AI Foundry Readiness Assessment: Use-Case-Inventory + Souveränitäts-Stufe

AI Readiness Assessment in 5 Tagen mit Use-Case-Inventory, Architektur-Skizze und Souveränitäts-Stufen-Empfehlung. Festpreis 5-10k EUR, kein Powerpoint-Marathon.

6 Aug.. 2026 | AI

Inhaltsverzeichnis

Pexon Consulting | 9 Min. Lesezeit | 15.06.2026


TL;DR

Das AI Foundry Readiness Assessment liefert in 5 Tagen Use-Case-Inventory mit Business-Wert, Architektur-Skizze für 6-12 Monate, und klare Souveränitäts-Stufen-Empfehlung (Public, Sovereign, Hybrid, On-Prem). Pexon Consulting macht das als Festpreis zwischen 5.000 und 10.000 EUR — drei arbeitsfähige Artefakte statt 80-Seiten-Powerpoint, mit konkreter Sprint-Roadmap und Anrechnung auf Folge-Sprint.

Aspekt Klassisches Beratungs-Powerpoint Pexon Readiness Assessment
Dauer 4-8 Wochen 5 Werktage
Investment 35-80k EUR 5-10k EUR Festpreis
Output 80-Seiten-PDF Architektur-Skizze + Roadmap + 3 priorisierte Use-Cases
Engineering-Anteil < 10% > 60%
Folge-Schritte unklar konkrete Sprint-Optionen mit Festpreis

Wann ihr ein Readiness Assessment braucht

Wir hören das in den meisten CIO-Erstgesprächen 2026: „Wir wollen GenAI produktiv bringen, aber wir wissen nicht, womit wir anfangen sollen.“ Vier konkrete Trigger.

Trigger 1: Vorstand fordert eine AI-Strategie zum nächsten Quartalsbericht. Die typische Lage. Sechs Wochen Zeit, kein dedizierter AI-Lead intern, mehrere parallele Beratungsangebote auf dem Tisch. Das Assessment liefert eine eigene Faktenbasis, mit der ihr die Beratungsangebote bewertet und intern verteidigt.

Trigger 2: Ihr habt 3-5 AI-Pilot-Ideen, müsst aber priorisieren. Marketing will einen Content-Generator, Vertrieb einen Lead-Scorer, Engineering einen Code-Assistant, Service einen Knowledge-Bot. Welcher davon hat den höchsten Business-Wert mit dem niedrigsten Risiko? Das Assessment liefert die Antwort mit Zahlen, nicht mit Bauchgefühl.

Trigger 3: KRITIS- oder NIS2-Compliance zwingt zur Architektur-Klärung. Wenn ihr unter regulierter Sektoren-Pflicht fallt, ist die Souveränitäts-Frage nicht „nice to have“. Welche Use-Cases passen in welche Souveränitäts-Stufe? Das Assessment klärt das, bevor ihr eine teure Architektur-Sackgasse baut. Mehr zum breiten AI-Landing-Zone-Pattern für KRITIS und NIS2.

Trigger 4: Ihr habt einen ersten AI-Pilot gemacht, der nicht skaliert. Häufiger Fall — der Pilot lief in einer Sandbox, beim Versuch der Produktivierung kommen Compliance-Fragen, Datenintegrations-Probleme, Cost-Governance-Lücken. Das Assessment macht den Realitäts-Check und liefert die produktionsfähige Architektur.


Was im 5-Tage-Sprint konkret geliefert wird

Drei klar definierte Artefakte. Kein 80-Seiten-PDF.

Artefakt 1: Use-Case-Inventory mit Business-Wert. Wir sammeln in 2-3 Workshops mit Fach- und IT-Verantwortlichen die kandidierenden Use-Cases ein. Pro Use-Case bewertet das Assessment: Business-Wert (Aufwands-Einsparung oder Umsatz-Hebel), Datenverfügbarkeit (intern vorhanden, intern zu integrieren, extern), Compliance-Klasse (öffentlich, intern, vertraulich, KRITIS), Engineering-Aufwand (Sprint-Größe). Output: Tabelle mit allen Use-Cases, sortiert nach Wert pro Aufwand, plus die Top 3 mit konkretem Sprint-Vorschlag.

Artefakt 2: Architektur-Skizze für 6-12 Monate. Auf einer A3-Seite (kein Powerpoint-Marathon): Welche AI-Services in welcher Cloud (Azure OpenAI, AWS Bedrock, on-prem GPU), welche Vector-DB, welcher Identity-Layer, welche Audit-Pipeline. Plus die Sprint-Sequenz: Was Sprint 1 (Landing Zone), Sprint 2 (erster Use-Case), Sprint 3 (zweiter Use-Case). Damit habt ihr eine umsetzbare Roadmap, kein Strategie-Powerpoint.

Artefakt 3: Souveränitäts-Stufen-Empfehlung. Der Kernteil des Assessments. Pro Use-Case eine begründete Empfehlung: Stufe 1 (Public Cloud), Stufe 2 (Sovereign Cloud), Stufe 3 (Hybrid), Stufe 4 (On-Prem). Mit Begründung welche Compliance- oder Risiko-Faktoren ausschlaggebend sind. Damit ist die teuerste Architektur-Entscheidung mit Daten gestützt.


