CLAUDE SKILLS UND SUBAGENTS

Claude Skills Entwicklung: SKILL.md-Bausteine für Ihre Fachprozesse

Kurz gesagt

Claude Skills sind Ordner aus einer SKILL.md, Skripten und Referenzdateien, die Claude nur lädt, wenn eine Aufgabe zur Beschreibung des Skills passt. Die Claude-Skills-Entwicklung bei Pexon Consulting, ISO 27001 zertifiziert und mit 14 eigenen KI-Agenten im produktiven Betrieb, liefert IT- und Plattformverantwortlichen in Unternehmen ab 200 Mitarbeitenden zwei bis drei produktionsreife Skills in sechs Wochen für 9.500 EUR Festpreis: mit Eval-Suite je Skill, Security-Review und versionierter Übergabe ins Git Ihres Teams. Laut Anthropic-Dokumentation belegt ein installierter Skill im Ruhezustand nur rund 100 Token. Der Hauptteil wird erst geladen, wenn eine Anfrage den Skill auslöst.

ISO 27001 zertifiziert
Security-Review je Skill
Claude API, Claude Code, claude.ai
Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner

Warum Prompt-Wildwuchs nicht skaliert

Fachwissen, das ein Team mühsam in Prompts gegossen hat, liegt meist in privaten Chatverläufen: kein Review, keine Version, kein Rollback. Und weil eine Anfrage über die Messages API laut Anthropic höchstens 8 Skills mitführen kann (in Managed-Agents-Sessions sind es bis zu 500), zwingt spätestens der Rollout zur Kuratierung.

Jeder baut seine eigene Variante
Ohne gemeinsame Skill-Definition entsteht pro Person ein eigener Prompt für denselben Fachprozess. Zehn Bearbeiter erzeugen zehn Ergebnisformate, und niemand kann belegen, welche Variante die geprüfte ist.
Niemand kann belegen, was wirklich genutzt wird
Anthropic hält fest, dass die Skills-API keine Nutzungsauswertung liefert und es aktuell keinen eingebauten Weg gibt, Evaluierungen auszuführen. Wer nach drei Monaten wissen will, welche Variante wie oft gegriffen hat, muss Logging und Testfälle vorher selbst bauen.
Drei Oberflächen, drei Wahrheiten
Skills synchronisieren laut Anthropic nicht zwischen claude.ai, der Claude API und Claude Code. Wer alle drei nutzt, pflegt denselben Prozess dreimal oder merkt erst im Fehlerfall, dass die Versionen auseinandergelaufen sind.

Was Claude Skills messbar ändern

In einer kontrollierten Evaluierung über 25 GitHub-Aufgaben kostete die MCP-Variante in der schwersten Aufgabenstufe mehr als das Sechsfache der Skill-Variante, bei nahezu gleicher Korrektheit. Der Grund: Skills belegen Kontext erst bei Bedarf und brauchen dafür deutlich weniger Werkzeugaufrufe.

mehr als 6-fache Kosten ohne Skills
Arize AI hat Skills und MCP über 25 GitHub-Aufgaben gegeneinander laufen lassen. In der schwersten Aufgabenstufe kostete eine Beispielaufgabe über MCP 2,00 USD, also rund 1,73 EUR, bei 71 Werkzeugaufrufen; über einen Skill 0,19 USD, also rund 0,16 EUR, bei 7 Aufrufen. Umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 10.08.2026. (Arize AI, MCP vs. CLI Skills for agents, 2026)
rund 100 Token je ruhendem Skill
Solange ein Skill nicht ausgelöst wird, belegen nur Name und Beschreibung Kontext. Dadurch lassen sich viele Skills installieren, ohne dass das Kontextfenster schon vor der ersten Aufgabe belegt ist. Der Wert gilt für die von Anthropic dokumentierte Metadaten-Ebene; für Skills aus Claude-Code-Plugins gibt es dazu offene Nutzerberichte, die wir in Ihrer Umgebung gegenmessen. (Anthropic-Dokumentation, Agent Skills)
über 99 % Tool-Treue gegen 0,33
In derselben Evaluierung lag die Tool-Treue der Skill-Varianten in der schwersten Aufgabenstufe über 99 Prozent, die der MCP-Variante bei 0,33. Die Korrektheit war über alle Stufen nahezu gleich, zwischen 0,826 und 0,845. Der Unterschied liegt also in Kosten und Werkzeug-Verlässlichkeit, nicht in der Ergebnisqualität. (Arize AI, MCP vs. CLI Skills for agents, 2026)
23 % skalieren agentische Systeme
88 % der befragten Organisationen setzen KI in mindestens einer Geschäftsfunktion regelmäßig ein, aber nur 23 % skalieren ein agentisches System in mindestens einer Geschäftsfunktion. Basis: 1.993 Befragte in 105 Ländern. Unsere Lesart dazu: Der Engpass ist die Betriebsfähigkeit, nicht das Modell. (McKinsey, The state of AI in 2025: Agents, innovation, and transformation, Nov. 2025)

