Touchless Quality Control: Automatische Sichtprüfung in der Fertigung
Pexon integriert Kamerasysteme und Azure Computer Vision direkt in Ihre Produktionslinie — Oberflächenfehler, Maßabweichungen und Montagefehler werden inline erkannt, protokolliert und fehlerhafte Teile automatisch ausgeschleust, bevor sie das Band verlassen.
Was Touchless Quality Control in der Fertigung leistet
In vielen Produktionslinien stoppt ein Prüfer das Band, nimmt ein Teil heraus, misst oder begutachtet es manuell und entscheidet, ob es weiterläuft. Bei 500 oder 1.000 Teilen pro Schicht ist das ein Engpass — und trotzdem schlüpfen Fehler durch, weil visuelle Prüfung unter Zeitdruck ermüdet. Touchless Quality Control ersetzt diesen Schritt: Hochgeschwindigkeitskameras nehmen jedes Teil an der Linie auf, Azure Computer Vision analysiert Oberfläche, Maß und Montagestand in Echtzeit und löst bei Abweichung automatisch eine Ausschleusung aus. Das Ergebnis landet direkt im MES und QMS — mit Bild, Fehlerklasse und Zeitstempel. Ihr Qualitätsteam sieht im Dashboard, welche Fehler wo entstehen, und kann Ursachen abstellen, anstatt Symptome zu sortieren.
Was Touchless Quality Control konkret bringt
Weniger Ausschuss, schnellere Prüfung und ein Qualitätsdatenstand, der für kontinuierliche Verbesserung taugt.
Ausschussrate sinkt messbar
Fehlerhafte Teile werden inline erkannt und ausgeschleust — bevor sie in nachgelagerte Prozesse oder zur Montage gelangen und dort deutlich teurere Folgekosten verursachen.
Prüfgeschwindigkeit steigt auf Linientakt
Die Kameraprüfung läuft im Takt der Linie. Manuelle Stichproben mit Bandstopps entfallen für Standardfehlerklassen vollständig.
Vollständige Prüfhistorie ohne Nacharbeit
Jedes Teil wird geprüft, klassifiziert und protokolliert. Bei Kundenreklamation oder Audit liegt das Prüfbild mit Zeitstempel und Ergebnis sofort vor.
Ab wann macht Touchless Quality Control Sinn?
Touchless Quality Control lohnt sich, wenn Ihre Fertigung hohe Stückzahlen produziert und manuelle Sichtprüfung heute entweder zum Flaschenhals wird oder Fehler trotzdem durchrutschen. Typische Ausgangssituation: Prüfer nehmen Stichproben, Ausschuss fällt erst beim Kunden oder in der Endmontage auf, und die Fehlerbilder werden nicht systematisch ausgewertet. Für Unternehmen im Maschinenbau, der Automotive-Zulieferung oder der Elektronikmontage mit 100 oder mehr Teilen pro Schicht lässt sich der Pilot-Nutzen direkt in reduzierten Nacharbeitskosten und gesunkener Ausschussrate messen.
100 oder mehr Teile pro Schicht werden heute durch manuelle Sichtprüfung oder Stichproben verzögert.
Fehlerklassen wie Kratzer, Risse, fehlende Bauteile oder Maßabweichungen treten regelmäßig und reproduzierbar auf.
Prüfergebnisse landen heute in Excel oder Papierprotokollen und fliessen nicht systematisch in die Ursachenanalyse ein.
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Typische Einsatzfälle für Touchless Quality Control
Die Lösung deckt die vollautomatische Inline-Prüfung ab — von der Bilderfassung über die Fehlererkennung bis zur Systemübergabe und Auswertung.
Oberflächenfehler erkennen und ausschleusen
Kamerasysteme erfassen jedes Teil im Linienstakt. Azure Computer Vision klassifiziert Kratzer, Risse, Lunker oder Farbabweichungen und löst bei Überschreitung der Toleranz automatisch die Ausschleusung aus.
Hochgeschwindigkeitskamera mit Ringlicht oder Zeilenscanner je nach Bauteil
KI-Klassifizierung nach trainierten Fehlerklassen mit Konfidenzwert
Automatisches Ausschleusesignal an SPS oder Bandsteuerung
Maßhaltigkeit inline prüfen
Statt Koordinatenmessmaschinen im Messraum prüft die Lösung geometrische Abmessungen direkt an der Linie und vergleicht jeden Messwert gegen die CAD-Toleranz.
