Touchless Grid Anomaly Detection: KI erkennt Netzstörungen, bevor Kunden sich melden

Pexon analysiert Netzlastdaten, Sensor-Telemetrie und SCADA-Daten in Echtzeit auf Azure — Netzengpässe und Komponentenausfälle werden Stunden vor dem Incident vorhergesagt, Ihre Leitwarte erhält nur priorisierte Meldungen mit konkreter Handlungsempfehlung.

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Was Touchless Grid Anomaly Detection leistet

 

Viele Leitwarten erhalten täglich hunderte SCADA-Alerts — der Großteil davon ist unkritisch, wenige sind es nicht. Das Problem: Dispatcher können nicht sicher unterscheiden, welche Meldungen sofort Aufmerksamkeit erfordern und welche ignoriert werden dürfen. Transformatorausfälle und Leitungsüberlastungen werden deshalb oft erst erkannt, wenn Kunden sich melden oder Schutzsysteme auslösen. Touchless Grid Anomaly Detection schließt diese Lücke: KI analysiert Netzlastdaten, Sensor-Telemetrie und SCADA-Signale kontinuierlich auf Azure, erkennt Muster, die auf einen bevorstehenden Ausfall oder Engpass hindeuten, und eskaliert ausschließlich priorisierte Warnmeldungen mit Handlungsempfehlung an den Dispatcher. Kein Alert-Rauschen, kein manuelles Durchsuchen von Logs — Ihre Leitwarte agiert, statt zu reagieren.

Energie Titelbild

Was Touchless Grid Anomaly Detection konkret bringt

Frühwarnung statt Feuerwehr: Netzengpässe und Komponentenausfälle werden erkannt, bevor sie zur Störung werden.

Störungen Stunden früher erkennen

KI-Modelle erkennen Anomaliemuster in Lastdaten und Sensor-Telemetrie, die dem menschlichen Auge entgehen — Ausfälle werden prognostiziert, bevor sie eintreten.

Alert-Flut eliminiert

Aus täglich 500+ SCADA-Alerts werden 5–15 priorisierte Meldungen mit Handlungsempfehlung. Dispatcher konzentrieren sich auf das Wesentliche.

KRITIS-konformes Ereignisprotokoll automatisch

Jede erkannte Anomalie, jede Eskalation und jede Systemreaktion wird revisionssicher protokolliert — ohne manuellen Zusatzaufwand für Ihre Betriebsmannschaft.

Ab wann macht Touchless Grid Anomaly Detection Sinn?

Touchless Grid Anomaly Detection ist für Netzbetreiber und Energieversorger gebaut, deren Leitwarten unter Alert-Überflutung leiden und deren Instandhaltungsteams mehr auf Störungsmeldungen reagieren als präventiv zu handeln. Typische Ausgangssituation: SCADA meldet täglich 400–800 Ereignisse, Dispatcher filtern manuell und verpassen dabei kritische Frühindikatoren. Transformatoren und Kabelabschnitte fallen aus, weil Temperatur- und Lastanomalien nicht rechtzeitig ausgewertet wurden. Für Unternehmen mit regulierter Infrastruktur und KRITIS-Anforderungen lässt sich der Nutzen bereits im Pilot direkt messen.

Ihre Leitwarte erhält täglich 500+ SCADA-Alerts, der Großteil wird ignoriert oder verspätet bearbeitet.

Transformatorausfälle und Kabelschäden werden erst erkannt, wenn Kunden sich melden oder Schutzschalter auslösen.

KRITIS-Nachweispflichten, Netzwiederherstellungszeiten und regulatorische Berichtspflichten erfordern lückenlose Dokumentation.

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Typische Einsatzfälle für Touchless Grid Anomaly Detection

Die Lösung deckt den gesamten Erkennungs- und Eskalationsprozess ab — von der Rohdatenanalyse über die Anomalieerkennung bis zur priorisierten Warnmeldung mit Handlungsempfehlung.

Netzlast-Anomalien in Echtzeit erkennen und eskalieren

KI analysiert Netzlastdaten und SCADA-Telemetrie kontinuierlich auf Abweichungen von Normalmustern und eskaliert auffällige Ereignisse sofort an den zuständigen Dispatcher.

Echtzeit-Analyse von Lastprofilen, Spannungs- und Frequenzabweichungen

Automatische Priorisierung nach Schweregrad und betroffenem Netzsegment

Eskalation mit Kontext: Lokation, betroffene Assets, empfohlene Maßnahme

Prädiktive Störungsfrüherkennung für Assets und Leitungen

Sensor-Telemetrie von Transformatoren, Schaltern und Kabelstrecken wird mit historischen Ausfallmustern abgeglichen — kritische Degradierung wird Stunden bis Tage vor dem Ausfall sichtbar.

Temperatur-, Vibrations- und Stromanomalien als Frühindikator

Asset-spezifische Ausfallwahrscheinlichkeit mit Konfidenzintervall

Priorisierte Instandhaltungsempfehlung für Betriebspersonal

KRITIS-konformes Ereignisprotokoll automatisch erstellen

Jede erkannte Anomalie, jede Eskalation und jede Systemreaktion wird automatisch in einem revisionssicheren Ereignisprotokoll erfasst — vollständig, zeitgestempelt und prüfungsbereit.

