Touchless Meter Data Processing: Zählerdaten automatisch plausibilisieren, korrigieren und abrechnen
Pexon liest MSCONS- und EDIFACT-Nachrichten automatisch ein, erkennt Ausreißer und Fehlerlesungen per KI, ersetzt fehlerhafte Werte durch valide Schätzungen und übergibt abrechnungsbereite Daten direkt an SAP IS-U, Schleupen oder Wilken — ohne manuelle Nachbearbeitung.
Was Touchless Meter Data Processing leistet
Ihr Messwesen-Team korrigiert täglich 300 oder mehr fehlerhafte Zählerlesungen manuell: Ausreißer identifizieren, Schätzwerte berechnen, Abrechnungssystem aktualisieren, Protokoll führen. Dieser Aufwand entsteht nicht, weil die Daten grundsätzlich schlecht sind — sondern weil kein automatisches System zwischen plausiblen Messwerten und fehlerhaften Ablesungen unterscheidet. Touchless Meter Data Processing schließt diese Lücke: Eine KI-gestützte Azure-Pipeline verarbeitet eingehende MSCONS- und EDIFACT-Nachrichten vollautomatisch, prüft jeden Zählerstand gegen historische Lastprofile und statistische Grenzwerte, kennzeichnet Ausreißer und ersetzt fehlerhafte Werte durch normkonforme Schätzungen nach BDEW-Regelwerk. Abrechnungsreife Datensätze werden direkt an SAP IS-U, Schleupen CS.Energie oder Wilken Neutrasoft übergeben. Nur Fälle, bei denen das KI-Modell die Unsicherheit zu hoch bewertet, landen mit vollständiger Begründung in der manuellen Prüfliste Ihres Teams.
Was Touchless Meter Data Processing konkret bringt
Weniger Handarbeit im Messwesen, schnellere Abrechnungszyklen und nachweisliche BDEW-Compliance — messbar ab dem ersten Produktivbetrieb.
Manuelle Korrekturen drastisch reduziert
Statt 300+ Zählerlesungen pro Tag manuell zu prüfen, bearbeitet Ihr Team nur noch echte Ausnahmefälle — mit vollständiger Begründung aus dem KI-Modell.
Abrechnungsdaten ohne Verzug
Plausibilisierte und korrigierte Messwerte werden direkt und zeitnah an SAP IS-U, Schleupen oder Wilken übergeben. Verzögerungen durch manuelle Nachbearbeitungsrunden entfallen.
Regulierungs-Compliance automatisch dokumentiert
Jede Schätzwert-Ersetzung und jede Plausibilitätsentscheidung wird nach MaBiS/BDEW-Anforderungen protokolliert und ist für die BNetzA-Prüfung sofort abrufbar.
Ab wann macht Touchless Meter Data Processing Sinn?
Touchless Meter Data Processing lohnt sich, wenn Ihr Messwesen-Team täglich fehlerhafte Zählerlesungen manuell sichtet, korrigiert und ins Abrechnungssystem einpflegt. Typische Ausgangssituation: MSCONS-Nachrichten vom Netzbetreiber kommen mit 2–5 % Fehlerrate, Ausreißer werden per Excel-Liste identifiziert und per Hand in SAP IS-U oder Schleupen nachgetragen. Schätzwerte entstehen nach Einzelfall-Entscheidung ohne systematische Dokumentation. Für Stadtwerke und EVU mit 50.000 bis 500.000 Zählpunkten ist der Nutzen bereits im Pilot direkt messbar: Korrekturdauer pro Fall, Automatisierungsquote und Fehlerrate im Abrechnungslauf.
Ihr Messwesen-Team korrigiert täglich 300+ fehlerhafte Zählerlesungen manuell in SAP IS-U oder Schleupen.
MSCONS- und EDIFACT-Nachrichten werden heute noch manuell geprüft und ins Abrechnungssystem übertragen.
Schätzwerte nach §20 MessZV entstehen ohne systematische Dokumentation und sind bei BNetzA-Prüfungen schwer nachweisbar.
