Data Sprint vs Ein-Tages-PoC 2026

Data Sprint: 30 Tage, 34.000 EUR, Lakehouse light. PoC klärt Go/No-Go, Sprint liefert Reports. F-SKU extra. Pexon, Microsoft Partner.

14 Sep.. 2026 | Data Analytics

Inhaltsverzeichnis

Constantin, Consultant für Azure und Datenplattformen bei Pexon Consulting | 10 Min. Lesezeit | 14.09.2026


TL;DR: Data Sprint oder Ein-Tages-PoC

Ein Data Sprint baut in 30 Tagen ein Lakehouse light, eine Pipeline, ein Modell und ein bis zwei Reports. Pexon Consulting (80 Mitarbeitende, Microsoft Partner, ISO 27001) liefert das als Festpreis für 34.000 EUR. Der Ein-Tages-PoC klärt nur Go oder No-Go. Die F-SKU bleibt extra. Vespa und pgvector liegen außerhalb.

Kriterium Ein-Tages-PoC 30 Tage Data Sprint
Ziel Go oder No-Go, Architekturskizze Lakehouse light im Tenant
Lieferobjekt Entscheidung, keine produktive Strecke 1 Pipeline, 1 Modell, 1-2 Reports
Dauer 1 Tag 30 Tage
Preis steht auf der PoC-Seite, hier ohne EUR 34.000 EUR Festpreis
Lizenz F-SKU extra F-SKU extra
Retrieval nein Vespa und pgvector nicht im Scope
Betrieb kein 24/7 kein 24/7, Übergabe an Ihr Team

Das Problem: der PoC endet auf der Folie

Montag, 9:00. Controlling will den Vortag sehen. Im Tenant liegt eine Demo vom Workshop. Keine Pipeline. Kein Owner für Measures. Die Excel-Kette läuft weiter.

Wir sehen das Muster, sobald jemand „wir haben Fabric schon angefasst“ sagt. Angerührt ist nicht geliefert. Der Ein-Tages-PoC von Pexon Consulting ist dafür da, Tenant, Kapazität und eine Quelle ehrlich zu prüfen. Er ersetzt keinen Data Sprint.

Microsoft hat im August 2026 das Fabric Feature Summary nachgelegt, inklusive Fabric Runtime 2. Am 10.09.2026 folgte die Ankündigung, dass ausgewählte KI-Lasten ab 01.10.2026 dynamisch Capacity Units ziehen. Beides ändert die Reihenfolge nicht. Erst die Strecke, dann Copilot.

Unsere klare Empfehlung: wer montags Zahlen lesen will, kauft keinen zweiten Workshop. Wer nur eine Folie für den Lenkungskreis braucht, bleibt beim PoC.


Vergleich: Ein-Tages-PoC gegen Data Sprint

Die kurze Antwort: der PoC entscheidet, der Data Sprint baut. Wer beides in denselben Tag stopft, bekommt weder eine ehrliche No-Go-Lage noch ein Modell, das Controlling akzeptiert.

Pexon Consulting trennt die beiden Angebote bewusst. Der Ein-Tages-Workshop bleibt der Filter. Der Sprint bleibt das MVP. Preise für den PoC nennen wir auf jener Seite, nicht hier als Schätzgröße.

Drei Unterschiede, die in der Praxis zählen.

Erstens die Zeit. Ein Tag reicht für Tenant, eine Probe-Pipeline und das Gespräch, ob Direct Lake oder Import die erste Spur trägt. Dreißig Tage reichen für Lakehouse light, eine durchgezogene Pipeline, ein semantisches Modell und ein bis zwei Reports.

Zweitens der Scope. Der Sprint hat einen festen Schnitt: eine Pipeline, ein Modell, ein bis zwei Reports. Weitere Quellen nach Scoping. Wer fünf ERP-Module, Vespa und ein LLM in dieselben 30 Tage legt, sprengt den Festpreis. Wir lehnen das ab.

Drittens das Geld. 34.000 EUR sind der Sprint, Stand 14.09.2026. Die F-SKU-Kapazität rechnen Sie getrennt. Microsoft listet F2 bis F8192 in Capacity Units, die Rechnung läuft über Azure. Wer die Lizenz in den Festpreis rechnet, vergleicht Äpfel mit einer Azure-Rechnung.

Wir raten aktuell davon ab, den PoC „gleich mitzubauen“. Der Workshop soll Nein sagen dürfen. Ein Sprint, der schon beauftragt ist, sagt selten Nein.


