SAP MCP mit Copilot Studio: SAP-Daten per Sprache abfragen

Ein SAP MCP Server macht SAP-Daten für Microsoft Copilot Studio zugänglich — per natürlicher Sprache statt SAP GUI. So starten Sie den Pilot in 4 Wochen.

30 März. 2026 | AI

Inhaltsverzeichnis

 

Pexon Consulting | 9 Min. Lesezeit | 30.03.2026


TL;DR

Ein SAP MCP Server macht SAP-Daten für Microsoft Copilot Studio zugänglich — per natürlicher Sprache statt SAP GUI. Pexon Consulting setzt dafür auf yunIO von Theobald Software als MCP-Backend und Copilot Studio als Frontend. Ergebnis: Fachbereiche fragen Bestellstatus, Kundendaten oder Lagerbestände direkt im Teams-Chat ab. Pilotprojekte starten in vier Wochen, produktive Integrationen laufen nach zwei bis drei Monaten.

Nachtrag, Stand 17.09.2026: Dieser Beitrag ist im März 2026 erschienen. Im April 2026 hat SAP die SAP API Policy in der Fassung 4.2026a veröffentlicht. Ziffer 2.2.2 untersagt die Nutzung von SAP-APIs für die Anbindung generativer oder (teil-)autonomer KI-Systeme, die Abfolgen von API-Aufrufen planen, auswählen oder ausführen, außer über von SAP vorgesehene Architekturen, Datendienste oder dienstspezifische Wege. Ebenso untersagt sie systematische oder großflächige Datenextraktion.

Entscheidend ist damit nicht, ob lesend oder schreibend zugegriffen wird, sondern wer die Aufruffolge bestimmt: das Modell oder der Integrationscode. Als vorgesehene Wege nennt SAP heute das MCP Gateway der SAP Integration Suite, SAP-eigene MCP-Server über Joule Studio und das A2A-Protokoll. Für Microsoft Copilot Studio beschreibt SAP den Weg über das MCP Gateway in einer eigenen Referenzarchitektur.

Ein Aufbau wie der hier beschriebene bleibt möglich: Die Bedingungen für Drittanbieter-MCP-Server nennt SAP in der Referenzarchitektur Third-Party MCP Access to SAP Solutions, die Betriebsverantwortung liegt dann beim Kunden. Was in Ihrer Landschaft zulässig ist, klärt verbindlich nur Ihr SAP-Vertrag oder Ihr SAP-Account-Team. Wir nehmen die Frage im Piloten mit auf. Quellen abgerufen am 17.09.2026.


Warum SAP-Daten für KI so schwer zugänglich sind

61 % der deutschen Unternehmen schöpfen ihr Datenpotenzial kaum aus — obwohl die wertvollsten Geschäftsdaten in SAP liegen (Bitkom KI-Studie 2025). Das Problem ist nicht fehlendes Interesse. Es sind die Hürden.

SAP-Systeme sind über Jahrzehnte gewachsen. Kundenspezifische Anpassungen, Z-Tabellen, Eigenentwicklungen und komplexe Berechtigungskonzepte machen den Zugriff für moderne KI-Systeme zur Herausforderung. Wer heute einen KI-Assistenten an SAP anbinden will, steht vor drei konkreten Problemen:

  • Fragmentierte Datenquellen. Ein Kundenauftrag verteilt sich über SD, MM und FI/CO. Kein einzelner API-Call liefert das Gesamtbild.
  • Berechtigungen. SAP-Rollen sind granular — ein KI-Agent braucht exakt definierte Zugriffe, nicht einen generischen Admin-Account.
  • Netzwerk. In Enterprise-Umgebungen steht SAP hinter Firewalls, VPNs und Proxy-Schichten. Der direkte API-Zugriff aus der Cloud scheitert oft an der Infrastruktur, nicht an der Logik.

Genau hier setzt das Model Context Protocol (MCP) an.


Was ein SAP MCP Server konkret macht

Kurze Einordnung: MCP ist ein offener Standard, den Anthropic Ende 2024 veröffentlicht hat und der mittlerweile unter der Linux Foundation weiterentwickelt wird. Über 97 Mio. monatliche SDK-Downloads zeigen, dass sich MCP als Integrationsschicht für KI-Agents durchsetzt.