Die drei Ladestufen eines Claude Skills

StufeWann geladenToken-KostenInhalt
1 Metadatenimmer beim Startrund 100 Token je SkillName und Beschreibung aus dem YAML-Frontmatter
2 Anweisungenbei Auslösungunter 5.000 Token empfohlender Hauptteil der SKILL.md
3 Ressourcenbei Bedarfnull Token, bis Claude sie liestgebündelte Referenzdateien, Skripte und Vorlagen

Bei Skripten kostet nur die Ausgabe Kontext, nie der Code selbst. Dasselbe Prinzip der stufenweisen Offenlegung nutzt Anthropic in seinem MCP-Referenzfall: 150.000 Token an vorab geladenen Tool-Definitionen sinken auf 2.000, wenn sie bedarfsgesteuert geladen werden. Diese Zahl misst Tool-Definitionen über MCP, nicht Skills; eine eigene Prozentzahl für Skills veröffentlicht Anthropic nicht. (Anthropic-Dokumentation, Agent Skills; Anthropic Engineering, Code execution with MCP: building more efficient agents, 2025)

Quellen dieser Sektion: zwei Zahlen aus einer unabhängigen Evaluierung von Arize AI, zwei aus Anthropics Dokumentation, eine aus einer Marktbefragung von McKinsey.

Ab wann sich Skill-Entwicklung lohnt

Unser Auswahlkriterium: Skill-Entwicklung lohnt sich, sobald ein Fachprozess mindestens fünfmal pro Woche anfällt, drei oder mehr Personen ihn nach demselben Muster bearbeiten und das Ergebnis eine nachvollziehbare Abnahme braucht. Das trifft genau dort zu, wo die Regeln heute als Konvention im Kopf einzelner Erfahrener liegen und ein Einzel-Prompt zur inoffiziellen Arbeitsanweisung wird.
5x
pro Woche wiederkehrend
3+
Personen im selben Prozess
1
benannte Person für die Abnahme

Anwendungsbeispiele für Claude Skills

Use Case 01

Code-Review nach Hauskonventionen

Ein Skill bündelt Ihre Namens- und Architekturregeln, die immer gleichen Review-Kommentare und Beispiele akzeptierter Lösungen. Claude prüft den Pull Request gegen die Konvention, bevor ein Mensch ihn öffnet.

Konvention im Repository statt im Kopf von zwei Senior-Leuten
Use Case 02

Angebots-Erstellung im Vertrieb

Ein Skill bündelt Preislogik, Textbausteine und Freigaberegeln. Der Vertrieb beschreibt den Fall in normaler Sprache, Claude erzeugt das Angebot im Hauskorridor und markiert jede Abweichung, die eine Freigabe braucht.

1 geprüfte Angebotslogik statt gewachsener Word-Varianten
Use Case 03

Prüfung eingehender Dokumente

Ein Skill kombiniert Prüf-Checkliste, Ausschlusskriterien und ein Python-Skript für die deterministischen Teile. Claude liest das Dokument, das Skript prüft die harten Regeln, und nur die Ausgabe des Skripts landet im Kontext.

Harte Regeln im Skript, Auslegung im Modell
Use Case 04

Subagents für Migrations-Runbooks

Ein Subagent liest ein Alt-System, arbeitet in eigenem Kontextfenster und gibt nur das fertige Runbook zurück. Der Hauptkontext bleibt frei für die Entscheidung statt für Zwischenstände.

Ergebnis im Hauptkontext, Zwischenstände im Subagenten

Integration in Ihre Umgebung

Claude Skills laufen auf drei Oberflächen mit unterschiedlichen Regeln: dateisystembasiert in Claude Code mit vollem Netzwerkzugriff, über die Skills-API in einem Container ohne Netzwerkzugriff, und als Zip-Upload in claude.ai. Welcher Weg für Sie gilt, entscheidet darüber, was ein Skill sehen darf und wie er verteilt wird.