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Typische Einsatzfälle für Touchless Meter Data Processing
Touchless Meter Data Processing deckt den gesamten Verarbeitungspfad ab — vom EDIFACT-Eingang über die KI-gestützte Plausibilisierung bis zur übergabe an das Abrechnungssystem.
Zählerdaten plausibilisieren und Ausreißer automatisch korrigieren
KI-Modelle analysieren jeden eingehenden Messwert gegen historische Lastprofile, Verbrauchsmuster und statistische Grenzwerte — Ausreißer und Fehlerlesungen werden automatisch erkannt und durch BDEW-konforme Schätzwerte ersetzt.
Abgleich gegen historisches Lastprofil und saisonale Verbrauchsmuster
Automatische Kennzeichnung von Ausreißern nach konfigurierbaren Schwellenwerten
Schätzwert-Ersetzung nach §20 MessZV mit vollständiger Protokollierung
MSCONS/EDIFACT-Nachrichten verarbeiten und ins Abrechnungssystem übergeben
Eingehende MSCONS- und EDIFACT-Nachrichten vom Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber werden automatisch geparst, validiert und nach erfolgreicher Plausibilisierung direkt an SAP IS-U, Schleupen CS.Energie oder Wilken übergeben.
Automatisches Parsen und Validieren von MSCONS/EDIFACT-Formaten
Direktübergabe abrechnungsreifer Datensätze an SAP IS-U oder Schleupen
Fehlerhafte Nachrichten mit Begründung in strukturierter Ausnahmeliste
Reporting und Regulierungs-Compliance automatisch erstellen
Alle Plausibilisierungsentscheidungen, Schätzwert-Ersetzungen und Systemübergaben werden lückenlos protokolliert. Compliance-Berichte für MaBiS und BNetzA-Anforderungen entstehen automatisch ohne zusätzlichen Aufwand.
Vollständiges Audit-Log jeder Plausibilitätsentscheidung und Schätzwert-Ersetzung
Automatische Berichte nach MaBiS/BDEW-Anforderungen
Power BI Dashboard mit Fehlerquote, Automatisierungsgrad und Abrechnungsstatus
Kernfunktionen: Was steckt im Paket?
Touchless Meter Data Processing ist speziell für die Anforderungen von Stadtwerken und EVU konzipiert — mit nativer EDIFACT-Unterstützung, direkter Anbindung an marktübliche Abrechnungssysteme und einer Architektur, die regulatorische Nachweispflichten von Anfang an erfüllt.
Native MSCONS/EDIFACT-Verarbeitung
Pexon verarbeitet MSCONS, EDIFACT und weitere Energiemarkt-Formate ohne manuelle Konvertierung — direkt aus dem Marktpartner-Postfach in die Plausibilisierungs-Pipeline.
KI-Modell auf Energiedaten trainiert
Das KI-Modell kennt saisonale Lastprofile, Zählertypen und branchentypische Fehlerbilder — keine Allzweck-KI, sondern ein Modell für Messwesen und Verbrauchsdaten.
MaBiS- und BNetzA-konforme Dokumentation
Jede Schätzwert-Entscheidung wird mit Zeitstempel, Begründung und Regelreferenz protokolliert. Regulatorische Prüfungen sind ohne nachträgliche Recherche möglich.
Nutzen ab Tag eins messbar
Automatisierungsquote, manuelle Eingriffe, Fehlerquote im Abrechnungslauf und Korrekturdauer pro Fall sind in Power BI von Beginn an sichtbar.
Direkte SAP IS-U und Schleupen Anbindung
Abrechnungsreife Datensätze werden per API oder Batchschnittstelle direkt in SAP IS-U, Schleupen CS.Energie oder Wilken Neutrasoft geschrieben — ohne Zwischenstufe.
Skalierbar von 50.000 bis 500.000 Zählpunkten
Die Azure-Architektur wächst mit Ihrem Zählpunktbestand mit — ohne Lizenzkosten je Zählpunkt und ohne Performancegrenzen bei Spitzenlastzeiten.