Automatisches Protokoll aller Anomalieereignisse ohne manuellen Aufwand

Exportfunktion für BSI-Grundschutz- und BNetzA-Berichte

Power BI Dashboard für Betriebsführung und Aufsichtsbehörden

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Kernfunktionen: Was steckt im Paket?

Touchless Grid Anomaly Detection ist auf die spezifischen Anforderungen von Netzbetreibern ausgelegt — mit einer Azure-Architektur, die KRITIS-Anforderungen erfüllt, und KI-Modellen, die auf energiewirtschaftliche Messdaten trainiert sind.

KRITIS-konforme Azure-Architektur

Datenverarbeitung, KI-Services und Schnittstellen zu SCADA und Leitsystemen werden so aufgebaut, dass Betrieb, Datensicherheit und regulatorische Anforderungen von Anfang an erfüllt sind.

Anbindung an SCADA und Leitsystem

Pexon integriert die Lösung in Ihre bestehende Leitwarteninfrastruktur — OPC-UA, IEC 60870, IEC 61968/61970 und proprietäre Schnittstellen werden unterstützt.

IT/OT-Sicherheit von Anfang an

Netzwerksegmentierung, Rollenkonzept, Verschlüsselung und Auditprotokoll werden direkt in der Architektur berücksichtigt — nicht nachgerüstet.

Nutzen direkt messbar

Erkannte Anomalien, Vorlaufzeit bis zum Incident, eliminierte False-Positives und Dispatcher-Aufwand lassen sich von Tag eins in Power BI verfolgen.

Dispatcher behält Entscheidungshoheit

Die KI eskaliert und empfiehlt — abschalten, eingreifen oder ignorieren entscheidet immer der Mensch. Unklare Fälle werden nie blind automatisiert.

Ausbau auf weitere Netzsegmente

Nach dem Pilot im Niederspannungs- oder Mittelspannungsnetz lässt sich die Lösung auf Gassysteme, weitere Regionen oder zusätzliche Asset-Klassen erweitern.

Unser Ansatz: In 3 Phasen zum Erfolg

Unser bewährter Ansatz liefert schnelle Ergebnisse und schafft eine nachhaltige Lösung, die mit Ihnen wächst.

Analyse und Zielbild

Phase 1

Wir nehmen Ihre Leitwarten-Infrastruktur auf: SCADA-Architektur, verfügbare Mess- und Telemetriedaten, Schichtstärken, Eskalationsprozesse und regulatorische Anforderungen. Daraus entsteht ein realistischer Pilotumfang.

  • Prozessaufnahme mit Leitwartenleiter, Netzbetrieb und IT/OT
  • Datenqualitätsprüfung: Lastdaten, Sensor-Telemetrie, SCADA-Historiendaten
  • KRITIS- und BNetzA-Anforderungen als Architekturgrundlage

Pilot und Systemanbindung

Phase 2

Wir bauen den ersten Erkennungs- und Eskalationsablauf mit KI-Anomalieerkennung, Priorisierungslogik und Leitwarten-Integration auf einem abgegrenzten Netzsegment.

  • Einrichtung der Azure-Umgebung mit IT/OT-Sicherheitskonzept
  • SCADA-Anbindung und Echtzeit-Dateneinspeisung
  • Testbetrieb mit historischen und Live-Messdaten

    Betrieb und Ausbau

    Phase 3

    Nach dem Pilot wird die Lösung in den Dauerbetrieb überführt und auf weitere Netzsegmente, Asset-Klassen oder Standorte ausgeweitet.

    • Betriebskonzept, Monitoring, Eskalationsrollen und Schichtübergabe-Integration
    • Auswertung von Vorlaufzeit, Alert-Reduktion und verhinderten Ausfällen
    • Roadmap für weitere Netzsegmente und Asset-Typen
      Beratungsgespräch

      Sichern Sie sich Ihre kostenfreie Erstberatung

      Analyse Ihres individuellen Bedarfs
      Erste Empfehlungen zu passenden Produkten und Umsetzungsstrategien
      Transparente Einblicke in unsere Methoden, Technologien & Referenzen

      Ihr Nutzen auf einen Blick: Von „Vorher“ zu „Nachher“

      Vor Touchless Grid Anomaly Detection kämpft Ihre Leitwarte täglich gegen Alert-Rauschen und reagiert auf Störungen, die längst hätten erkannt werden können. Danach läuft die Erkennung automatisch — Ihre Dispatcher handeln auf Basis konkreter Empfehlungen, nicht auf Basis von Ahnung.

      Vorher

      500+ SCADA-Alerts täglich — Dispatcher entscheiden nach Erfahrung, was kritisch ist.

      Transformator- und Kabelausfälle werden erst erkannt, wenn Kunden sich melden.

      Ereignisprotokolle entstehen manuell in Excel oder Schichtbüchern — lückenhaft und nicht prüfungssicher.