Oberflächen und Verteilung

Claude Code · Dateisystembasiert unter .claude/skills/ im Projekt oder ~/.claude/skills/ persönlich. Voller Netzwerkzugriff, Verteilung über Ihr Git-Repository und Pull Requests.
Claude API · Upload über die Skills-API, workspace-weit für alle Mitglieder. Der Container läuft ohne Netzwerkzugriff und ohne Paketinstallation zur Laufzeit.
claude.ai · Upload als Zip-Datei in den Einstellungen. Laut Anthropic Help Center, Stand August 2026, können Organisations-Owner in Team- und Enterprise-Plänen Skills für alle Nutzer bereitstellen, sobald in den Organisationseinstellungen Code execution and file creation sowie Skills aktiviert sind. Die ältere Plattform-Doku enthält dazu noch die gegenteilige Aussage; maßgeblich ist der Stand im Help Center.

Betrieb und Datenwege

Betriebsweg vorher klären · Anthropic nennt als Plattformen für Agent Skills claude.ai, die Claude API, Claude Platform on AWS und Microsoft Foundry mit Hosted-on-Anthropic-Deployment. Wer über Amazon Bedrock oder Google Vertex AI betreibt, klärt die Verfügbarkeit vor dem ersten Skill. Welcher Weg für Sie gilt, prüfen wir in der Discovery.
Datenquellen und MCP · Skills bringen Schemata, API-Dokumentation und geprüfte Abfragen als Referenzdateien mit. Der Live-Zugriff auf Ihre Systeme läuft über angebundene MCP-Server, nicht über den Skill selbst.
Zero Data Retention · Agent Skills fallen laut Anthropic nicht unter ZDR-Vereinbarungen. Skill-Definitionen und Ausführungsdaten unterliegen der Standard-Aufbewahrung. Wie Vertrag, Speicherort und Nachweis geregelt werden, steht auf unserer Seite zu DSGVO und EU-Hosting bei Claude.

Wie Skill-Entwicklung bei Pexon funktioniert

1
Prozess statt Prompt aufnehmen
Wir setzen uns mit den Menschen zusammen, die den Fachprozess heute machen, und schreiben mit, was sie tatsächlich prüfen. Nicht das Soll-Handbuch, sondern die Entscheidungen, die im Kopf stattfinden.
2
Kandidaten priorisieren
Nicht jeder Prozess wird ein Skill. Wir bewerten Häufigkeit, Zahl der Beteiligten und Prüfbarkeit des Ergebnisses und wählen die zwei bis drei Kandidaten mit dem klarsten Nutzen.
3
Skills erstellen und Ebenen schneiden
Name, Beschreibung und Anweisungen entstehen so, dass der Skill bei passenden Anfragen zuverlässig greift und bei fremden still bleibt: gemessen, nicht garantiert. Anthropic gibt für die Auslösung keine Zusicherung, sondern die Messgröße Triggering accuracy. Referenzdateien und Skripte kommen in die tieferen Ebenen, damit sie erst bei Bedarf Kontext kosten.
4
Eval-Suite bauen
Je Skill entstehen Testfälle für drei Situationen: Der Skill soll auslösen, er soll nicht auslösen, und der Grenzfall. Anthropic empfiehlt drei bis fünf pro Skill, geprüft über die Modelle, die Sie einsetzen.
5
Security-Review nach Prüfkatalog
Wir gehen Anthropics dokumentierte Risikoindikatoren durch: Codeausführung, Netzwerkaufrufe, hartcodierte Zugangsdaten, Umfang des Dateizugriffs, MCP-Server-Referenzen und Anweisungsmanipulation. Autor und Prüfer sind bei uns getrennt besetzt.
6
Übergabe in Ihr Repository
Die Skills liegen versioniert in Ihrem Git, mit Skill-Steckbrief je Skill: Zweck, Verantwortlicher, Version, Abhängigkeiten und Datum der letzten Evaluierung. Dazu ein Nutzungs-Logging, weil die Skills-API laut Anthropic keine Auswertung liefert. Vier Wochen nach der Übergabe sehen Sie, welcher Skill wie oft ausgelöst hat, und wir vergleichen das gemeinsam gegen die Baseline aus Woche 1.
Praxisbeispiel: 10.000 Dokumente mit Claude Skills nach VDI 2770 mappen

Warum Pexon statt Inhouse-Entwicklung

Der Bruch bei Inhouse-Entwicklung kommt nicht beim ersten Skill, sondern dann, wenn zu breit formulierte Beschreibungen bestehenden Skills die Auslöser stehlen. Anthropic führt genau dieses Fehlerbild als Evaluierungsdimension Coexistence.