Unser Ansatz: In 3 Phasen zum Erfolg
Unser bewährter Ansatz liefert schnelle Ergebnisse und schafft eine nachhaltige Lösung, die mit Ihnen wächst.
Analyse und Zielbild
Phase 1
Wir nehmen Ihren aktuellen Messdatenverarbeitungsprozess auf: Zählpunktvolumen, Fehlerquoten, EDIFACT-Formate, Abrechnungssystem-Schnittstellen und regulatorische Anforderungen. Daraus entsteht ein realistischer Pilotumfang mit messbaren Zielen.
- Prozessaufnahme mit Messwesen, Abrechnung und IT
- Prüfung von MSCONS-Formaten, SAP IS-U / Schleupen Schnittstellen und Datenqualität
- Nutzenbewertung: Automatisierungspotenzial, Fehlerreduktion, Zeitersparnis
Pilot und Systemanbindung
Phase 2
Wir bauen die erste Touchless Meter Data Processing Pipeline mit EDIFACT-Parsing, KI-Plausibilisierung, Schätzwert-Logik und direkter Anbindung an Ihr Abrechnungssystem.
- Einrichtung der Azure-Umgebung mit EDIFACT-Parser und KI-Modell
- Anbindung an SAP IS-U, Schleupen oder Wilken per API oder Batchschnittstelle
- Testbetrieb mit echten MSCONS-Nachrichten und Vergleich gegen manuelle Korrekturen
Betrieb und Ausbau
Phase 3
Nach dem Pilot wird die Lösung stabil betrieben und auf weitere Zählpunktgruppen, Messstellen-Typen oder Marktpartner ausgeweitet.
- Betriebskonzept, Monitoring und Eskalationsregeln
- Auswertung von Automatisierungsquote, Fehlerquote und Korrekturdauer
- Roadmap für weitere Zählpunktgruppen und Schnittstellenpartner
Sichern Sie sich Ihre kostenfreie Erstberatung
Analyse Ihres individuellen Bedarfs
Erste Empfehlungen zu passenden Produkten und Umsetzungsstrategien
Transparente Einblicke in unsere Methoden, Technologien & Referenzen
Ihr Nutzen auf einen Blick: Von „Vorher“ zu „Nachher“
Vor Touchless Meter Data Processing sichtet Ihr Team täglich hunderte fehlerhafte Zählerlesungen manuell. Danach laufen plausible Messwerte vollautomatisch durch — nur echte Ausnahmen brauchen Ihre Aufmerksamkeit.
Vorher
300+ fehlerhafte Zählerlesungen werden täglich manuell in SAP IS-U oder Schleupen identifiziert und korrigiert.
Schätzwerte entstehen nach Einzelfall-Entscheidung ohne systematische Dokumentation für BNetzA-Prüfungen.
MSCONS-Nachrichten werden manuell geparst und ins Abrechnungssystem eingetragen — Medienbruch bei jedem Datensatz.
Abrechnungsläufe verzögern sich, weil Messdaten erst nach manueller Freigabe verfügbar sind.
Nachher
Plausible Zählerstände werden automatisch erkannt, validiert und direkt an SAP IS-U oder Schleupen übergeben.
Ausreißer und Fehlerlesungen erscheinen mit KI-Begründung und Schätzwert-Vorschlag in der Prüfliste.
Jede Schätzwert-Ersetzung ist nach MaBiS/BDEW protokolliert und ohne Nacharbeit für Prüfungen abrufbar.
Abrechnungsläufe starten pünktlich, weil Messdaten automatisch und vollständig vorliegen.
Doppelter Mehrwert für Ihr Unternehmen
Für Leiter Messwesen und Leiter Abrechnung
Weniger Tagesgeschäft, mehr Steuerung: Ihr Team verbringt keine Zeit mehr mit manuellen Korrekturen von Standardfällen, sondern konzentriert sich auf echte Ausnahmen und Prozessverbesserungen.
