Pexon Consulting, Azure DevOps | 8 Min. Lesezeit | 01.09.2026
TL;DR
Azure Boards ist das Modul für Anforderungen: Epics, Features, User Stories, Tasks, Bugs. Der Prozess-Typ (Basic, Agile, Scrum, CMMI) legt die Work-Item-Typen fest und lässt sich später nur schwer ändern. Die Money-Page bleibt Azure DevOps Beratung. Dieser Text kauft nur azure boards.
Azure Boards ist das Board, nicht die Plattform
Azure Boards trackt Arbeit. Repos, Pipelines, Test Plans und Artifacts sind Geschwister im selben Projekt, nicht dieser Artikel. Wer die sechs Module als Überblick sucht, bleibt auf der DevOps-Beratungsseite. Wer Seats rechnet, liest Azure DevOps Lizenzierung.
Organisation anlegen, Region wählen, Projekt mit Prozess-Typ. Stakeholder sehen Boards oft schon mit der Null-Lizenz. Entwickler brauchen Basic. Das ist Lizenz, nicht Board-Konfiguration.
Microsoft beschreibt den Einstieg in What is Azure Boards. Wir übersetzen das in die Entscheidung, die nach drei Monaten weh tut: den Prozess-Typ.
Der Prozess-Typ sitzt vor dem ersten Epic
Basic ist der Default beim ersten Projekt und zu dünn, sobald Features und User Stories getrennt werden sollen. Agile ist der Schnitt, den wir in den meisten Implementierungen setzen. Scrum nur, wenn das Team wirklich PBIs und Sprint-Zeremonien fährt, nicht weil das Wort im Pitch steht. CMMI, wenn Change Requests und Reviews Pflicht sind.
Ein Wechsel später ist schmerzhaft. Work-Item-Typen, States und Boards hängen am Prozess. Deshalb gehört die Wahl in den ersten Workshop, nicht in Sprint 4.
Hierarchie: Epic, Feature, User Story (oder PBI), darunter Task und Bug. Wer alles als Issue anlegt, bekommt ein Kanban voller Karten ohne Roll-up. Queries und Dashboards nützen dann wenig.
Backlog priorisieren, Board nur zeigen
Das Backlog ist die Reihenfolge. Das Board ist die Sicht auf States. Viele Teams pflegen nur das Board und wundern sich, warum Forecast und Velocity lügen.
WIP-Limits auf die Spalten, die wirklich eng sind (meist Development und Review). Ohne Limit wird Kanban eine Wand. Area Paths schneiden Produkte, Iteration Paths schneiden Zeit. Beides am Tag eins, sonst klebt jedes Item auf der Default-Area.
# Beispiel: Area und Iteration am Projekt, nicht pro Person
# Kommentare auf Deutsch
Project:
Process: Agile
Areas:
- Plattform
- Abrechnung
Iterations:
- 2026-Q3
- 2026-Q3/Sprint-12
Dashboards und Charts kommen, wenn die Hierarchie steht. Vorher ist jedes Widget Dekoration.
Was Pexon an Boards festzieht, und was nicht
Bei der swb AG ging es um Organisation, Berechtigungen und Pipelines. Boards war Teil der Organisation, nicht das Verkaufsargument. Genau so bleibt es: Boards-Setup hängt an der DevOps-Beratung, dieser Text erklärt das Modul.
Wir setzen Prozess, Areas, Iterations, Board-Spalten und die ersten Queries. Wir schreiben nicht Ihr ganzes Backlog. Product Owner bleiben Product Owner.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Azure Boards im Unterschied zu Azure DevOps?
Boards ist ein Modul. Azure DevOps ist die Plattform aus sechs Modulen. Die Query azure devops beratung bleibt auf der Money-Page.
Welchen Prozess-Typ soll ein Team von acht Leuten nehmen?
Agile, wenn Sie Features und User Stories getrennt brauchen. Basic nur zum Ausprobieren. Scrum nur mit echtem Sprint-Rhythmus.
Was kostet Azure Boards allein?
Boards steckt in der Basic-Lizenz. Die ersten fünf Basic-Nutzer sind in Azure DevOps Services inklusive, Stand Microsoft-Preisseite August 2026. Details im Lizenz-Artikel, nicht hier.
Kann ich den Prozess nach drei Monaten wechseln?
Technisch mit Aufwand, fachlich teuer. States, Boards und bestehende Items hängen am Prozess. Deshalb die Wahl vor dem ersten Epic.
Ersetzt Azure Boards Jira?
Für Teams, die schon im Azure-DevOps-Projekt leben, ja als Work-Tracking. Eine Jira-Migration ist ein eigenes Vorhaben und gehört auf die Beratung, nicht in diesen Einstieg.
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