Inhouse
Die ersten Skills baut ein gutes Team selbst. Aufwendig wird es erst, wenn mehrere Skills nebeneinander laufen und sich gegenseitig beeinflussen.
Die Lernkurve liegt nicht im Fachprozess, sondern in Auslöse-Genauigkeit, Ebenen-Schnitt und Eval-Disziplin.
Ohne Eval-Suite merkt niemand, dass ein neuer Skill einen bestehenden unbrauchbar macht.
Generalisten-Beratung
Bewertung auf Konzeptebene, ohne eigene Skills im produktiven Betrieb.
Die Empfehlung endet beim Konzept. Die SKILL.md schreibt am Ende doch Ihr Team.
Kein Bezug zur Betriebsumgebung, dabei entscheidet sie darüber, ob Agent Skills überhaupt laufen.
Mit Pexon
Pexon Consulting betreibt 14 KI-Agenten produktiv und baut Kundenplattformen mit Claude Code, unter anderem ein EU-souveränes Company Brain für einen deutschen SaaS-Anbieter auf dessen eigener Infrastruktur.
Die Skills, mit denen wir unsere eigene Content- und Sales-Automatisierung fahren, sind nach demselben Verfahren gebaut, das Sie bekommen: Eval-Suite je Skill, getrennter Prüfer, Versionierung im Git.
Security-Review je Skill, Autor und Prüfer getrennt besetzt. Übergabe ins Git Ihres Teams, ohne Abhängigkeit von uns.

In vier Phasen zur produktiven Lösung

1
Woche 1
Discovery
Wir nehmen drei Kandidaten-Prozesse auf, messen deren heutige Bearbeitungszeit als Vergleichsbasis und entscheiden gemeinsam, welche davon Skills werden.
2
Woche 2-3
Bau
SKILL.md, Referenzdateien und Skripte entstehen am echten Prozess, mit Ihren Daten und Ihren Freigaberegeln.
3
Woche 4-5
Evaluierung
Testfälle je Skill, Isolationstest und Koexistenztest gegen Ihre bestehenden Skills. Die Ergebnisse sind dokumentiert.
4
Woche 6
Übergabe
Security-Review, Skill-Steckbriefe, Einweisung Ihres Teams und Übergabe ins Git. Danach entscheiden Sie über den Rollout.

Wenn etwas schiefgeht

Vier Fehlerfälle, die in Skill-Projekten real auftreten, und wie sie bei uns geregelt sind. Zwei davon sind Eigenschaften der Technik und lassen sich nicht wegbauen, nur eingrenzen.

Die Eval-Suite besteht nicht
Wir bessern im Festpreis nach, bis das Abnahmekriterium erfüllt ist. Abgenommen ist ein Skill erst, wenn seine Testfälle bestehen, der Security-Review dokumentiert vorliegt und Ihr Team ihn im eigenen Repository ohne uns ausführt.
Der Skill löst nicht aus, oder der falsche löst aus
Die Auslösung entscheidet Claude anhand der Beschreibung, sie ist probabilistisch und von Anthropic nicht garantiert. Deshalb enthält jede Eval-Suite auch Grenzfälle und Fälle, in denen der Skill still bleiben soll. Alles Irreversible bekommt in Claude Code disable-model-invocation: true und läuft nur auf ausdrücklichen Aufruf.
Ein Skript greift schreibend auf ein Produktivsystem zu
Harte Regeln liegen im Skript, nicht im Modell. Schreibende Operationen laufen nur über freigegebene Skripte mit vorgeschaltetem Trockenlauf. Auf der Claude API läuft der Container ohnehin ohne Netzwerkzugriff; Live-Zugriffe gehen über angebundene MCP-Server, nicht über den Skill selbst.
Das Modell oder eine Skill-Version wechselt
Skill-Versionen sind unveränderliche Snapshots. In Produktion pinnen wir eine konkrete Version und halten die letzte bestandene als Rückfallebene; Anthropic empfiehlt genau dieses Vorgehen. Bei einem Modellwechsel läuft die Eval-Suite erneut, über die Modelle, die Sie einsetzen.