Ein SAP MCP Server übersetzt SAP-Funktionen in ein Format, das KI-Modelle verstehen. Statt dass ein Entwickler für jeden Use Case eine eigene API baut, exponiert der MCP Server vorhandene SAP-Services — Funktionsbausteine, BAPIs, Transaktionen, Reports — als Tools, die jeder MCP-fähige Client nutzen kann.

┌─────────────────┐     ┌──────────────┐     ┌──────────────┐
│  Copilot Studio │────▶│  yunIO MCP   │────▶│  SAP ERP /   │
│  (Frontend)     │◀────│  Server      │◀────│  S/4HANA     │
│                 │ SSE │              │ RFC │              │
└─────────────────┘     └──────────────┘     └──────────────┘
       ▲                       │
       │                       ▼
  Teams-Chat            REST APIs + MCP
  für Enduser           Endpoint (HTTPS)

Der entscheidende Unterschied zu klassischen OData-Anbindungen: OData liefert Tabellendaten. Ein MCP Server liefert Kontext. Er weiß, welche SAP-Services verfügbar sind, welche Parameter sie erwarten und welche Ergebnisse sie zurückgeben — und stellt das dem KI-Modell zur Laufzeit bereit.


Warum wir auf yunIO von Theobald Software setzen

Wir haben mehrere SAP MCP Ansätze evaluiert: SAP BTP mit eigenem MCP Server, Open-Source-Lösungen auf GitHub und kommerzielle Plattformen. Unsere Empfehlung für den Mittelstand ist yunIO von Theobald Software — und das hat konkrete Gründe.

Theobald Software macht seit über 20 Jahren SAP-Integration. yunIO ist keine Beta-Software mit MCP-Label, sondern eine produktionsreife Plattform, die seit 2021 im Einsatz ist. Der MCP-Endpoint ist ein Add-on auf dem stabilen yunIO-Kern.

Was uns überzeugt hat:

Breite SAP-Abdeckung. yunIO greift per RFC auf Funktionsbausteine, BAPIs, Tabellen, ABAP-Reports und komplette Transaktionen zu. Das geht weit über OData hinaus, das nur einen Bruchteil der SAP-Logik exponiert.

Kein SAP BTP nötig. Viele Unternehmen im Mittelstand haben kein SAP BTP. yunIO läuft On-Premises oder containerisiert — direkt neben dem SAP-System.

Einfaches Service-Design. Der SAP-Fachbereich kann über die yunIO-Oberfläche selbst Services anlegen. Ein technischer SAP-User reicht aus — keine ABAP-Entwicklung nötig.

# yunIO MCP Endpoint aktivieren
# In den Server Settings: "Enable MCP Endpoint" einschalten
# Danach erreichbar unter:
curl -H "Accept: text/event-stream" 
     https://yunio-host:8177/mcp
# Alle konfigurierten SAP-Services sind automatisch als MCP Tools verfügbar

Was yunIO aktuell nicht kann — und wo wir ehrlich sind: Die Authentifizierung läuft über Basic Auth mit einem technischen SAP-User. Ein Token-basiertes Auth oder Entra-ID-Mapping auf SAP-Benutzer ist in der Roadmap, aber noch nicht produktiv. Für den Pilot reicht das. Für den Rollout an 500 User braucht es eine Governance-Schicht, die wir separat aufbauen.


Copilot Studio als Frontend: So sieht die Integration aus

Microsoft Copilot Studio ist der Low-Code-Builder für KI-Assistenten im Microsoft-Ökosystem. Für SAP-Anbindungen gibt es drei Wege — und die Wahl hängt vom Reifegrad ab:

Weg 1: Power Automate Connector (heute produktionsreif)

yunIO exponiert SAP-Services als REST APIs mit OpenAPI-Spezifikation. Diese registrieren Sie als Custom Connector in Power Automate. Copilot Studio ruft den Flow als Action auf. Das funktioniert zuverlässig, hat aber einen Nachteil: Jeder SAP-Service braucht einen eigenen Flow.