Was der Data Sprint in 30 Tagen liefert

Lakehouse light heißt: eine Bronze- und eine Gold-Lage für die erste Quelle, Delta-Tabellen, eine Pipeline, ein semantisches Modell, ein bis zwei Power-BI-Berichte. Nicht das Konzern-DWH.

So schneiden wir die vier Blöcke.

Tage 1-5: Quelle und Scope. Welche Tabelle speist den ersten Bericht? Wer gibt die Kennzahl frei? Ohne Owner stoppen wir, bevor die Pipeline gebaut ist.

Tage 6-15: Lakehouse light. Pipeline, Delta, Gateway wenn On-Prem bleibt. Das On-Premises Data Gateway 3000.330.1 (veröffentlicht 27.08.2026) ist der aktuelle Stand, den wir in Reviews zuerst prüfen. Microsoft unterstützt die letzten sechs Monatsstände. Ein Gateway von vor Mai 2026 kann die Anmeldung verlieren.

Tage 16-25: Modell und Reports. Ein semantisches Modell, 1-2 Berichte, Workspace-Rechte. Kein Katalog mit zwanzig Seiten.

Tage 26-30: Übergabe. Dokumentation, wer refresht, wer die Measure ändert. Pexon Consulting liefert keinen 24/7-Betrieb. Ihr Team übernimmt.

Bei AXXCON (Energieberatung, 55 Mitarbeitende, Case 16.07.2026) stand tagesaktuelles Power BI in rund zwei Monaten, On-Prem blieb über das Gateway. Der Sprint ist der engere Einstieg davor, nicht dasselbe Vorhaben.

# Kapazität im Abo lesen, bevor der Sprint startet
az rest --method get 
  --url "https://management.azure.com/subscriptions/${SUBSCRIPTION_ID}/providers/Microsoft.Fabric/capacities?api-version=2023-11-01"

Ohne diese Zeile diskutieren Teams SKUs aus dem Bauch. Die Lizenzierungsseite zu Fabric und Power BI erklärt F-SKU gegen Pro und PPU. Der Sprint setzt voraus, dass jemand die Kapazität bestellt hat.


Was der Sprint bewusst nicht liefert

Wir streichen lieber Scope als den Kalender. Das ist die Position, die wir in Erstgesprächen wiederholen.

Kein Vespa. Kein pgvector. Kein Retrieval-Stack. Wer eine Suchstrecke will, scoped das getrennt. Der Festpreis von 34.000 EUR enthält das nicht.

Kein zweites fachliches Modell. Ein Modell, das Controlling und Vertrieb gleichzeitig „die Wahrheit“ nennen, entsteht nicht in 30 Tagen, wenn beide Listen widersprechen.

Kein Purview-Großprojekt. Kein 24/7. Kein Featured-Partner-Versprechen. Pexon Consulting ist Microsoft Partner mit ISO 27001 und 80 Mitarbeitenden in Deutschland, nicht der Konzern-Account.

Kein Copilot-Versprechen. Ab 01.10.2026 ziehen Fabric-KI-Lasten (Copilot, Data Agents, AI Functions) Capacity Units dynamisch. Wer den Sprint als KI-Projekt verkauft, kauft eine andere Rechnung.

Wer Fabric gegen Databricks oder ein SQL-Warehouse noch nicht entschieden hat, bleibt beim PoC. Der Sprint setzt die Plattformwahl voraus.


So briefen Sie den ersten Termin

Die kurze Antwort: eine Quelle, ein Bericht, ein Owner, eine ehrliche On-Prem-Lage. Wer mit „wir wollen mal Fabric sehen“ kommt, bekommt den PoC. Wer die vier Punkte mitbringt, kann den Data Sprint scoped bekommen.

Wir bitten vor dem Gespräch um vier Sätze, nicht um ein Lastenheft.

  1. Welche Tabelle speist den ersten Bericht, den Controlling montags öffnet?
  2. Wer gibt die Kennzahl frei, wenn Vertrieb eine andere Definition hat?
  3. Bleibt die Quelle on-prem, und steht das Gateway auf einem unterstützten Stand?
  4. Ist die F-SKU bestellt, oder steht nur ein Trial im Tenant?

Fehlt Satz 1, bauen wir eine Demo. Satz 2 ohne Namen erzeugt den Streit, den das Modell nicht schlichten kann. Ein veraltetes Gateway zu Satz 3 plant einen Refresh, der still scheitert. Satz 4 offen lassen heißt, 34.000 EUR Dienstleistung neben einer Azure-Rechnung zu legen, die noch niemand ausgelöst hat.

