cluster Review Checkliste
Prüfen Sie Ihren Kubernetes Cluster in 5 Minuten: Security, Networking, Monitoring, Resource Management und Best Practices. Kostenloser Self-Check mit sofortiger Auswertung.
Kubernetes Cluster Review Checkliste
Prüfen Sie Ihren K8s-Cluster in 5 Minuten auf Security, Reliability, Networking, Monitoring und Best Practices — mit sofortiger Auswertung.
Warum ein Kubernetes Cluster Review?
Kubernetes ist der Standard für Container-Orchestrierung — aber ein laufender Cluster bedeutet nicht automatisch ein sicherer, stabiler oder kosteneffizienter Cluster. Viele Teams deployen Workloads, ohne die zugrunde liegende Infrastruktur regelmäßig auf Best Practices zu prüfen. Ein strukturiertes Cluster Review deckt Schwachstellen auf, bevor sie zu Incidents werden.
Was prüft ein Kubernetes Cluster Review?
Ein professionelles Review analysiert Ihren Cluster in sechs Dimensionen:
- Security & Access Control: RBAC-Konfiguration, Pod Security Standards, Network Policies, Secrets Management und Image Scanning — die häufigsten Angriffsvektoren in K8s-Umgebungen.
- Reliability & High Availability: Resource Requests/Limits, Pod Disruption Budgets, Health Probes, Autoscaling und etcd-Backups — alles was Ihre Workloads verfügbar hält.
- Networking & Ingress: TLS-Terminierung, DNS, Egress-Kontrolle, CNI-Konfiguration und Rate Limiting — die Netzwerk-Schicht zwischen Ihren Services und der Außenwelt.
- Monitoring & Observability: Metrics, Alerting, Logging, Tracing und Audit Logs — ohne Sichtbarkeit kein sicherer Betrieb.
- Deployment & GitOps: ArgoCD/Flux, Namespace-Strategie, Rolling Updates, Helm/Kustomize und Version-Management — der Weg von Code zu laufendem Service.
- Cost Optimization: Right-Sizing, Spot Nodes, PV-Management und Chargeback — damit Ihre Cloud-Rechnung zum Cluster-Verbrauch passt.
Für wen ist diese Checkliste?
Platform Engineers, DevOps-Teams und CTOs, die ihren Kubernetes-Cluster auf Produktionsreife prüfen möchten. Egal ob AKS, EKS, GKE oder On-Premises — die Best Practices gelten Cloud-übergreifend.
Wie geht es nach dem Self-Check weiter?
Nutzen Sie diese Checkliste als Startpunkt. Für ein tiefgehendes Review mit Handlungsempfehlungen und konkretem Maßnahmenplan bieten wir ein kostenfreies 30-Minuten Gespräch an. Unsere Kubernetes-Experten analysieren Ihre Architektur und priorisieren die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihrem Team.
Kubernetes Best Practices auf einen Blick
Security Hardening
Die Kubernetes-Sicherheit beginnt bei RBAC und endet nicht bei Network Policies. Pod Security Standards (ehemals Pod Security Policies) verhindern, dass Container mit zu vielen Rechten laufen. Secrets gehören in einen externen Vault — nicht als Base64 in etcd. Image Signing und Vulnerability Scanning in der CI/CD Pipeline fangen Schwachstellen ab, bevor sie den Cluster erreichen.
Reliability Engineering
Jeder Pod braucht Resource Requests für korrektes Scheduling und Limits gegen Memory-Leaks. Pod Disruption Budgets sichern die Verfügbarkeit bei Node-Maintenance. Topology Spread Constraints verteilen Replicas über Availability Zones. Und ohne getestete etcd-Backups gibt es keinen Disaster Recovery Plan.
Observability Stack
Prometheus und Grafana sind der Industriestandard für Kubernetes Monitoring. Kube-state-metrics liefert Cluster-Zustand, node-exporter die Node-Ebene. Fluentd oder Fluent Bit sammeln Container-Logs zentral. OpenTelemetry bringt Tracing über Service-Grenzen hinweg. Ohne Alerting auf CrashLoopBackOff, Node NotReady und Certificate Expiry fliegen Sie blind.
GitOps & Deployment
ArgoCD und Flux haben sich als GitOps-Standard etabliert. Jede Änderung am Cluster kommt über einen Git-Commit — kein manuelles kubectl apply. Helm Charts und Kustomize templaten Ihre Manifests. Rolling Updates mit korrekten maxSurge/maxUnavailable-Werten ermöglichen Zero-Downtime Deployments. Und die Kubernetes-Version sollte nie älter als N-2 sein.