Pilot zum Festpreis

Pexon Consulting liefert im Skills-Pilot zwei bis drei produktionsreife Claude Skills zum Festpreis von 9.500 EUR, in sechs Wochen und übergeben ins Git Ihres Teams. Der Pilot beantwortet eine Frage: Trägt Skill-Entwicklung in Ihrem Haus, oder nicht.

Microsoft Solutions Partner (Digital & App Innovation, Infrastructure Azure, Data & AI Azure), ISO/IEC 27001, Google Cloud Partner, AWS Partner
Ihre Investition
9.500 EUR
Festpreis · 6 Wochen
Enthält:
Enthalten · Prozess-Discovery inklusive Baseline-Messung der heutigen Bearbeitungszeit, zwei bis drei produktionsreife Skills mit Referenzdateien und Skripten, Eval-Suite je Skill, Nutzungs-Logging, Security-Review und Übergabe ins Git.
Was wir von Ihnen brauchen · Zugang zu zwei bis drei Fachleuten für insgesamt etwa zwei Tage, Zugriff auf die betroffenen Systeme oder deren Schemata und eine benannte Person, die Ergebnisse abnimmt. Kommt beim Aufschreiben heraus, dass zwei Erfahrene den Prozess unterschiedlich machen, ist das zuerst eine Prozess-Klärung. Das ist der häufigste Grund, warum ein Kandidat aus der Auswahl fliegt.
Abnahme und Endpreis · Abgenommen ist ein Skill, wenn die Eval-Suite besteht, der Security-Review dokumentiert vorliegt und Ihr Team ihn im eigenen Repository ohne uns ausführt. Der Festpreis gilt für zwei bis drei Skills auf einer Oberfläche; mehr Skills, weitere Oberflächen oder eine zusätzliche MCP-Anbindung kalkulieren wir vorher aus, nicht hinterher. Ergibt die Discovery, dass kein Prozess die Kriterien erfüllt, brechen wir ab und berechnen nur die Discovery.
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Häufige Fragen

