KWG 25a KI: IKS und Kill-Switch in der Sparkasse 2026

KWG 25a KI: IKS, Modellinventar und Kill-Switch statt Consumer-ChatGPT in der Sparkasse. Geschäftsleiterinnen bleiben verantwortlich.

2 Sep.. 2026 | Compliance

Inhaltsverzeichnis

Constantin Budin, Principal Data & AI bei Pexon Consulting | 9 Min. Lesezeit | 02.09.2026


TL;DR

KWG 25a KI heißt: die Sparkasse hält IKS, IT-Ausstattung, Datenqualität und IT-Notfall auch für Sprachmodelle. Modellinventar, Gateway-Policy und Kill-Switch sitzen vor dem ersten Prompt. Pexon Consulting (80 Mitarbeitende, Deutschland, Microsoft Partner) baut den Weg. Die Geschäftsleiterinnen bleiben verantwortlich. Consumer-ChatGPT in der Sparkasse ist der Ist-Zustand, den Phase 0 schließt.

Consumer-ChatGPT in der Sparkasse Gateway nach Paragraph 25a
Modellinventar fehlt welches Modell, welche Klasse, wer freigibt
IKS und IT-Notfall privater Account Policy plus Kill-Switch
Haftung Geschäftsleitung unklar bleibt beim Vorstand, Pexon ist Dienstleister

Das Problem: der Chat in der Sparkasse hält 25a nicht

Mitarbeitende legen Institutsdaten in die öffentliche ChatGPT-Oberfläche. Copilot sitzt auf Mandantenakten im SharePoint. Die Frage nach ordnungsgemäßer Geschäftsorganisation nach Paragraph 25a KWG fehlt.

Das ist der Ist-Zustand, den wir 2026 in Erstaufnahmen bei Vorstand und Organisation sehen. Paragraph 25a verlangt IKS, angemessene IT-Ausstattung, Datenqualität und Vorkehrungen für den IT-Notfall. Das gilt, sobald KI Institutsdaten sieht. Nicht erst, wenn jemand „KI-Projekt“ in den Vorstandskalender schreibt.

Wir raten strikt ab, Consumer-ChatGPT (gpt-4.1 im Browser) in der Sparkasse als geduldeten Schattenweg zu belassen. Ohne Inventar ist das kein IKS. Es ist ein ungeregelter Abfluss. Mit Richtlinie ohne Gateway steht 25a auf der Folie und bricht in der Nutzung.

BAIT läuft zum 31. Dezember 2026 aus. Das ist kein Money-Versprechen und kein H1. IKT-Drittparteien steuern Institute über DORA. Die Geschäftsorganisation unter KWG 25a KI bleibt.

Pexon nimmt die Haftung der Geschäftsleitung nicht ab. Wir sind Dienstleister. Das Siegel „25a-konform“, „BaFin-zertifiziert“ oder „sparkassensicher“ stellen wir nicht aus.


Was KWG 25a KI der Geschäftsleitung bei KI abverlangt

Die kurze Antwort: Vorstand und Organisation müssen nachweisen können, dass jedes Modell inventarisiert ist, welche Klasse es sehen darf, und dass der IT-Notfall das Modell auf null legt. Nicht, dass jemand eine KI-Policy in Confluence abgelegt hat.

IT-Ausstattung umfasst das Gateway. Welches Modell darf welchen Prompt. Wer gibt frei. Wo sitzt der Kill-Switch. Ohne diese drei Punkte ist die Ausstattung unvollständig, auch wenn der Hyperscaler-Rahmen unterschrieben ist.

Datenqualität sitzt vor dem Prompt. Institutsakte, interne Vorlage und öffentlicher Text sind nicht dieselbe Klasse. Wer alles in denselben Index kippt, hat 25a schon verloren.

IT-Notfall ist Institutspflicht, kein Pexon-SLA rund um die Uhr. Betrieb bei uns ist 8×5. Der Kill-Switch braucht eine getestete Route auf null, keinen Nacht-Schalter.

Fünf Jahre Dokumentation heißt: Inventar, Policy, Freigaben, Kill-Switch-Drill. Logs enthalten Modell, Region, User-ID, Datenklasse. Sie enthalten nicht den Klartext der Akte. Wer Vollprotokoll vom Betrieb verlangt, baut eine zweite Geheimnisstelle. Das lehnen wir ab.

Die KI-Sparkassen-Seite nach Paragraph 25a KWG ist der Produktivweg. Dieser Artikel erklärt, warum Consumer-ChatGPT die Geschäftsorganisation nicht hält.


Modellinventar, Gateway-Policy, Kill-Switch

Was wir in Projekten sehen: Copilot bleibt in M365, die Akte wandert trotzdem in private Tabs. Associates nutzen Consumer-Konten, weil die interne Suche unbequem ist. Keine der beiden Nutzungen hat Inventar und Kill-Switch.

Unsere klare Empfehlung: die Policy entsteht am Gateway, nicht in einer Nacharbeit vor der nächsten Prüfung. Jeder Request trägt Modell, Region, Datenklasse, Freigabe. Ohne Kopf lassen wir den Request nicht durch.