Die 4 Souveränitäts-Stufen im Detail

Der Kern des Assessments. Hier wird strukturiert, was sonst in vielen Mittelstands-Diskussionen Bauchgefühl bleibt.

Stufe 1 — Public Cloud Standard. Azure OpenAI in West Europe, AWS Bedrock mit EU-Profil, Google Vertex AI in europe-west3. Daten verlassen die EU nicht, vertraglich abgesichert über SCCs und EU-US DPF. Geeignet für: nicht-personenbezogene oder intern als „öffentlich“ klassifizierte Daten, niedriger bis mittlerer Compliance-Druck. Setup-Aufwand niedrig, Kosten niedrig. Verteilt sich auf ca. 65% der Mittelstands-Use-Cases.

Stufe 2 — Sovereign Cloud. Microsoft Cloud for Sovereignty, AWS European Sovereign Cloud, Google Sovereign Workspace. Daten und Verarbeitung physisch in EU plus zusätzliche Vertrags- und technische Garantien gegen US-Behörden-Zugriffe. Geeignet für: Banking, Versicherung mit klassifizierten Daten, KRITIS-Sektoren mit BSI-Auflagen. Setup-Aufwand mittel, Kosten 20-40% höher als Stufe 1. Mehr zur Foundry-Auswahl im DACH-Decision-Vergleich.

Stufe 3 — Hybrid. Cloud für Standard-Workloads, on-prem GPU-Server für sensitive Workloads. Mit Routing-Layer (LLM Gateway), der die Anfrage anhand der Daten-Klasse auf die passende Stufe routet. Geeignet für: Versicherer und Banken mit gemischter Datenklassifikation, Industrie-Mittelständler mit IP-Schutz-Pflicht. Setup-Aufwand höher, Kosten je nach Verteilung.

Stufe 4 — On-Prem Full Stack. Vollständig souverän — eigene GPU-Hardware in eigenem oder TÜV-zertifiziertem Rechenzentrum, Open-Source-LLMs (Llama, Qwen, Mistral), eigene Vector-DB, eigener Identity-Layer. Geeignet für: KRITIS-Tier-1, Defence-Industrie, Behörden mit klassifizierten Inhalten. Setup-Aufwand hoch, Kosten höher in der Hardware-Anschaffung, langfristig konkurrenzfähig zur Cloud.

Wichtig: Die meisten Mittelständler brauchen nicht eine Stufe für alles. Die ehrliche Architektur 2026 ist meist eine Mischung — z.B. 70% Stufe 1, 25% Stufe 2, 5% Stufe 4 für ein kritisches Use-Case. Das Assessment macht diese Verteilung konkret.


Sie wollen vor der ersten 100k-EUR-AI-Investition wissen, welche Souveränitäts-Stufen für eure Use-Cases passen? Pexon liefert das Readiness Assessment in 5 Tagen mit konkreter Sprint-Roadmap — AI Readiness Assessment mit Pexon planen.

Was das Assessment NICHT ist

Wichtiger Abgrenzungs-Abschnitt — damit Erwartungen sauber sind.

Es ist nicht der Implementation-Sprint. Das Assessment skizziert die Architektur, baut sie aber nicht. Der erste produktive Use-Case kommt im Anschluss-Sprint (typisch 6-Wochen-Pilot oder 2-Wochen-Landing-Zone, je nach Output des Assessments).

Es ist kein 80-Seiten-Strategie-Powerpoint. Wer ein massives Beratungs-Dokument zur Vorstands-Show braucht, ist bei uns falsch. Wir liefern arbeitsfähige Artefakte (Architektur-Skizze, Sprint-Roadmap, Use-Case-Tabelle), keine 60-Folien-Decks.

Es ist kein Klärungs-Vehikel ohne Folgeschritt. Das Assessment endet mit konkreten Sprint-Optionen mit Festpreis. Wenn ihr keinen Folge-Sprint plant, ist das Assessment auch nicht das richtige Format — dann braucht ihr eher einen Strategie-Workshop.

Es ersetzt nicht euren internen AI-Lead. Das Assessment liefert die Faktenbasis und Architektur-Empfehlung. Die strategische Verankerung (Budget-Allokation, Team-Aufbau, KPIs) bleibt eure Aufgabe — wir geben Empfehlungen, aber ihr trefft die Entscheidungen.


Sprint-Ablauf der 5 Tage

Klare Tagesstruktur damit ihr wisst, was wann passiert.

Tag 1 — Kick-off und Stakeholder-Mapping. 2-3 Stunden Kick-off mit Sponsor (CIO, CDO, COO), Mapping der relevanten Stakeholder, Initial-Inventur der kandidierenden Use-Cases.

Tag 2 — Use-Case-Workshops. 3-5 Workshops à 60-90 Minuten mit Fachverantwortlichen. Pro Workshop: Use-Case beschreiben, Datenbasis klären, Wert quantifizieren. Engineering-Lead nimmt notwendige technische Voraussetzungen mit auf.