2D- und 3D-Bildverarbeitung für Abstand, Winkel und Durchmesser
Automatischer Abgleich gegen hinterlegte Toleranzen aus dem PDM-System
Trendauswertung für schleichende Werkzeugabnutzung und Prozessdrift
Montagevollständigkeit und Lageprüfung
Die Lösung prüft, ob alle Bauteile verbaut, korrekt positioniert und in der richtigen Ausrichtung montiert sind — bevor das Produkt zur nächsten Station weiterlauft.
Anwesenheitsprüfung für Schrauben, Clips, Dichtungen und Stecker
Lage- und Orientierungsprüfung gegen Referenzbild
Direktes Feedback an Werker-Display mit Fehlerbild und Korrekturhinweis
Kernfunktionen: Was steckt im Paket?
Touchless Quality Control von Pexon ist auf die Realität in der Fertigung ausgelegt — rauhe Umgebungen, wechselnde Losgrößen, bestehende MES-Landschaft und ISO-Nachweispflichten inklusive.
Direkte MES- und QMS-Anbindung
Prüfergebnisse, Fehlerbilder und Ausschleusprotokolle werden automatisch in Ihr bestehendes MES und QMS geschrieben. Kein manueller Übertrag, keine parallele Ablage.
Linientakt-kompatibel
Die Bilderfassung und KI-Auswertung ist für Ihre Taktzeit ausgelegt. Kein Bandstop, kein Stau, keine Verzögerung durch die Prüfung.
ISO 9001 und IATF 16949 ready
Prüfpläne, Prüfmerkmale und Prüfhistorie werden so strukturiert abgelegt, dass sie Audit-Anforderungen nach ISO 9001 und IATF 16949 erfüllen.
Ausschuss und Nacharbeit direkt messbar
Fehlerrate, Ausschussquote und Prüfdurchlaufzeit sind von Tag eins in Power BI sichtbar — aufgeteilt nach Linie, Fehlerklasse und Schicht.
Trainierbar auf Ihre Fehlerklassen
Das KI-Modell wird auf echten Fehlerbildern aus Ihrer Linie trainiert — nicht auf Stockfotos. Neue Fehlerklassen können nachtrainiert werden, wenn sich das Produktspektrum ändert.
Ausbau auf weitere Linien und Prüfmerkmale
Nach dem Pilot auf einer Linie oder Prüfstation lässt sich die Lösung auf weitere Stationen, Standorte oder Produktvarianten ausrollen, ohne die Architektur neu aufzubauen.
Unser Ansatz: In 3 Phasen zum Erfolg
Unser bewährter Ansatz liefert schnelle Ergebnisse und schafft eine nachhaltige Lösung, die mit Ihnen wächst.
Analyse und Zielbild
Phase 1
Wir nehmen Ihre Prüfprozesse, Fehlerklassen, Taktzeiten und Systemlandschaft auf. Daraus entsteht ein realistischer Pilotumfang mit klar definierten Messgrößen.
- Prozessaufnahme mit Qualitätssicherung, Fertigung und IT
- Sichtung vorhandener Fehlerbilder und Prüfprotokolle
- Kameratechnik-Vorauswahl und Pilotdefinition
Pilot und Systemanbindung
Phase 2
Wir bauen die Kamerastation auf, trainieren das KI-Modell auf Ihren Fehlerbildern und binden das Ergebnis an MES, QMS und Ausschleusmechanik an.
- Einrichtung der Azure Computer Vision Umgebung
- KI-Training auf echten Fehlerbildern aus Ihrer Linie
- Integration in MES, QMS und SPS-Ausschleusung
Betrieb und Ausbau
Phase 3
Nach dem Pilot wird die Lösung stabil betrieben und auf weitere Prüfmerkmale, Stationen oder Standorte ausgeweitet.
- Betriebskonzept, Monitoring und Eskalationsregeln
- Auswertung von Ausschussrate und Nacharbeitskostenentwicklung
- Roadmap für weitere Prüfstationen und Fehlerklassen
Sichern Sie sich Ihre kostenfreie Erstberatung
Analyse Ihres individuellen Bedarfs
Erste Empfehlungen zu passenden Produkten und Umsetzungsstrategien
Transparente Einblicke in unsere Methoden, Technologien & Referenzen
Ihr Nutzen auf einen Blick: Von „Vorher“ zu „Nachher“
Vor Touchless Quality Control stoppt ein Prüfer das Band und entscheidet per Augenmaß. Danach läuft jedes Teil automatisch durch die Bildprüfung — und fehlerhafte Teile verlassen die Linie nicht mehr unbemerkt.
Vorher
Sichtprüfung erfolgt manuell durch Prüfer, die Stichproben aus dem laufenden Band nehmen.
Fehler wie feine Risse oder Maßabweichungen werden erst in der Endmontage oder beim Kunden entdeckt.
Prüfergebnisse werden in Papierprotokollen oder Excel erfasst und fliessen nicht in die Ursachenanalyse ein.