Abrechnungszyklen ohne Verzug: Messdaten sind automatisch plausibilisiert und zeitnah im Abrechnungssystem — Abrechnungsläufe starten planmäßig ohne Wartezeit auf manuelle Freigaben.
Regulatorische Sicherheit: Schätzwert-Entscheidungen sind lückenlos nach §20 MessZV und MaBiS-Anforderungen dokumentiert. BNetzA-Prüfungen werden ohne nachträgliche Recherche bestanden.
Für IT-Leiter bei Stadtwerken und EVU
Standardisierte Schnittstellen: Pexon baut native Anbindungen an SAP IS-U, Schleupen CS.Energie und Wilken Neutrasoft — keine Eigenentwicklung von Datenbankadaptern oder CSV-Importen.
Azure-Betrieb ohne neue Infrastruktur: Die Pipeline läuft vollständig auf Azure und integriert sich in bestehende IT-Landschaften. Keine On-Premises-Komponenten, kein zusätzlicher Betriebsaufwand.
Skalierung ohne Lizenzkosten: Die Azure-Architektur skaliert automatisch mit wachsendem Zählpunktbestand — ohne Lizenzkosten je Zählpunkt und ohne manuelle Kapazitätsplanung.
Touchless Meter Data Processing Foundation Paket
Strukturierter Einstieg mit Prozessanalyse, EDIFACT-Pipeline, KI-Plausibilisierung und direkter Anbindung an Ihr Abrechnungssystem — produktionsnah, messbar, erweiterbar.
Ihre Investition
ab 50.000€
Prozess-Workshop mit Messwesen, Abrechnung und IT
Azure Architektur und Sicherheitskonzept für Energiedaten
EDIFACT/MSCONS-Parser und KI-Plausibilisierungsmodell
Direkte Anbindung an SAP IS-U, Schleupen oder Wilken
Pilotbetrieb mit echten MSCONS-Nachrichten und Vergleichsauswertung
Power BI Dashboard für Automatisierungsquote, Fehlerquote und Abrechnungsstatus
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Ihre Experten
Wir verbinden strategisches Know-how mit technologischer Exzellenz.

Phillip Pham
Geschäftsführer

Constantin Budin
Lead Consultant Data & AI
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Häufige Fragen
Zusammenfassung einiger Fragen unserer Kunden
Welche EDIFACT- und Energiemarkt-Formate werden unterstützt?
Die Lösung verarbeitet MSCONS, EDIFACT und weitere Standardformate des deutschen Energiemarkts. Im Assessment klären wir, welche Formate Ihre Netzbetreiber und Messstellenbetreiber liefern und ob spezifische Varianten berücksichtigt werden müssen.
Welche Abrechnungssysteme können angebunden werden?
Typisch sind SAP IS-U, Schleupen CS.Energie und Wilken Neutrasoft. Im Assessment prüfen wir Schnittstellen, Buchungslogik und Berechtigungen gemeinsam mit Ihrer IT — entweder per API oder über bestehende Batchschnittstellen.
Wie lange dauert ein erster Pilot?
Ein abgegrenzter Pilot für eine Zählpunktgruppe oder einen Messstellentyp dauert in der Regel 6 bis 8 Wochen. Komplexe SAP IS-U Landschaften oder mehrstufige Schnittstellenarchitekturen können den Aufwand erhöhen.
Sind Schätzwerte nach §20 MessZV und MaBiS-Anforderungen dokumentiert?
Ja. Jede Schätzwert-Ersetzung wird mit Zeitstempel, Begründung, verwendetem Regelwerk und Konfidenzwert protokolliert. Die Dokumentation entspricht den Anforderungen der Bundesnetzagentur und ist ohne nachträgliche Recherche abrufbar.
Was passiert mit Zählerlesungen, bei denen das KI-Modell unsicher ist?
Fälle unterhalb des konfigurierten Konfidenz-Schwellenwerts landen mit vollständiger Begründung, historischen Vergleichswerten und einem Schätzwert-Vorschlag in der manuellen Prüfliste. Kein Messwert wird unbemerkt verworfen oder falsch übergeben.
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