      Instandhaltung reagiert auf Ausfälle, statt präventiv geplante Maßnahmen durchzuführen.

      Nachher

      5–15 priorisierte Warnmeldungen täglich — jede mit Kontext, Lokation und Handlungsempfehlung.

      Anomalien in Temperatur- und Lastdaten werden Stunden vor dem Ausfall erkannt und eskaliert.

      Lückenloses, zeitgestempeltes Ereignisprotokoll für BSI-Grundschutz und BNetzA — automatisch.

      Instandhaltung erhält priorisierte Asset-Liste mit Ausfallwahrscheinlichkeit für die nächsten 72 Stunden.

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      Doppelter Mehrwert für Ihr Unternehmen

      Unsere Lösung schafft Wert auf allen Ebenen – von der strategischen Unternehmensführung bis in die operativen Fachbereiche.

      Für CIO und Unternehmensführung

      Weniger ungeplante Ausfälle: Prädiktive Früherkennung reduziert ungeplante Abschaltungen und die damit verbundenen Wiederherstellungskosten und Konventionalstrafen.

      KRITIS-Compliance ohne Zusatzaufwand: Ereignisprotokoll, Auditpfad und Berichtsfunktionen für BSI-Grundschutz und BNetzA sind in die Lösung eingebaut — keine separate Dokumentationspflege.

      Investition mit messbarem ROI: Verhinderte Ausfälle, reduzierte Notfalleinsätze und eingesparte Dispatcher-Stunden lassen sich direkt in Power BI gegen die Investition aufrechnen.

      Für Leiter Netzbetrieb und Leiter Leitwarte

      Dispatcher fokussieren auf das Wesentliche: Aus Alert-Rauschen werden priorisierte Handlungsempfehlungen. Ihre Schichtmannschaft greift ein, wo es zählt — nicht wo der nächste Alert aufblinkt.

      Frühwarnung direkt im Leitsystem: Die Lösung liefert Anomaliemeldungen in Ihre bestehende Leitwartenoberfläche — kein Systemwechsel, kein zusätzliches Tool für den Dispatcher.

      Stabile Betriebsführung mit klaren Kennzahlen: Alert-Volumen, Erkennungsvorlaufzeit, False-Positive-Rate und verhinderte Incidents sind täglich in Power BI sichtbar.

      Touchless Grid Anomaly Detection Foundation Paket

      Strukturierter Einstieg mit SCADA-Analyse, KRITIS-konformer Azure-Architektur und einem produktionsnahen Piloten auf einem abgegrenzten Netzsegment.

      Ihre Investition

      ab 50.000€

      Includes:

      Workshop mit Leitwartenleiter, Netzbetrieb und IT/OT

      KRITIS-konforme Azure-Architektur und Sicherheitskonzept

      KI-Modell für Anomalieerkennung und Lastmusteranalyse

      SCADA-Anbindung und Echtzeit-Dateneinspeisung

      Pilotbetrieb auf einem Netzsegment mit historischen und Live-Daten

      Power BI Dashboard für Alert-Reduktion, Vorlaufzeit und Ereignisprotokoll

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      Erfahren Sie mehr über unseren DSGVO-konformer Chatbot.

      Ihre Experten

      Wir verbinden strategisches Know-how mit technologischer Exzellenz.

      Phillip Pham

      Geschäftsführer

       

      Constantin Budin

      Lead Consultant Data & AI

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      Häufige Fragen

      Zusammenfassung einiger Fragen unserer Kunden

      Welche Datenquellen werden für die Anomalieerkennung benötigt?

      Die Lösung verarbeitet SCADA-Historian-Daten, Sensor-Telemetrie (Temperatur, Strom, Spannung, Vibration) und Netzlastprofile. Im Assessment klären wir gemeinsam, welche Daten verfügbar und ausreichend granular sind.

      Welche SCADA- und Leitsysteme können angebunden werden?

      Typisch sind Systeme auf Basis von OPC-UA, IEC 60870-5-101/104 und IEC 61968/61970. Im Assessment prüfen wir Schnittstellen, Datenverfügbarkeit und IT/OT-Sicherheitsanforderungen gemeinsam mit Ihrer IT und Ihrem Netzbetrieb.

      Wie lange dauert ein erster Pilot?

      Ein abgegrenzter Pilot auf einem Netzsegment dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen. Komplexe SCADA-Landschaften, fehlende Historiendaten oder hohe IT/OT-Sicherheitsanforderungen können den Aufwand erhöhen.

      Ist die Lösung KRITIS-konform?

      Ja, wenn Netzwerksegmentierung, Rollenkonzept, Auditprotokoll und Datenhaltung sauber geplant werden. Pexon berücksichtigt BSI-Grundschutz und KRITIS-Anforderungen bereits in der Architekturplanung — nicht als Nachbesserung.

      Was passiert, wenn die KI eine Anomalie falsch einschätzt?

      False Positives werden separat protokolliert und fließen kontinuierlich in die Modellverbesserung ein. Der Dispatcher entscheidet immer selbst — die KI liefert Empfehlungen, keine automatischen Schaltbefehle.

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