Bei Kundenreklamation fehlen Prüfbilder und eindeutige Nachweise für bereits gelieferte Chargen.
Nachher
Jedes Teil wird im Linienstakt vollautomatisch auf Oberfläche, Maß und Montagevollständigkeit geprüft.
Fehlerhafte Teile werden inline ausgeschleust, bevor sie die nächste Station oder den Versand erreichen.
Prüfbilder, Fehlerklassen und Zeitstempel stehen sofort im MES und QMS zur Verfügung.
Trendauswertungen in Power BI zeigen, welche Fehler sich häufen und wo der Prozess nachjustiert werden muss.
Doppelter Mehrwert für Ihr Unternehmen
Für Fertigungsleitung und Qualitätssicherung
Niedrigere Ausschuss- und Nacharbeitskosten: Fehler werden an der Quelle erkannt, nicht erst in der Montage oder beim Kunden. Die Folgekosten pro Fehler sinken deutlich.
Lückenlose Prüfhistorie für Audits: Jedes Teil ist mit Prüfbild, Ergebnis und Zeitstempel dokumentiert. ISO 9001- und IATF-Audits lassen sich ohne manuelle Vorbereitung belegen.
Datenbasierte Prozessverbesserung: Statt Einzelfehler zu sortieren, sehen Sie Muster: Welche Schicht, welche Maschine, welcher Rohstofflieferant produziert welche Fehlerklassen?
Für IT und Betriebstechnik
Integration in bestehende OT- und IT-Landschaft: Die Lösung spricht OPC-UA, REST und gängige MES-Schnittstellen. Keine Parallelablage, kein manueller Export in Drittsysteme.
Azure-Architektur mit klarer Datensouveränität: Bilder, Modellartefakte und Prüfprotokolle liegen in Ihrer Azure-Umgebung. Pexon liefert das Betriebskonzept inklusive Zugriffssteuerung und Backup.
Stabile Kennzahlen für Shopfloor und Management: Fehlerrate nach Linie, Schicht und Fehlerklasse, Ausschussquote und Prüfdurchlaufzeit sind täglich in Power BI sichtbar.
Touchless Quality Control Foundation Paket
Strukturierter Einstieg mit Prozessanalyse, Kamera-Setup, KI-Training auf Ihren Fehlerbildern und produktionsnahem Piloten an einer Prüfstation.
Ihre Investition
ab 50.000€
Prozess-Workshop mit Qualitätssicherung, Fertigung und IT
Azure Architektur und Kameratechnik-Konzept
KI-Modell-Training auf echten Fehlerbildern aus Ihrer Linie
Integration in MES, QMS und Ausschleusmechanik
Pilotbetrieb an einer Prüfstation im Linienbetrieb
Power BI Dashboard für Ausschussrate, Fehlerklassen und Prüfdurchlaufzeit
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Ihre Experten
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Phillip Pham
Geschäftsführer

Fabian Mirz
Lead Consultant Data & AI
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Häufige Fragen
Zusammenfassung einiger Fragen unserer Kunden
Welche Fehlerklassen kann das System erkennen?
Das KI-Modell wird auf Ihren eigenen Fehlerbildern trainiert. Typisch sind Kratzer, Risse, Lunker, Farbabweichungen, fehlende Bauteile und Maßabweichungen. Neue Fehlerklassen können nachtrainiert werden, wenn sich das Produktspektrum ändert.
Welche MES- und QMS-Systeme können angebunden werden?
Typisch sind SAP ME, Siemens Opcenter, iba, Guardus oder eigenentwickelte MES. Im Assessment prüfen wir Schnittstellen, Protokolle und Berechtigungen gemeinsam mit Ihrer IT und Betriebstechnik.
Wie lange dauert ein erster Pilot?
Ein abgegrenzter Pilot an einer Prüfstation dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen. Komplexe SPS-Integration, viele Fehlerklassen oder mehrere Produktvarianten können den Aufwand erhöhen.
Was passiert bei Teilen, bei denen das System unsicher ist?
Unterhalb eines konfigurierbaren Konfidenzschwellwerts wird das Teil nicht automatisch ausgeschleust, sondern an einen menschlichen Prüfer übergeben. Kein Teil verschwindet unbemerkt und kein eindeutiges Gutteil wird fälschlich verworfen.
Brauchen wir viele Fehlerbilder für das KI-Training?
Nein. Im Pilot arbeiten wir mit den Fehlerbildern, die Sie bereits haben, und ergänzen durch Data Augmentation. Wie viele Beispiele ausreichen, klären wir im Assessment anhand Ihrer Fehlerklassen und Liniendaten.
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