Weg 2: Direkter MCP-Endpoint (für MCP-fähige Clients)

yunIO bietet seit Q1 2026 einen nativen MCP-Endpoint per Server-Sent Events (SSE). MCP-fähige Clients wie Claude Desktop, eigene Agents und perspektivisch auch Copilot Studio können die in yunIO freigegebenen SAP-Services als Werkzeuge einbinden. Ob der KI-Client dabei selbst auswählt, welchen Service er aufruft, oder ob die Aufruffolge im Integrationsflow festgelegt ist, ist unter Ziffer 2.2.2 der SAP API Policy der entscheidende Unterschied und gehört in die Architekturentscheidung.

Weg 3: Azure AI Foundry + MCP (Enterprise-Szenario)

Für größere Deployments: Der MCP-Endpoint von yunIO wird in Azure AI Foundry als Tool registriert. Copilot Studio nutzt Azure AI Foundry als Backend. Das entkoppelt Frontend und SAP-Zugriff und ermöglicht zentrale Governance.

Weg 4: MCP Gateway der SAP Integration Suite (der von SAP vorgesehene Weg)

Seit der SAP API Policy 4.2026a ist das der Weg, den SAP selbst für agentische Zugriffe beschreibt: Copilot Studio ist der MCP-Client, das MCP Gateway in der SAP Integration Suite der kontrollierte Eingang zu den SAP-Diensten, mit Authentifizierung über OAuth 2.0, Rate-Limits und Protokollierung. Voraussetzung ist die SAP Integration Suite. Wenn das Modell selbst entscheiden soll, welchen SAP-Dienst es als Nächstes aufruft, ist das die erste Adresse. SAP beschreibt den Aufbau in der Referenzarchitektur Microsoft Copilot Studio and the MCP Gateway in SAP Integration Suite (Stand 18.06.2026).

Wir starten Pilotprojekte fast immer mit Weg 1. Der ist in zwei Wochen produktiv und beweist den Business Value, bevor Sie in Architektur investieren. (Details zum yunIO-Copilot-Setup: yunIO MCP Integration with Microsoft Copilot)


Praxis: Was ein SAP-Copilot im Alltag kann

Keine hypothetischen Use Cases — das sind Szenarien, die wir in Pilotprojekten umsetzen:

Bestellstatus im Teams-Chat.

Ein Einkäufer tippt: „Was ist der Status von Bestellung 4500012345?“ Der hinterlegte Flow ruft über yunIO den freigegebenen Service zum Funktionsbaustein BAPI_PO_GETDETAIL auf und liefert: Bestellwert, Lieferant, erwartetes Lieferdatum, offene Positionen. Welcher Baustein aufgerufen wird, legt der Flow fest, nicht das Modell. Ohne SAP GUI, ohne ME23N.

Kundendaten für den Vertrieb.

Der Außendienst fragt vor dem Termin: „Zeig mir die letzten 5 Aufträge von Kunde 100042.“ Der Flow ruft die dafür freigegebenen Services für SD-Belege und offene Posten aus FI in fester Reihenfolge auf. Das Modell formuliert die Zusammenfassung, es wählt die Aufrufe nicht aus.

Lagerbestand prüfen.

Disponenten fragen: „Wie viel von Material 7890 haben wir in Werk 1000?“ Der hinterlegte Flow liest den Bestand über den freigegebenen Service zum Funktionsbaustein BAPI_MATERIAL_AVAILABILITY und meldet verfügbare Menge plus erwartete Zugänge.

Wichtig: Das sind Leseoperationen. Schreibende Transaktionen wie Bestellung anlegen oder Wareneingang buchen sind technisch möglich, erfordern aber ein durchdachtes Freigabekonzept. Wir empfehlen, im Pilot ausschließlich mit Lesezugriffen zu starten. Unter der SAP API Policy 4.2026a ist allerdings nicht die Trennung lesend gegen schreibend entscheidend, sondern die Frage, wer die Abfolge der API-Aufrufe bestimmt. In unseren Pilotprojekten liegt sie im Flow, nicht beim Modell.


