5-Tage-KI-Bootcamp für Fachbereiche ohne Programmierkenntnisse

5-Tage-KI-Bootcamp für Fachbereiche ohne Programmierkenntnisse. 12-20 Teilnehmer aus Einkauf, Vertrieb, HR bauen bis Tag 5 produktive Use-Cases. 78-89% Adoption.

30 Juli. 2026 | AI

Inhaltsverzeichnis

Pexon Consulting | 9 Min. Lesezeit | 09.06.2026


TL;DR

KI-Bootcamp Fachbereiche ist Pexons Antwort auf den Bedarf der Geschäftsführungen, die produktive KI-Anwendung in die Fachbereiche zu bringen, ohne dass alle Mitarbeiter Python lernen müssen. Das Bootcamp läuft als 5-Tages-Block mit 12-20 Teilnehmern aus Einkauf, Vertrieb, Service, HR, Controlling. Jeder Teilnehmer baut bis Tag 5 mindestens einen produktiven Use-Case für seinen eigenen Arbeitsalltag — kein Theorie-Bullshit, keine Programmier-Hürden.

Tag Inhalt Outcome
1 KI-Grundlagen plus Prompt-Engineering Eigene Prompt-Bibliothek
2 Document-Workflows mit Claude und ChatGPT Erste Doku-Pipeline
3 Agents und MCP-Integration ohne Code Erster eigener Agent läuft
4 DSGVO, Compliance, Use-Case-Auswahl Eigene Roll-out-Roadmap
5 Eigener produktiver Use-Case Mindestens ein Use-Case live

Warum klassische KI-Schulungen nicht funktionieren

Wir sehen das aktuell bei vielen Mittelständlern: Die Geschäftsführung will die ganze Belegschaft „KI-fit“ machen, bucht eine 2-Tages-Schulung beim klassischen IT-Trainer, und drei Wochen später nutzt niemand etwas. Das Problem sind nicht die Trainer — das Problem ist das Format.

Klassische Schulungen erklären, was KI ist, wie LLMs trainiert werden, welche Modell-Klassen es gibt. Das ist intellektuell interessant, aber nutzlos. Nach zwei Tagen Theorie weiß der Einkaufs-Mitarbeiter, dass es Transformer-Architekturen gibt, kann aber nicht selbständig ein Lieferanten-Audit mit Claude beschleunigen. Die Umsetzungs-Lücke ist riesig.

Unser Bootcamp dreht die Logik um. Tag 1, Stunde 1: Jeder Teilnehmer bekommt einen Claude-Pro-Account, einen aktuellen Workflow aus seinem Arbeitsalltag und einen Coach an die Seite. Bis Mittagspause hat jeder seinen ersten Prompt geschrieben und das erste konkrete Ergebnis produziert. Die Theorie kommt nebenher, gekoppelt an die Praxis. Wir messen wöchentlich nach dem Bootcamp, wer noch nutzt — und liegen bei 78-89% Adoption nach drei Monaten, gegenüber 12-25% bei klassischen Schulungen.

Wir haben das Format mit den ersten zehn Pilotkunden geschärft. Insbesondere für Premium-Hersteller, Maschinenbau-Mittelständler und Service-getriebene Unternehmen funktioniert die 5-Tages-Variante. Für sehr technische Tech-Teams haben wir ein eigenes Bootcamp-Format, das in vier Tagen tiefer in Code geht.


Was die fünf Tage konkret machen

Tag 1: KI-Grundlagen plus Prompt-Engineering. Vormittag Claude.ai-Setup, erste Prompts auf eigenen Dokumenten. Nachmittag Prompt-Engineering-Patterns — Few-Shot, Chain-of-Thought, Role-Prompting, Output-Templates. Jeder Teilnehmer baut bis Tagesende seine erste Prompt-Bibliothek mit 8-15 Prompts für seine wichtigsten Wochenroutinen.

Tag 2: Document-Workflows. Wie lade ich PDFs, Excel, Word-Dokumente in Claude und ChatGPT? Wann nutze ich was? Plausibilitäts-Prüfung, Zusammenfassung, Übersetzung, Diff-Analyse zwischen zwei Dokumenten. Bis Tagesende hat jeder Teilnehmer eine erste konkrete Doku-Pipeline für seinen Arbeitsalltag — Lieferanten-Vergleich, Rechnungsabgleich, Lastenheft-Review, Bewerber-Sichtung.

Tag 3: Agents und MCP-Integration ohne Code. Wir nutzen Claude Skills, Custom GPTs und einfache MCP-Server-Integrationen, die der Teilnehmer per UI konfigurieren kann. Ziel: Jeder Teilnehmer hat bis Tagesende einen eigenen Agent gebaut, der eine wiederkehrende Aufgabe übernimmt. Bei einem Pilot war der Einkaufs-Teilnehmer-Agent in Tag 3 schon so weit, dass er einen ganzen Lieferanten-Audit aus drei PDF-Dokumenten generieren konnte.

Tag 4: DSGVO, Compliance, Use-Case-Auswahl. Vormittag rechtliche Grundlagen — was darf in claude.ai, was nicht. Verarbeitungsverzeichnis, AVV, DSGVO-Folgenabschätzung in Kurzform. Nachmittag systematische Use-Case-Auswahl: Welche meiner Wochenroutinen lohnen sich für KI-Automatisierung, welche nicht. Output ist eine persönliche Roll-out-Roadmap für die nächsten 90 Tage.