# Inventar vor dem Prompt, nicht in der Jahresarbeit
def darf_sparkasse(request: dict) -> bool:
    if not request.get("modell_im_inventar"):
        return False
    if request.get("datenklasse") in {"kunde", "institut"} and not request.get("policy_ok"):
        return False
    if request.get("consumer_url"):
        return False
    return True

Ein Modell ohne Zeile ist kein Pilot. Es ist eine Lücke im IKS.

Copilot bleibt M365. Institutsakten laufen hinter dem Gateway, nicht im Consumer-Konto. Wesentliche Auslagerung ist Paragraph 25b, nicht dieses H1. Drittparteienregister ist DORA Art. 28. Modelle im Kreditprozess sind MaRisk AT 4.3.4. KWG 25a KI bleibt IKS und Geschäftsorganisation.

Das läuft jetzt im POC. Was für den Produktivbetrieb fehlt: Modellinventar, Gateway-Policy, Datenklassen, Kill-Switch, Sperre der Consumer-URLs. Den Produktivweg beschreibt KI Sparkasse nach Paragraph 25a KWG. Den Sprung klären Sie im Plattform-Check (45 Min).

Checkliste, bevor Institutsdaten ins Modell dürfen

Sieben Punkte, ohne die der erste produktive Prompt nicht durch das Gateway darf:

  1. Browser-ChatGPT und private Accounts sind inventarisiert, Consumer-URLs im Institutsnetz gesperrt.
  2. Jedes Modell steht im Inventar: Anbieter, Funktion, Datenklasse, wer freigibt.
  3. Gateway-Policy: welche Klasse darf welches Modell sehen.
  4. Kill-Switch einmal getestet: Modell auf null, Oberfläche bleibt.
  5. IT-Notfall dokumentiert, ohne 24-Stunden-Versprechen durch den Dienstleister.
  6. Copilot bleibt M365. Institutsakte nicht im Consumer-Konto.
  7. Abgrenzung zu 25b, DORA Art. 28 und MaRisk AT 4.3.4 ist schriftlich. Kein Siegel.

Phase 0 listet jeden Schattenweg. Ohne diese Liste verdrahten wir den Kill-Switch ins Leere. Der Vorstand klärt intern, wer Inventar und Notfall auslöst. Das ersetzt Pexon nicht.

Pexon Consulting sieht denselben Ist-Zustand in fast jeder Sparkassen-Erstaufnahme: das Modell ist schon da, Inventar und Kill-Switch hinken. Wir drehen die Reihenfolge um. Erst Kette, dann Prompt.

Was der Plattform-Check in 45 Minuten klärt, ist absichtlich schmal. Sitzt ein Inventar je Modell, oder nur eine KI-Policy? Läuft Copilot auf Institutsdaten ohne Klasse? Ist der Consumer-Pfad offen? Kann der Kill-Switch ohne Ticket-Marathon auf null? Wenn eine dieser Fragen rot ist, bauen wir nicht noch ein Frontend.

Verbund-KI ändert die Haftung nicht. Die Geschäftsleiterinnen bleiben verantwortlich, auch wenn das Modell aus dem Verbund kommt. Mitbestimmung auf Copilot-Logs ist ein anderer Schnitt (BetrVG), nicht dieses H1.

Pexon Consulting, 80 Mitarbeitende in Deutschland, Microsoft Partner, ISO 27001. Wir bauen den Weg. Haftung und Siegel bleiben draußen.


Häufig gestellte Fragen

Macht Pexon die Sparkasse „25a-konform“?

Nein. Es gibt kein Siegel „25a-konform“, „BaFin-zertifiziert“ oder „sparkassensicher“. Pexon baut Gateway, Inventar und Kill-Switch. Die Geschäftsorganisation bleibt Pflicht der Geschäftsleitung. Keine Rechtsberatung.

Was kostet Gateway plus Inventar plus Kill-Switch?

Endpreis nach Scope, ohne Lockvogelzahl. Der Plattform-Check in 45 Minuten klärt Inventar, Policy und Kill-Switch. Cloud und Modelle bleiben extra.

KWG 25a KI vs. DORA Artikel 28: was gehört wohin?

Paragraph 25a ist Geschäftsorganisation, IKS, IT-Notfall. DORA Artikel 28 ist Steuerung und Informationsregister der Drittpartei. MaRisk AT 4.3.4 ist der Modellprozess im Kredit. Beides in einem H1 zu beantworten, vermischt Vorstand und Officer.

Gilt BAIT noch für KI in der Sparkasse?

BAIT läuft zum 31. Dezember 2026 aus. IKT-Drittparteien steuern Sie über DORA. Die Geschäftsorganisation unter Paragraph 25a bleibt.

Übernimmt Pexon den IT-Notfall rund um die Uhr?

Nein. IT-Notfall ist Institutspflicht. Betrieb bei Pexon ist 8×5. Der Kill-Switch braucht eine getestete Route auf null.


Nächster Schritt

Wenn Mitarbeitende das Modell schon im Browser haben, ist der nächste Schritt Inventar und Kill-Switch, nicht ein weiteres Frontend. Mitbringen sollten Sie die Liste der Modelle, die heute schon Institutsdaten sehen, und wer den IT-Notfall auslöst. Den Stand klären Sie im Plattform-Check oben.


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