Kosten im Griff
Über-provisionierte Resource Requests sind der häufigste Kostentreiber. Tools wie Kubecost oder Goldilocks zeigen den Ist-vs-Soll Verbrauch. Spot Nodes senken die Kosten für Batch-Jobs und Dev-Environments. Und ohne Namespace-basiertes Cost Allocation fehlt die Transparenz, welches Team welche Kosten verursacht.
© Pexon Consulting — Cloud & AI Consulting
Warum ein Kubernetes Cluster Review?
Kubernetes ist der Standard für Container-Orchestrierung — aber ein laufender Cluster bedeutet nicht automatisch ein sicherer, stabiler oder kosteneffizienter Cluster. Viele Teams deployen Workloads, ohne die zugrunde liegende Infrastruktur regelmäßig auf Best Practices zu prüfen.
Ein strukturiertes Kubernetes Cluster Review deckt Schwachstellen auf, bevor sie zu Incidents werden. Dabei geht es nicht nur um Security — sondern um alle sechs Dimensionen, die einen produktionsreifen Cluster ausmachen.
Was prüft ein Kubernetes Cluster Review?
Security & Access Control
Die Kubernetes-Sicherheit beginnt bei RBAC und endet nicht bei Network Policies. Pod Security Standards verhindern, dass Container mit zu vielen Rechten laufen. Secrets gehören in einen externen Vault — nicht als Base64 in etcd. Image Signing und Vulnerability Scanning in der CI/CD Pipeline fangen Schwachstellen ab, bevor sie den Cluster erreichen.
Typische Findings: Wildcard-Berechtigungen in ClusterRoles, fehlende Network Policies, unverschlüsselte Secrets, öffentlich erreichbarer API-Server.
Reliability & High Availability
Jeder Pod braucht Resource Requests für korrektes Scheduling und Limits gegen Memory-Leaks. Pod Disruption Budgets sichern die Verfügbarkeit bei Node-Maintenance. Topology Spread Constraints verteilen Replicas über Availability Zones. Und ohne getestete etcd-Backups gibt es keinen Disaster Recovery Plan.
Typische Findings: Fehlende Requests/Limits, keine PDBs für kritische Services, Liveness-Probes die Readiness-Probes spiegeln, nie getestete etcd-Restores.
Networking & Ingress
TLS-Terminierung mit automatischer Zertifikatsverlängerung über cert-manager ist Standard. CoreDNS braucht Health-Checks und Cache-Tuning. Egress-Traffic muss kontrolliert werden — Pods sollten nicht unkontrolliert ins Internet können. Rate Limiting und WAF schützen öffentliche Endpoints.
Typische Findings: Abgelaufene TLS-Zertifikate, unkontrollierter Egress, fehlende Rate Limits, CIDR-Exhaustion durch falsches CNI-Setup.
Monitoring & Observability
Prometheus und Grafana sind der Industriestandard für Kubernetes Monitoring. Kube-state-metrics liefert den Cluster-Zustand, node-exporter die Node-Ebene. Fluentd oder Fluent Bit sammeln Container-Logs zentral. OpenTelemetry bringt Tracing über Service-Grenzen. Ohne Alerting auf CrashLoopBackOff, Node NotReady und Certificate Expiry fliegen Sie blind.
Typische Findings: Kein Alerting für Node NotReady, fehlende Log-Aggregation, keine Golden Signals Dashboards, deaktiviertes Audit Logging.
Deployment & GitOps
ArgoCD und Flux haben sich als GitOps-Standard etabliert. Jede Änderung am Cluster kommt über einen Git-Commit — kein manuelles kubectl apply in Produktion. Helm Charts und Kustomize templaten Manifests. Rolling Updates mit korrekten maxSurge/maxUnavailable-Werten ermöglichen Zero-Downtime Deployments.
Typische Findings: Manuelles kubectl apply in Produktion, keine Rollback-Strategie, Kubernetes-Version älter als N-2, ungepatchte Node-Images.
Cost & Resource Optimization
Über-provisionierte Resource Requests sind der häufigste Kostentreiber. Tools wie Kubecost oder Goldilocks zeigen den Ist-vs-Soll Verbrauch. Spot Nodes senken die Kosten für Batch-Jobs und Dev-Environments. Ohne Namespace-basiertes Cost Allocation fehlt die Transparenz, welches Team welche Kosten verursacht.
Typische Findings: 3x über-provisionierte CPU Requests, vergessene Dev-Deployments, keine Spot Nodes für geeignete Workloads, fehlende Chargeback-Labels.
Für wen ist diese Checkliste?
Platform Engineers, DevOps-Teams und CTOs, die ihren Kubernetes-Cluster auf Produktionsreife prüfen möchten.