Tag 3 — Architektur-Arbeit. Pexon-Engineering arbeitet die Architektur-Skizze aus. Auf Basis der Use-Case-Liste plus Compliance-Anforderungen. Quick-Wins werden identifiziert.

Tag 4 — Souveränitäts-Empfehlung. Pro Use-Case wird die Souveränitäts-Stufe entschieden. Wir gehen die Empfehlungen 1:1 mit dem CISO oder Datenschutzbeauftragten durch und justieren wo nötig.

Tag 5 — Übergabe und Sprint-Optionen. 90-Minuten-Übergabe mit Sponsor und Engineering-Lead. Übergabe der drei Artefakte. Konkrete Sprint-Optionen für die nächsten 6-12 Monate mit Festpreis. Mehr zur konkreten Landing-Zone als typischer Folge-Sprint.


Pexon-Investment und Folge-Sprints

Assessment selbst: 5.000-10.000 EUR Festpreis je nach Komplexität. Untere Spanne bei klar fokussiertem Setup (1 Geschäftsbereich, < 8 Use-Case-Kandidaten). Obere Spanne bei breitem Setup (mehrere Bereiche, regulatorische Komplexität, viele Use-Case-Kandidaten).

Typische Folge-Sprints nach Assessment:

  • AI Landing Zone Sprint: 2 Wochen, 38-58k EUR. Compliance-Fundament für regulierte AI-Workloads.
  • 6-Wochen-Pilot: 1 Use-Case produktiv. Investment 45-75k EUR je nach Use-Case-Komplexität.
  • Document-Intelligence-Pipeline: 3 Wochen, 24-42k EUR. RAG ohne Custom-Code für PDF-Bestände.
  • Permission-Layer-Setup: 3 Wochen, 28-48k EUR. Entra-ID-Berechtigungs-Schicht vor Vector-DB.

Das Assessment ist der Pflicht-Pfad in alle größeren Sprints. Bei direkter Beauftragung wird der Assessment-Festpreis auf den ersten Folge-Sprint angerechnet — damit wird das Assessment in der Praxis ein Vorab-Pricing-Test, der CAC senkt und Erwartungs-Diskrepanzen vor dem 50k-EUR-Sprint klärt.


Häufig gestellte Fragen

Wir haben schon ein Assessment von einer Großberatung — bringt euer Format noch was?

Häufiger Fall. Wir lesen das vorherige Assessment, bewerten was tragfähig ist, und liefern eine Engineering-orientierte Ergänzung. Investment dann typisch 3-5k EUR statt Vollformat. Wenn das vorherige Assessment tragfähig ist, sagen wir das auch — kein Anschluss-Sprint nur um Anschluss-Sprint willen.

Brauchen wir das Assessment, wenn wir nur einen konkreten Use-Case haben?

Bei einem einzelnen, klar umrissenen Use-Case mit niedriger Compliance-Klasse: nein. Dann starten wir direkt mit dem 6-Wochen-Pilot. Bei regulierten Branchen oder mehreren Use-Cases lohnt sich das Assessment fast immer — der typische Hebel ist, dass eine Architektur-Sackgasse vermieden wird, die später 100-200k EUR Re-Engineering kosten würde.

Wer muss bei Pexon im Assessment dabei sein?

Pexon-seitig: Ein Lead-Architekt plus ein Senior Engineer aus dem passenden Cluster (AI/Data, Cloud/Platform, oder Compliance/Security). Pro Cluster ein zusätzlicher Spezialist bei Bedarf. Bei eurem Kick-off sollten dabei sein: Sponsor (CIO/CDO), Engineering-Lead, mindestens 1 Fachverantwortlicher pro Use-Case.

Was wenn wir nach dem Assessment KEINEN Folge-Sprint mit Pexon machen?

Geht auch. Die Artefakte sind eure Eigentum — Architektur-Skizze, Use-Case-Tabelle, Souveränitäts-Empfehlung. Damit könnt ihr intern oder mit anderen Dienstleistern weitermachen. Unser Geschäftsmodell ist aber explizit auf Folge-Sprints ausgelegt, wir investieren entsprechend in die Beziehungs-Pflege.

Wir sind unter 200 Mitarbeitern — ist das nicht overengineered?

Bei KMU mit < 200 MA und einfacher Compliance-Lage liefern wir oft das Mini-Assessment (3 Tage, 3-5k EUR) statt des vollen 5-Tage-Formats. Inhalte ähnlich, Tiefe reduziert. Wir prüfen das im 30-Minuten-Vorgespräch.


Nächster Schritt

Wenn dein Vorstand AI-Strategie fordert und du eine arbeitsfähige Architektur-Basis brauchst statt 80-Seiten-Powerpoint: Wir machen einen 30-Minuten-Vorgespräch-Call mit dir. Du beschreibst die Lage und die Use-Case-Kandidaten, wir prüfen ob Vollformat (5 Tage) oder Mini-Assessment (3 Tage) passt.


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