Governance und Berechtigungen: Was IT-Leiter wissen müssen

Der häufigste Einwand, den wir hören: „Wir können doch nicht einfach einen KI-Bot auf unsere SAP-Daten loslassen.“ Berechtigte Sorge. So lösen wir das:

SAP-Berechtigungen greifen weiterhin. yunIO nutzt einen technischen SAP-User mit klar definierten Rollen. Dieser User kann nur die Services aufrufen, die in yunIO konfiguriert sind. Keine Tabellenzugriffe, keine Wildcard-Abfragen, ausschließlich Point-to-Point-Interaktionen auf vordefinierte Funktionsbausteine. Ein kuratierter Tool-Katalog begrenzt Datenabfluss und Systemlast. Er beantwortet aber nicht die Frage aus Ziffer 2.2.2 der SAP API Policy, wer innerhalb dieses Katalogs die Aufruffolge auswählt. Das gehört in die Architekturentscheidung.

Audit-Logging. Jeder Aufruf über yunIO wird protokolliert: Wer hat wann welchen Service mit welchen Parametern aufgerufen. Das ist auditfähig und erfüllt die Anforderungen, die wir aus DORA- und NIS2-Projekten kennen.

Pilotansatz statt Big Bang. Wir starten mit einer kleinen Benutzergruppe (5-10 Personen) und unkritischen SAP-Services — Stammdaten lesen, Bestellstatus abfragen. Keine Finanzbuchhaltung, keine HR-Daten im ersten Schritt. Der Pilot beweist den Nutzen, bevor das Berechtigungskonzept für den Breiteneinsatz erweitert wird.

Die Roadmap für die Zukunft: Entra ID User auf SAP-User mappen, sodass der Copilot im Kontext des jeweiligen Mitarbeiters agiert. Das ist bei Theobald Software in Entwicklung und wird die Governance deutlich vereinfachen.


In vier Wochen zum SAP-Copilot: Unser Pilot-Fahrplan

Woche Aktivität Ergebnis
1 SAP-Verbindung einrichten, yunIO installieren, 3 Services konfigurieren SAP-Daten per REST API erreichbar
2 Copilot Studio Agent bauen, Power Automate Flows erstellen Erster Prototyp im Teams-Chat
3 Testen mit Pilotgruppe, Prompts optimieren, Edge Cases abfangen Stabiler Agent für 3 Use Cases
4 Ergebnisse dokumentieren, Rollout-Plan erstellen, ROI berechnen Go/No-Go-Entscheidung für Breiteneinsatz

Die größte Hürde ist erfahrungsgemäß nicht die Software. Es ist die SAP-Verbindung: Netzwerk-Freigaben, Firewall-Regeln, RFC-Ports öffnen. Planen Sie dafür den SAP-Basis-Admin ab Tag 1 ein.

Kosten für den Pilot: yunIO-Lizenz (ab ca. 5.000 EUR/Jahr), Copilot Studio (im Microsoft 365-Lizenzmodell enthalten oder ab 200 USD/Monat standalone) plus Beratungsaufwand für Setup und Konfiguration. In unseren Projekten landet ein Pilot typischerweise bei 15.000–25.000 EUR — inklusive drei produktiver Use Cases.


SAP MCP vs. klassische SAP-Konnektoren: Wann lohnt sich was?

Copilot Studio bringt eigene SAP-Konnektoren mit — den SAP OData Connector und den SAP ERP Connector. Die funktionieren. Aber sie haben Grenzen.

Kriterium SAP OData/ERP Connector SAP MCP via yunIO
SAP-Abdeckung OData-Services, begrenzte BAPIs Tabellen, BAPIs, Reports, Transaktionen, IDocs
Setup-Aufwand Gering (Connector konfigurieren) Mittel (yunIO installieren + Services anlegen)
Flexibilität Nur vordefinierte OData-Endpunkte Jeder freigegebene SAP-Funktionsbaustein exponierbar
Multi-Client Nur Copilot Studio Copilot, Claude, eigene Agents, Power Automate
On-Premises Über On-Premises Data Gateway Nativ (yunIO läuft neben SAP)
Kosten Im M365-Lizenzmodell enthalten yunIO-Lizenz + ggf. Beratung

Unsere Empfehlung: Wenn Sie nur 2-3 einfache Leseabfragen brauchen und bereits OData-Services in SAP konfiguriert haben, reichen die Microsoft-Konnektoren. Sobald Sie Funktionsbausteine aufrufen, mehrere KI-Clients bedienen oder On-Premises ohne BTP arbeiten wollen, ist der SAP MCP Ansatz mit yunIO die bessere Wahl.