Egal ob AKS, EKS, GKE oder On-Premises — die 38 Best Practices gelten Cloud-übergreifend.
Die Checkliste eignet sich besonders für:
- Vor einem Go-Live: Produktionsreife sicherstellen bevor der erste Traffic kommt
- Quartals-Reviews: Regelmäßige Überprüfung als Teil des Operations-Prozesses
- Nach Kubernetes-Upgrades: Sicherstellen, dass neue Features korrekt konfiguriert sind
- Compliance-Audits: Vorbereitung auf ISO 27001, BSI C5 oder NIS2 Assessments
- Team-Onboarding: Neue Platform Engineers mit Best Practices vertraut machen
Kubernetes Cluster Review: Die wichtigsten Best Practices
RBAC nach Least-Privilege konfigurieren
Role-Based Access Control ist die erste Verteidigungslinie. Jeder Service Account, jeder Entwickler und jeder CI/CD-Runner braucht genau die Berechtigungen die er benötigt — nicht mehr. Wildcards (*) in ClusterRoleBindings sind das häufigste Security-Finding in Kubernetes Audits.
Resource Requests und Limits setzen
Requests bestimmen, auf welchem Node ein Pod landet. Limits verhindern, dass ein Pod den gesamten Node-Speicher aufbraucht. Ohne beides riskieren Sie instabiles Scheduling und noisy-Neighbor-Probleme. Nutzen Sie VPA-Recommendations oder Goldilocks für datenbasiertes Right-Sizing.
Network Policies als Default-Deny
Standardmäßig kann in Kubernetes jeder Pod mit jedem Pod kommunizieren. Network Policies ändern das. Starten Sie mit einer Default-Deny Ingress und Egress Policy pro Namespace und öffnen Sie gezielt nur die benötigten Verbindungen.
GitOps statt manuelles kubectl
Jede Änderung am Cluster über einen Git-Commit. ArgoCD oder Flux synchronisieren den gewünschten Zustand aus Git mit dem Cluster. Das schafft Audit-Trail, Rollback-Fähigkeit und verhindert Configuration Drift.
Monitoring mit Golden Signals
Latency, Traffic, Errors, Saturation — die vier Golden Signals nach Google SRE sind der Mindeststandard für jedes Kubernetes Monitoring Setup. Pro Service ein Dashboard, pro kritischen Schwellwert ein Alert.
Wie geht es nach dem Self-Check weiter?
Nutzen Sie diese Checkliste als Startpunkt. Für ein tiefgehendes Review mit konkretem Maßnahmenplan bieten wir ein kostenfreies 30-Minuten Gespräch an. Unsere Kubernetes-Architekten analysieren Ihre Cluster-Architektur und priorisieren die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihrem Team.
Kostenfreies Cluster Review anfragen
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Kubernetes Cluster Review?
Ein strukturiertes Assessment Ihres K8s-Clusters über alle Dimensionen: Security, Reliability, Networking, Monitoring, Deployment-Prozesse und Kosteneffizienz. Ziel ist es, Schwachstellen zu identifizieren bevor sie zu Incidents werden.
Wie oft sollte man ein Kubernetes Cluster Review durchführen?
Mindestens einmal pro Quartal sowie nach jedem größeren Upgrade (Kubernetes-Version, CNI-Plugin, Ingress Controller). Bei compliance-relevanten Clustern im Banking- oder Versicherungsumfeld empfehlen wir monatliche Checks der Security-Kategorie.
Was kostet ein professionelles Kubernetes Cluster Review?
Unser Self-Check-Tool ist kostenlos. Ein professionelles Review mit einem unserer Kubernetes-Architekten beginnt mit einem kostenfreien 30-Minuten Gespräch. Der Umfang hängt von der Cluster-Größe und der gewünschten Tiefe ab.
Gilt die Checkliste für AKS, EKS und GKE?
Ja. Die 38 Checks basieren auf Kubernetes-nativen Best Practices, die Cloud-übergreifend gelten. Einzelne Punkte wie der Cluster Autoscaler oder die CNI-Plugin Konfiguration unterscheiden sich in der Umsetzung — das Prinzip bleibt gleich.
Ist die Checkliste für Produktion oder auch für Dev/Staging geeignet?
Primär für Produktions-Cluster. In Dev/Staging können einzelne Punkte wie Spot Nodes oder Cost Allocation weniger relevant sein. Security und Monitoring sollten aber in jeder Umgebung Standard sein.
Welche Kubernetes-Version sollte mein Cluster mindestens haben?
Immer innerhalb der letzten drei Minor-Releases (N-2). Ältere Versionen erhalten keine Security-Patches mehr. Stand 2026 bedeutet das mindestens Kubernetes 1.30.
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