Tag 5: Eigener produktiver Use-Case. Ganztägiger Workshop, in dem jeder Teilnehmer mit Coaching-Unterstützung einen Use-Case so weit baut, dass er ihn ab Montag produktiv nutzen kann. Inklusive Dokumentation für die Vertretung, Edge-Case-Tests, Backup-Plan wenn das LLM nicht antwortet.


Was nach den fünf Tagen passiert

Das Bootcamp endet nicht am Freitagabend. Wir bieten drei Folge-Komponenten, die wir Kunden empfehlen.

Erstens: Office Hours. Vier Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Live-Office-Hours mit den Pexon-Trainern, in denen die Teilnehmer ihre Praxis-Fragen einbringen können. Das ist der wichtigste Erfolgsfaktor für Adoption — die erste Welle Fragen kommt in Woche 1-3, und wenn keine Anlaufstelle da ist, geben viele auf.

Zweitens: Power-User-Kreis intern. Wir helfen, einen internen Power-User-Kreis aufzubauen — typisch zwei oder drei der Teilnehmer aus dem Bootcamp werden interne KI-Multiplikatoren für ihre jeweiligen Fachbereiche, mit klarem Zeitbudget und Anlaufstelle für Kollegen. Das ist nicht „noch eine Pflicht“, sondern Anerkennung der zusätzlichen Verantwortung.

Drittens: Wave-2-Roll-out. Nach drei Monaten zeigt sich, welche Use-Cases tragen. Auf dieser Basis bauen wir die nächste Welle — typisch 12-20 weitere Mitarbeiter aus angrenzenden Fachbereichen, mit den erprobten Use-Cases als Beispiel statt Theorie-Folie. Bei einem Mittelständler mit 1.300 Mitarbeitern haben wir in 18 Monaten so vier Wellen mit insgesamt 76 Power-Usern aufgebaut, die ihren Kollegen helfen.


Investment und Format-Optionen

Standard-Format: 5 Tage, 12-20 Teilnehmer, in eurer Location oder bei uns, zwei Pexon-Trainer, voller Hands-on-Anteil. Investment 28.000-42.000 EUR je nach Teilnehmerzahl und Location. Inklusive Office-Hours-Paket (4 Wochen) und Power-User-Kreis-Aufbau für die ersten drei Monate.

Spezial-Formate auf Anfrage: Branchen-spezifisches Bootcamp (Maschinenbau, Versicherung, Banking), Executive-Bootcamp für C-Level (verkürztes 2-Tages-Format mit Strategie-Fokus), Multi-Standort-Roll-out (gleiches Format an mehreren Werken parallel).


Häufig gestellte Fragen

Brauchen die Teilnehmer Programmier-Vorkenntnisse?

Nein, ausdrücklich nicht. Das Bootcamp ist für Fachbereiche konzipiert — Einkauf, Vertrieb, Service, HR, Controlling, Marketing. Alle Tools, die wir nutzen, haben grafische Oberflächen. Wer Excel bedienen und PDFs öffnen kann, kann unser Bootcamp absolvieren.

Können auch IT-Mitarbeiter teilnehmen?

Ja, aber sie sind oft nicht die Zielgruppe. Für IT-Teams haben wir das 4-Tages-Engineering-Bootcamp mit Code-Anteil — LangGraph, MCP-Server, Production-Hardening. Wenn IT- und Fachbereichs-Teilnehmer gemeinsam in einem Bootcamp sitzen, machen wir gezielt Mixed-Format mit getrennten Bahnen am Nachmittag.

Was passiert mit den DSGVO-Anforderungen während des Bootcamps?

Wir nutzen während des Bootcamps Claude Team mit Pexon-Account, sodass keine Kunden-Daten an externe Provider gehen. Für produktive Anwendung danach geben wir die DSGVO-Architektur mit — typisch eine Anbindung an euer Claude-Team-Konto oder ein Bedrock-Setup mit EU-Profil, sodass die Use-Cases datenschutz-konform laufen können.

Wie hoch ist die Abbrecher-Quote im Bootcamp?

In den letzten zwölf Monaten lag sie bei 3-7%, also sehr niedrig. Das liegt am Hands-on-Format — wer sich mental abgemeldet hat, wird durch den Coach reingeholt, und der Erfolg in den ersten Stunden trägt durch den Rest der Woche. Was wir nicht garantieren können: Dass jeder Teilnehmer hinterher genauso intensiv weiternutzt. Dafür brauchst du den Power-User-Kreis und die Office-Hours.

Können wir das Bootcamp digital statt vor Ort machen?

Wir empfehlen vor-Ort-Format ausdrücklich. Die Adoption-Rate ist nach unseren Messungen 25-40% höher bei Präsenz-Bootcamps gegenüber rein digitalen Formaten. Wenn vor-Ort logistisch nicht geht, bauen wir eine hybride Variante mit zwei Vor-Ort-Tagen und drei digitalen Tagen.


Nächster Schritt

Wenn dein Mittelstand-Unternehmen die nächste Welle KI-Adoption in den Fachbereichen anstoßen will: Wir machen einen 30-Minuten-Call mit dir und idealerweise HR- oder Schulungs-Verantwortlichen. Du beschreibst die Ziel-Fachbereiche und die Größenordnung, wir skizzieren das Bootcamp-Format mit Festpreis.


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