Pexon Consulting (80 Mitarbeitende, Deutschland) nimmt diese Liste ernst. Wir sind Microsoft Partner mit ISO 27001, nicht die Folienfirma, die nach dem Termin „Phase 2“ erfindet. Featured Partner sind wir nicht. 24/7 stehen wir nicht. Das gehört in denselben Brief, damit niemand später Betrieb einklagt, der nie im Festpreis lag.

Ein Satz zur KI, den wir im Termin wiederholen. Copilot, Data Agents und AI Functions ziehen ab 01.10.2026 Capacity Units dynamisch. Wer den Data Sprint als Chat-Projekt briefed, scoped das falsche Angebot. Die Schicht zuerst. Das Sprachmodell später, außerhalb der 34.000 EUR.

Wenn Sie gerade zwischen internem Bau und Festpreis schwanken: intern geht, sobald jemand die vier Sätze besitzt und Zeit hat. Sobald die vier Sätze fehlen, kauft intern dieselbe Leere, nur ohne Enddatum. Dann ist der Sprint der günstigere Schnitt, nicht der teurere.


Wann der PoC reicht, wann der Data Sprint

Kommt drauf an, aber die Schwelle ist grob: eine Quelle, ein Owner, ein Bericht, der montags stehen muss. Dann Sprint. Noch keine Plattformwahl, noch Streit um Direct Lake, noch fünf gleich laute Quellen: dann PoC.

Wenn Sie gerade evaluieren, ob Fabric überhaupt in den Tenant darf, ist der Workshop der richtige Schnitt. Security, Residenz, Gateway, Kapazität. Ein Tag. Ohne Festpreis-Theater.

Wenn Controlling die Excel-Kette satt hat und eine Quelle feststeht, ist der Data Sprint der günstigere Weg. 34.000 EUR, 30 Tage, Lakehouse light. Die Alternative ist ein offenes Programm, das Quartale frisst.

Wir raten davon ab, intern „schnell selbst“ zu bauen und uns später zum Aufräumen zu rufen, wenn niemand Measures besitzt. Das Aufräumen ist teurer als der enge Scope. Den Wildwuchs nach dem ersten Modell behandeln wir unter Governance, nicht im Sprint.

Das läuft jetzt im POC. Was für den Produktivbetrieb fehlt: eine durchgezogene Pipeline, ein Owner für Measures, Workspace-Rechte, ein Gateway auf einem unterstützten Stand. Genau den Sprung von „Workshop war gut“ zu „Controlling liest den Vortag“ machen wir als Data Sprint, nachdem der Ein-Tages-PoC Go gesagt hat.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Data Sprint 2026?

34.000 EUR Festpreis, Stand 14.09.2026, bei Pexon Consulting. Im Scope liegen Lakehouse light, eine Pipeline, ein semantisches Modell und ein bis zwei Reports. Die Fabric-Kapazität (F-SKU) ist extra. Weitere Quellen nach Scoping.

Data Sprint oder Ein-Tages-PoC: was zuerst?

PoC zuerst, wenn die Plattformwahl oder der Tenant noch offen ist. Sprint zuerst, wenn Quelle, Owner und Zielbericht stehen. Beides parallel erzeugt zwei Wahrheiten und keinen Bericht.

Ist Vespa oder pgvector im Data Sprint enthalten?

Nein. Retrieval und Hybrid Search liegen außerhalb der 34.000 EUR. Wer das braucht, scoped ein eigenes Vorhaben.

Reicht der Sprint als Konzern-DWH?

Nein. Der Sprint ist ein MVP für den Mittelstand, nicht das Nachfolgeprogramm für ein gewachsenes Warehouse. Wer zwölf Quellen und eine Konzernsteuer parallel will, braucht ein anderes Angebot.

Liefert Pexon Consulting 24/7 nach den 30 Tagen?

Nein. Wir übergeben an Ihr Team. Microsoft Partner, ISO 27001, 80 Mitarbeitende, kein Nachtbetrieb im Festpreis.


Nächster Schritt

Microsoft Fabric Beratung
PoC ist entschieden. Erste Pipeline fehlt.
Wir schneiden Tenant, eine Quelle und das erste Modell im Mittelstand. Die F-SKU bleibt extra, Vespa und pgvector liegen außerhalb.
30 Tage Data Sprint klären

Microsoft Partner, Mittelstand 300-3.000 MA

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