Was ist ein Claude Skill genau?
Ein Skill ist ein Ordner mit einer SKILL.md und optional Skripten und Referenzdateien. Das YAML-Frontmatter enthält Name und Beschreibung, an denen Claude erkennt, wann der Skill passt. Für die offene Spezifikation und die Skills-API gilt: Der Name darf höchstens 64 Zeichen haben, die Beschreibung höchstens 1.024. Wer den Skill direkt in claude.ai anlegt, hat für die Beschreibung laut Anthropic Help Center nur 200 Zeichen. Erst bei Auslösung wird der Hauptteil geladen.
Worin unterscheiden sich Claude Skills und Subagents?
Ein Claude Skill ist Wissen: eine SKILL.md mit Anweisungen, Regeln und Referenzmaterial, die Claude lädt, sobald eine Aufgabe zur Beschreibung passt. Ein Subagent ist ein eigener Arbeiter mit eigenem Kontextfenster, der eine abgegrenzte Teilaufgabe bearbeitet und nur das Ergebnis zurückgibt statt aller Zwischenstände. Ein Skill belegt im Ruhezustand rund 100 Token, bis eine Aufgabe zu seiner Beschreibung passt; ein Subagent arbeitet dagegen in einem eigenen Kontextfenster. In der Praxis kombiniert man beides: Der Subagent bekommt genau die Skills seiner Rolle.
Brauchen wir Claude Skills oder MCP?
Beides, aber für verschiedene Aufgaben. Anthropic zieht die Trennlinie so: MCP verbindet Claude mit Ihren Daten, Skills bringen Claude bei, was mit diesen Daten zu tun ist. MCP ist das Protokoll für den Systemzugriff, ein Skill ist paketiertes Vorgehenswissen, das Claude bei passender Aufgabe lädt. In einer Evaluierung von Arize AI über 25 GitHub-Aufgaben kostete die MCP-Variante in der schwersten Stufe mehr als das Sechsfache der Skill-Variante, bei nahezu gleicher Korrektheit. Wer beides hat, kapselt den Systemzugriff in MCP und das Vorgehen im Skill.
Was kostet die Entwicklung eigener Claude Skills?
Ein Claude-Skills-Pilot bei Pexon Consulting kostet 9.500 EUR als Festpreis und umfasst Discovery, zwei bis drei produktionsreife Skills, Eval-Suite, Nutzungs-Logging, Security-Review und Übergabe. Der Festpreis gilt für zwei bis drei Skills auf einer Oberfläche; mehr Skills, weitere Oberflächen oder eine zusätzliche MCP-Anbindung kalkulieren wir vorher aus. Der Rollout über mehrere Teams ist ein eigenes Angebot, siehe Claude Code im Unternehmen einführen.
Was kostet der Betrieb der Skills zusätzlich zum Claude-Abo?
Auf der Claude API laufen Skills im Code-Execution-Container. Jede Organisation hat dafür 1.550 kostenlose Container-Stunden pro Monat; darüber hinaus berechnet Anthropic 0,05 USD je Stunde und Container, also rund 0,04 EUR zum EZB-Referenzkurs vom 10.08.2026, bei einer Mindestabrechnung von 5 Minuten. In Claude Code läuft der Skill auf Ihren eigenen Rechnern, dieser Posten entfällt dort. Was Claude selbst im Unternehmen kostet, steht auf unserer Seite Was Claude im Unternehmen kostet.
Auf welchen Oberflächen laufen Claude Skills?
Claude Skills laufen auf drei Oberflächen, die Sie selbst bedienen: Claude Code, die Claude API und claude.ai. Claude Platform on AWS und Microsoft Foundry mit Hosted-on-Anthropic-Deployment nennt Anthropic zusätzlich als Plattformen; sie erben dabei das Verhalten der Claude API. Überall gleichzeitig läuft ein Skill aber nicht automatisch: Anthropic hält ausdrücklich fest, dass eigene Skills nicht über Oberflächen hinweg synchronisieren. Wir halten Git als einzige Quelle der Wahrheit und richten die Verteilung für die Oberflächen ein, die Sie tatsächlich nutzen.
Wo stoßen Claude Skills an ihre Grenzen?
Die wichtigste Grenze ist die Auslösung: Claude entscheidet anhand der Beschreibung, ob ein Skill passt, und das ist probabilistisch. Anthropic gibt dafür keine Garantie, sondern nur die Messgröße Triggering accuracy. Wer Determinismus braucht, legt die harten Regeln ins Skript oder setzt in Claude Code disable-model-invocation: true. Dazu kommen technische Deckel: Eine Anfrage über die Messages API führt höchstens 8 Skills mit, in Managed-Agents-Sessions sind es bis zu 500, spätestens ab dieser Grenze muss kuratiert werden. Auf der Claude API laufen Skills in einem Container ohne Netzwerkzugriff, Live-Abfragen brauchen dort MCP-Server. Und Agent Skills fallen nicht unter Zero-Data-Retention-Vereinbarungen, was vor dem Piloten geklärt gehört.
Verlieren wir unsere Investition, wenn wir den Anbieter wechseln?
Agent Skills sind seit Dezember 2025 ein offener Standard mit eigener Spezifikation unter agentskills.io. Im Client-Showcase stehen unter anderem Cursor, VS Code, GitHub Copilot, ChatGPT und Codex, Gemini CLI, JetBrains Junie und AWS Kiro. Die SKILL.md liegt in Ihrem Git, nicht bei uns und nicht in einer fremden Oberfläche.
Was passiert nach dem Claude-Skills-Piloten?
Nach einem Claude-Skills-Piloten besitzen Sie die Skills: versioniert in Ihrem Git, mit drei bis fünf Testfällen je Skill und einem Skill-Steckbrief aus Zweck, Verantwortlichem, Version, Abhängigkeiten und Datum der letzten Evaluierung. Ihr Team führt die Skills im eigenen Repository aus und passt sie an. Unsere Empfehlung für den Takt: Die Eval-Suite läuft bei jedem Modellwechsel und bei jedem neuen Skill erneut, sonst quartalsweise. Wer darüber hinaus lernen will, eigene Skills von Grund auf zu schneiden, ist in unserer Claude-Code-Schulung: Agentic Coding richtig. Der Rollout über mehrere Teams mit Freigabeprozess ist ein eigenes Angebot, siehe Claude Code im Unternehmen einführen.

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CEO @ Pexon Consulting
Aktualisiert am 11. August 2026

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