Zusammenarbeit mit der SAP-Abteilung

Ein Punkt, der in jedem technischen Blogartikel fehlt und in der Praxis über Erfolg oder Scheitern entscheidet: Wer macht eigentlich was?

Die yunIO-Integration braucht keinen ABAP-Entwickler. Der Business User — oft jemand aus dem SAP-Fachbereich, der die Prozesse kennt — kann die Services in yunIO selbst anlegen. Er weiß, welcher Funktionsbaustein welche Daten liefert. Er konfiguriert den Service in der yunIO-Oberfläche, testet ihn und gibt ihn frei.

Das IT-Team übernimmt die Infrastruktur: yunIO-Installation, Netzwerk, SAP-Verbindung, Berechtigungsrollen. Copilot Studio und Power Automate liegen beim Microsoft-Team oder bei uns als externem Partner.

Dieser Dreiklang — SAP-Fachbereich, IT-Infrastruktur, Microsoft-Integration — ist entscheidend. Projekte scheitern, wenn einer der drei Stränge nicht ab dem Kickoff vertreten ist.


Häufig gestellte Fragen

Brauche ich SAP BTP für einen SAP MCP Server?

Nein. yunIO läuft On-Premises oder containerisiert direkt neben Ihrem SAP-System. BTP ist eine Option, aber keine Voraussetzung. Gerade im Mittelstand, wo BTP oft nicht lizenziert ist, ist das der entscheidende Vorteil.

Kann der Copilot auch SAP-Daten schreiben — also Bestellungen anlegen oder Buchungen auslösen?

Technisch ja. yunIO kann schreibende Funktionsbausteine und Transaktionen exponieren. In der Praxis empfehlen wir, im Pilot nur Lesezugriffe freizugeben. Schreibende Operationen brauchen ein Vier-Augen-Prinzip und ein Freigabe-Workflow, bevor sie produktiv gehen. Unter der SAP API Policy 4.2026a ist allerdings nicht das Schreiben der kritische Punkt, sondern die Frage, wer die Abfolge der API-Aufrufe bestimmt. Wir bauen Schreibvorgänge deshalb als fest definierte Integrationsschritte mit Freigabe, nicht als freie Entscheidung des Modells.

Was kostet eine SAP-Copilot-Integration?

Ein Pilot mit drei Use Cases liegt bei 15.000–25.000 EUR (yunIO-Lizenz ab 5.000 EUR/Jahr + Beratung). Der produktive Rollout hängt von der Anzahl der SAP-Services und User ab — rechnen Sie mit 40.000–80.000 EUR für eine unternehmensweite Integration.

Wie sicher ist der Zugriff? Unser CISO fragt nach DSGVO und Audit-Trail.

yunIO nutzt einen dedizierten technischen SAP-User mit eingeschränkten Rollen. Jeder API-Call wird protokolliert. Es gibt keine direkten Tabellenzugriffe — nur vordefinierte Point-to-Point-Interaktionen. Personenbezogene Daten (HR, Kundendaten) können gezielt ausgeschlossen werden, indem die entsprechenden Services nicht in yunIO konfiguriert werden.

Wie unterscheidet sich das von SAP Joule?

SAP Joule ist SAPs eigener KI-Assistent, der nativ in S/4HANA Cloud integriert ist. Joule funktioniert gut im SAP-Ökosystem. Ein SAP MCP Server über yunIO ist die bessere Wahl, wenn Ihre Teams primär in Microsoft Teams arbeiten, Sie On-Premises-SAP betreiben oder mehrere KI-Clients (nicht nur SAP) auf SAP-Daten zugreifen sollen.


Nächster Schritt

Vier Wochen, drei Use Cases, eine klare Entscheidungsgrundlage. Wir setzen den SAP-MCP-Pilot gemeinsam mit Ihrem SAP-Team auf — von der yunIO-Installation bis zum produktiven Copilot im Teams-Chat. Starten Sie mit unserem AI Readiness Assessment, um die passenden SAP-Use-Cases für Ihr Unternehmen zu identifizieren.


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